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War doch nicht so gemeint!

Ein Jugendlicher guckte ins Lager und rief seinem Kumpel zu: "Boah, hier kann man ja voll leicht Kisten nehmen und wieder durch den Automaten stecken und damit voll viel Geld machen."

Die Tür stand zwar offen, aber das bedeutete auch, dass ein Kollege in der Nähe war. Dieser guckte überrascht wie überraschend um die Ecke: "DAS würde ich mal ganz dringend sein lassen."

Damit hatte der Junge wohl nicht gerechnet und stammelte nur noch mit hochrotem Kopf vor sich hin: "Ähh… Das war doch nur ein Scherz, das meinte ich doch nicht so… Ich würde doch nie, umhimmelswillen, nein… Das war nur so gesagt…"

Hoffen wir es für ihn.

Mio Mio Mate Banana

Noch ein Produkt, das wir neu im Sortiment haben: "Mio Mio Mate" in der Sorte Banane, ein Bananen-Erfrischungsgetränk mit Mate-Aroma.

Sowohl Mate als auch Bananen mag ich nur sehr bedingt und würde im Zweifel lieber darauf verzichten. Die Mischung musste ich also einfach mal probieren. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Bevor ich den Rest in der Flasche jedoch in den Ausguss schütten konnte, bot ich einem Kollegen an, doch mal zu probieren. Der war hellauf begeistert von dem Produkt: "Oooh, LECKER!!!"

Gut, dass es unterschiedliche Geschmäcker gibt. :-)


Neue Westen

Info der Firma, von der wir unsere Arbeitsbekleidung bekommen: Die Westen, die wir seit etlichen Jahren im Einsatz haben, wurde gegen welche mit einem moderneren Schnitt ausgetauscht. Die alten bleiben zwar noch aktiv, aber beim Austausch oder bei Neuanmeldungen, werden wir schon die neuen bekommen. Hoffentlich wird das allzugroßes Bekleidungskuddelmuddel hier im Laden…


"Noch mehr wie Coke"

Coke Zero schmeckt jetzt laut Fernsehwerbung "noch mehr wie Coke".

Hat Coca Cola nicht jahrelang immer damit geworben, dass man gar keinen Unterschied schmeckt, weil die Zero "genau wie Coke" schmeckt??

Tztztz… :-P

Looking for Lookolook

Den Ständer mit den Lookolook-Süßwaren haben wir immer noch im Laden stehen. Der alte Vertreter ist seit einer Weile in Rente, der neue war, wenn ich mich richtig erinnere, immerhin einmal hier im Laden und wurde inzwischen schon längere Zeit nicht mehr gesehen.

Na, ist das der Anfang vom Ende? Eigentlich liefen die Sachen nämlich ganz gut, wie ja auch an der gewonnenen Wette zu erkennen war.

Hmm… :-|


Flaschensammlung im Anhänger

In Ermangelung von leeren Bierkisten, konnten wir den Kunden auch leider keine mehr hinstellen. Das machen wir nämlich bei größeren Leergutmengen durchaus mal, um den Automaten zu entlasten.

Blieb den Kunden keine andere Wahl, außer die leeren Bierflaschen dann eben doch Stück für Stück einzeln in den Automaten zu stopfen…


LgAtm-Witz 030

Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:

"Krass, der neue Effekt Kühlschrank, nur kann Ladenboss nix gutt Deutsh vong die 1 Wort her."


(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an dieser Stelle.)

Zugezogen

Ein jüngerer Kunde hat im Vorbeigehen den leicht offenstehenden Deckel einer meiner Tiefkühltruhen zugezogen. Einfach so.

Mitgedacht. Danke. :-)

Mein allererster eigener Arbeitsvertrag

Ich wusste gar nicht, dass der überhaupt noch existiert. Beim Aufräumen habe ich in einer Kiste in einem dicken Stapel Papier noch meinen ersten eigenen Arbeitsvertrag gefunden. (Oha, die co op hat ja dem Wikipedia-Artikel nach zu urteilen eine finstere Vergangenheit, daran bin ich aber nicht Schuld, ich schwör's…)

Am Supermarkt bei uns um die Ecke hing ein Schild an der Tür: "Schüler oder Rentner für Reinigungstätigkeiten gesucht" (Die Geschichte gab es hier schon einmal zu lesen.)

Ich fragte damals nach, ob ich das machen könnte. Man kannte mich in dem Laden als Kunden und ohne weitere Komplikationen hatte ich den Job. Sechs Stunden pro Woche war ich für den Außenbereich des Supermarktes zuständig: Hof fegen, Mülleimer leeren, Einkaufswagen zusammenschieben, Unkraut jäten – und was eben noch so anfiel. Später wurden dann neun Stunden pro Woche daraus, ich rutschte nebenbei auch immer weiter in den Laden hinein, Leergutannahme, Ware verräumen. Tzja – und nach dem ich anfänglich immer sagte, dass ich bestimmt niemals eine Ausbildung im Einzelhandel machen würde, kam es im Sommer 1994 dann doch anders. Irgendwann machte mir die Arbeit nämlich richtig Spaß und im Gegensatz zu einer damaligen Mitazubine machte ich den Job eben ausdrücklich nicht nur, weil ich "nichts anderes gefunden" hatte. Und diese Freude ist es wohl auch, die mir bis heute den Erfolg in der Selbstständigkeit beschert. :-)

Angefangen mit sechs Stunden pro Woche als Gewerbegehilfe. Das ist schon fast der klischeehafte Werdegang "vom Tellerwäscher zum Millionär" – auch wenn ich von der Million noch ganz weit entfernt bin. Aber zumindest hat es für ein relativ geldsorgenfreies Leben gereicht und das ist auch schon viel wert.


Papppresse: Wartung und Verschleiß

Der Mechanismus, mit dem man aus unserer Papppresse den fertigen Ballen auswerfen kann, besteht im wesentlichen aus einer Stange an der Rückseite der Presse, die oben an die Hydraulikzylinder gehängt werden kann und die unten eine unter der Pappe sitzende Platte anhebt. (Das war jetzt technisch nicht ganz korrekt wiedergegeben, aber um die Problematik zu verstehen, sollte es reichen.)

Diese Stange hat oben quer angeschweißt einen etwa 8cm langen Bolzen, der auf der Rückseite der Presse an zwei Blechteilen entlangrutscht:



Hier ist dieser Bolzen noch einmal an der neuen Stange zu sehen:



Die Bewegung "Bolzen auf Blech" erfolgt ohne Schmiermittel als Metall auf Metall, aber das spielt eigentlich auch keine große Rolle. Diese Vorrichtung wird nur betätigt, wenn der Ballen ausgekippt wird, dazu langsam und mit relativ viel Kraft. Wenn da mal was reibt, ist es egal.

Naja, fast egal. Ich habe mal hochgerechnet, dass unsere Presse im Laufe ihres Lebens vielleicht 2500-3000 Ballen produziert hat. Da hatte "Metall auf Metall" eine schon recht beeindruckende Wirkung. Auf der rechten Seite hat sich eine rund 5mm tiefe Rille gebildet. (Ausgetauscht wurde die Stange, weil sich durch diese Rille die Mechanik verkeilt hat.)


Links 410

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Schoggobizzah!

Die brühmt-berüchtigte Schokopizza von Dr. Oetker haben wir mittlerweile übrigens auch im Sortiment. Nein, ich habe sie noch nicht probiert. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch gar nicht das allzu starke Verlangen danach. :-)


Moin!

Kunde kam rein, sah mich und rief quer durch den Laden:
"Moin Ingo!!!"
Ich konterte: "Ich bin nicht Ingo."

Er grölte zurück:
"Moin Björn!!!"
Na, bitte. Geht doch :-)