Die Baustellen Gemüseabteilung, Kassentisch und Backstube haben uns in den letzten Wochen sehr gefordert. Aber nun geht es auch mit dem Abbruch der Räume weiter, die mal mein Kühlraum-Büro und der Fleischvorbereitungsraum waren.
Das kleine Loch in der Decke ist nun schon etwas größer geworden, bis Ende nächster Woche möchte ich die komplette alte Deckenkonstruktion abgerissen haben.
Auf diesem Foto schon ganz gut zu sehen sind drei der vier Stahlträger, die quer über den Raum gespannt sind und an denen einst mal die Fleischbahnen (und später meine Zwischendecke) hingen. Die auszubauen, wird noch buchstäblich eine schwere Aufgabe, denn ich kann sie ja nicht einfach auf einer Seite absägen. Das würde dann auf der gegenüberliegenden Seite die Wand massiv beschädigen. Also müssen die Träger abgestützt werden, damit man sie auf beiden Seiten abtrennen und dann herunterlassen kann. Jeder Träger wiegt zwar nur rund 60kg – aber sie schweben in 2,5m Höhe und sind doch eher unhandlich.
Aber das wird schon, ich liebe ja solche Aufgaben …
Sieht momentan noch etwas unsauber aus, aber da kommt ja noch ein zweiter Anstrich drüber. Immerhin haben wir hier auch einen teilweise sehr dunklen Untergrund …
Für die neue Backstube werde ich auch einen neuen Tiefkühlschrank kaufen. Ich werde ihn zwar über den Edeka-Ladenbau bekommen, hatte aber vorab dennoch mal allgemein im Netz geguckt, was es sonst noch so auf dem Markt gibt.
Und schon wird man mit Werbung für ähnliche Geräte dichtgepflastert …
Älteres Ehepaar, vermutlich beide schon über 80, war bei uns im Laden einkaufen. Eigentlich kaufte nur sie ein, denn er sollte ausdrücklich draußen vor der Tür warten.
Als sie gerade dabei war, die Einkäufe an der Kasse zu bezahlen, kam ihr Mann wieder in den Laden und und fing an, sich in Gegenwart aller anwesenden Kunden und Mitarbeiter lautstark über die Menge der gekauften Artikel zu beklagen.
Sie fasste ihn an den Schultern an, drehte ihn um und schob ihn wieder zurück: "Du willst ja schließlich auch was essen oder?"
Er ging wortlos nach draußen und warte auf seine Frau.
Inzwischen sind die Innenseiten der neuen Wände unserer zukünftigen Backstube von innen mehrfach gespachtelt und geschliffen. Nun muss nur noch alles grundiert werden und dann kann auch auch schon der Anstrich aufgebracht werden!
Ende 2016 hatten uns drei männliche Jugendliche, die gleichermaßen frech wie renitent waren, häufiger auf Trab gehalten. Einmal gingen sie so weit, dass ich sogar die Polizei rief, welche dann die Personalen des Trios aufgenommen und die Jungs dann ihren Eltern übergeben hat.
Als die drei sich im Laden mal wieder danebenbenommen hatten, wurden sie von mir kurzerhand und buchstäblich aus dem Laden geschoben. Mit so einer Aktion hatten die drei auch nicht gerechnet.
(Eines der letzten alten Videos. Aber das wollte ich euch schon lange mal zeigen.)
Ein Bild vom Aufbau unserer neuen Gemüseabteilung im Februar. In der Mitte das alte Element mit den beschichteten Fachböden, links und rechts daneben die neuen, glänzenden Elemente.
Wirkt etwas surreal, da man im Grunde keine Struktur mehr erkennen kann:
Die Löcher sind drin, in dieser Woche werden die Malerarbeiten beendet, nächste Woche kommt der Installateur, danach der Elektriker, in vier Wochen die Arbeitsplatte und in sieben Wochen der neue Backofen. Dann kann die neue "Brötchenküche" offiziell eingeweiht werden.
Eigentlich fing das mit der Bohrung in den Keller ganz gut an. Aber nun hänge ich fest. Die Bohrkrone ist zwei Millimeter tiefer ins Loch gerückt, aber auch nur, weil sich die Zähne entsprechend abgenutzt haben. Ich bin begeistert. Und zwar ganz und gar nicht. Was haben die da irgendwann mal reingekippt? Woraus bestehen hier die Decken? Ist das etwa Stahlträgerbeton?
Naja, bis Montag habe ich noch Zeit, dann sollen die Klempner kommen.