Skip to content

Ladendieb (nicht) auf der Flucht

Fundstück in den Weiten des WehWehWeh: Ein Dieb versucht nicht nur, zwei Weihnachtsbäume zu stehlen – er ist sogar so optimistisch, anzunehmen, dass er mit den beiden Tannen einfach zu Fuß flüchten kann.

Wollen wir wirklich wissen, was ab Minute 1:07 hinter der verschlossenen Tür des Wohnwagens passiert ist? :-)


Kondenswasser und die Folgen

Mitte Februar hatte ich ganz viel Papier und Tinte investiert und einen mehrere Quadratmeter großen Ausdruck erstellt, mit dem ich ein ungenutztes Schaufenster vollflächig abgeklebt habe.
Aus der Nähe betrachtet sah das Flickwerk aus den vielen Papierstreifen nicht absolut perfekt aus, aber es erfüllte gut seinen Zweck. Seit gestern hat es ausgedient: Durch die klirrende Kälte in den letzten Tagen hat sich auf den Innenseiten meiner Schaufenster viel Kondenswasser gebildet. Und weil die vom T1100 verwendete HP-Tinte zwar mittlerweile halbwegs UV-beständig, aber trotzdem noch wasserlöslich ist, sieht der Ausdruck mittlerweile so aus:



Das kann auf keinen Fall so bleiben, muss es aber leider zumindest noch für vermutlich zwei bis drei Wochen. Ich werde den Ausdruck nicht neu machen, denn früher oder später wird das Problem mit dem Kondenswasser wieder auftreten. Vermutlich lasse ich das von jemandem neu drucken, der einen etwas besseren Großformatdrucker hat, so dass ich dann ordentliche Klebefolien mit wasserfester Farbe habe. Ich werde berichten...

Gesichter und Namen

Der Tipp eines Mitarbeiters brachte mich auf einen Mann, den er gleich als "VP" ("Verdächtige Person") einstufte. Ich sprintete ins Büro und konnte gerade noch sehen, wie er irgendetwas aus dem Süßwarenregal in seiner Bekleidung verschwinden ließ.

Als ich ihn am Ausgang ansprach, tat er vollkommen ahnungslos.
Hinten im Lager stellten wir ihn zur Rede und er gab zu, dass er etwas genommen hatte, dies aber wieder ins Regal zurückgelegt hätte.
Nachdem ich ihm die Videoaufzeichnung gezeigt hatte, blieb er bei der Aussage, dass er den Artikel wieder zurückgelegt hätte.
Daraufhin erklärte ich ihm, dass ich das nicht glaube und drohte damit, die Polizei zu holen. Erstaunlich, wieviel Zeugs manche Leute unteren ihren Jacken und Pullovern verschwinden lassen können...

Was ich während des gesamten Gesprächs nicht gemerkt habe, war, dass der Typ hier schon zweimel geklaut hat beim Diebstahl erwischt worden war. Ich kann mir einfach keine Gesichter merken. Aber als er mir seinen Namen sagte, klingelten sofort alle Alarmglocken. DEN hatte ich auch nach fast vier Jahren nicht vergessen – und so gab es zum einen eine (weitere) Anzeige wegen Ladendiebstahls und zum anderen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Und das für 3,98€.

Murphy in Höchstform

Unsere Reinigungsmaschine ist kaputt. Nach nur knapp zehn Monaten ist eines der Zahnräder im Getriebe gebrochen. Insgesamt könnte man das Gerät ja nun schulterzuckend in die Ecke stellen und Montag den Kundendienst anrufen.

Wenn nicht ausgerechnet in diesen Tagen meine Kunden vermutlich den verdreckten Schneematsch der ganzen Stadt in den Laden tragen würde. Heul...

DVDs kaufen

Ein etwas heruntergekommener Mann betrat den Laden und wollte nicht nur "dem Chef", sondern auch noch den Mitarbeitern, die ihm auf dem Weg durch den Laden begegnet sind, günstige DVDs anbieten.

Dass auf den Scheiben dick und fett das "amango.de"-Logo prangte, schien den Mann dabei herzlich wenig zu stören...

Dabei wären die Filme bestimmt bessere Schnäppchen gewesen als der fragwürdige Drucker, den hier ein anderer Kunde vor einigen Wochen versilbern wollte... :-O

Nusstext

Eine Attraktion auf vielen Jahrmärkten nennt sich "Ihr Name auf einem Reiskorn."

Dachte sich der Produzent dieser Nüsse wohl auch, der einfach auf einen gewissen Prozentsatz der Früchte seinen Namen aufdruckt.


Etwas Anstand

Eine junge Frau wollte Kaffee aus der Vitrine haben. Der Vorgang des Aufschließens dauert natürlich ein paar Sekunden und praktischerweise erkundige ich mich währenddessen schonmal nach der gewünschten Sorte oder erkläre, warum der Kaffee eingeschlossen ist.

In diesem Fall musste ich dabei "etwas" lauter reden. Die Kundin hielt nämlich die ganze Zeit ihr Handy in Bauchhöhe in der Hand. Ihr Handy, aus dem auf Maximallautstärke aus dem eingebauten Lautsprecher verzerrt und schrabbelig irgendwelche HipHop-Mucke plärrte.

Altbier

Altbier kann ja sehr lecker sein. Aber nur, wenn es frisch vom Fass oder aus der Flasche kommt.

In Form einer stinkenden Pfütze am Grunde einer Tüte voller Leergut ist es schlichtweg zum k****n.

Sowas passiert mir natürlich just in dem Moment, in dem der Leergutautomat aufgrund eines notwendigen Neustarts mal nicht einsatzbereit ist.

Adresse bei Kartenzahlung

Blogleser Thomas hat eine Frage, die ich nicht direkt beantworten kann. Ich könnte höchstens über die Hintergründe spekulieren, wenngleich ich das beschriebene Verhalten ausgesprochen seltsam finde. Vielleicht findet sich ja in den Kommentaren eine Lösung:
Ich weiß nicht ob du damit vertraut bist. Aber ich hatte heute beim örtlichen Supermarkt was erlebt was ich bisher in dieser Form eigentlich nie durchmachen musste.
Nachdem ich meine Ware auf das Band gelegt und scannen lassen habe, wollte ich mit der Karte (EC-Karte) bezahlen. Soweit nichts ungewöhnliches. Auch dass ich unterschreiben muss, ist ebenfalls noch nicht ungewöhnlich.
Aber ungewöhnlich fand ich dann, als die meine Anschrift von mir wollten. Angeblich falls es abrechnungstechnische Schwierigkeiten geben sollte.
Ist sowas normal das es Supermärkte gibt, die auch die Anschrift verlangen? Fällt sowas nicht unter Datenschutz?

Was meinst du zu dieser Sache?
Ich kann nur von mir sprechen: Ich setze in meinen Märkten ausschließlich ec-Cash ein (Karte & Pin) und auf die Idee, komplette Adressdaten eines Kunden aufzuschreiben, bin ich noch nie gekommen.

Warum manche Flaschen...

...oftmals nicht von den Leergutautomaten angenommen werden und was man als Kunde dagegen tun kann. Heute gibt es mal einen "echten" Praxistipp. Das Problem habe ich bei mir im Laden nämlich so häufig, dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass es auch andere Kunden in anderen Läden betrifft.

Hier seht ihr drei gewöhnliche 1-Liter-PET-Mehrwegflaschen der Genossenschaft Deutscher Brunnen e.G.. Der einzige Unterschied ist, dass die Etiketten etwas verschoben sind. Das passiert bei den PET-Flaschen recht schnell, da die Etiketten, die nicht mehr aus Papier, sondern aus Kunststoff bestehen, normalerweise nicht geklebt, sondern einfach nur übergestülpt werden:



Um Mehrwegflaschen zu erkennen, scannen die Leergutautomaten die Umrisse der Flaschen. Wenn die Form in ein bestimmtes Raster passt, wird die Flasche erkannt und angenommen.

Nun kann es passieren, dass sich bei den PET-Brunnenflaschen das Etikett derart verschiebt, dass es sogar die Kontur der Flasche verändert. In meinem Beispiel sieht die rechte Flasche aus der Nähe betrachtet wie folgt aus:



Es ist deutlich zu erkennen, dass mit dem Etikett die Wölbung der Flasche verdeckt wird. Was für uns Menschen eine vollkommen belanglose Situation ist, bringt einen Leergutautomaten, der nunmal nach seinen programmierten Regeln vorgehen muss, dazu, die Flasche abzulehnen.

Wenn ihr also beim nächsten Besuch im Supermarkt merkt, dass so eine Flasche von einem Automaten verweigert wird, hilft es möglicherweise, kurz am Etikett zu zupfen. :-)

Im Internet aufmerksam geworden

Aus einer Initiativbewerbung:
Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz zur Verkäuferin bin ich auf Ihr Angebot im Internet aufmerksam geworden.
Wir haben schon einen Azubi für 2010 und daher suche ich gerade bestimmt keinen, schon gar nicht im Internet. :-O