"Shopping Queen" ist irgendwie gerade in aller Munde und so dachte ich, dass es mal ganz spaßig wäre, die "Shopping Queen"-Muffin-Backmischungen zu bestellen.
Stehen seit rund drei Wochen im Laden und wir haben bislang sage und schreibe keine Packung verkauft.
Ich glaube, das war mal ein Griff ins sprichwörtliche Klo.
Da bei der Kommunikation zwischen dem Automatenhersteller und der Abrechnungsstelle an irgendeiner Stelle ein winziges Detail nicht übermittelt wurde, nämlich die Info, dass ich das Gerät leasen möchte, wurde mir der gesamte Kaufpreis am Stück vom Konto abgebucht. Und bezahlt ist bezahlt.
Jetzt könnte ich natürlich über eine Sale-Lease-Back-Lösung das Gerät an eine Leasinggesellschaft abtreten und dann wieder zurückleasen – aber spätestens an dem Punkt, als sie von mir Ausweiskopie, Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, die letzten betriebswirtschaftlichen Auswertungen und die aktuelle Bilanz haben wollten, wurde mir das zu blöde.
Also spare ich mir den Verwaltungsaufwand und die Gebühren für das Leasing und darf den b500 offiziell als meinen Leergutautomaten bezeichnen.
Im Markt in der Münchener Straße haben wir nun übrigens auch einen A3-Drucker stehen. Da die Platzsituation im Büro dort ähnlich besch…eiden wie hier in der Neustadt ist, haben wir auch dieses Gerät ins Lager verbannt. Man fragt sich ja immer wieder, was für Star-Architekten solche Geschäfte mit 4qm-Büros ausstatten…
Eigentlich klappt das seit Monaten ganz gut mit dem werbefreien Briefkasten bei uns an der Halle. Die Urheberin dieses grünen Flyers habe ich nun einfach mal gefragt, wie deutlich man diese Hinweise noch erkennbar machen muss, damit sie beachtet werden…
"Guck mal, Diät-Kekse", witzelte mein Mitarbeiter, als er mit der leeren Packung (seufz…) in mein Büro kam.
Es ist zum reinschlagen, dass die Leute sich ständig an fremden Sachen vergreifen. Und trotzdem musste ich schmunzeln, als der Kollege so frech grinsend durch die Tür trat.
Eine Frau, nicht Stammkundin, erblickte den Leergutautomaten und fuhr direkt die nächste Mitarbeiterin an. Dass wir jetzt auch so ein Scheißteil hätten und dass dadurch doch bestimmt zwei Mitarbeiter eingespart werden würden und dass das höchst unsozial sei.
Ich habe ihr nicht angeboten, mal einen Tag in den Tüten voller ekeliger Getränkereste herumzuwühlen. Stattdessen versuchen meine Mitarbeiterin und ich es beschwichtigend. Dass es nunmal der Trend sei und dass wir von den Personalkürzungen zum Glück nicht weiter betroffen wären.
Welcher Held ist auf die Idee gekommen, die Kunststofftür vom Leergutautomaten mit einem Topfschwamm (oder einem ähnlich rauhen Mittel) sauberzumachen???
Sieht jetzt richtig toll und edel aus. Ist ja auch sowieso schon zwei Monate alt, da spielt das ja überhaupt keine Rolle mehr.
Wir benutzen hier in der Firma gemietete Arbeitsbekleidung. Das ist sehr praktisch, denn wir bekommen jede Woche frisch gewaschene Sachen direkt ins Haus geliefert und wenn es mal Änderungen oder Reparaturen gibt, wird das stets prompt erledigt.
Nun ist es so, dass wir hier generell Bekleidung mit aufgenähten Namen tragen. Das Erstellen dieser Aufnäher kostet Geld und so ist es immer besonders schade, wenn man für neu eingestellte Leute die komplette Ausstattung anfordert und denen dann nach ein paar Tagen oder Wochen auffällt, dass sie doch hier lieber nicht arbeiten möchten. Dann war die ganze Mühe vergebens.
Aber wie soll man es sonst machen? Die Chance, dass Mitarbeiter einen in der ersten Zeit verlassen, ist besonders groß. Andererseits möchte man sie so schnell wie möglich in das Team integrieren, wozu meiner Meinung nach auch die individualisierte Arbeitsbekleidung gehört. Doch wo zieht man die Grenze? Wie lange warten, bis jemand persönliche Sachen mit Namensschild bekommt? Wir hatten hier früher immer einen Satz "neutrale" Westen ohne Aufnäher für solche Fälle liegen – aber die braucht man nunmal auch normalerweise nicht und auch da kostet das reine Vorhandensein wieder Geld.
Man kann es drehen und wenden wie man will, es bleibt schwierig. Und so werde ich wohl beibehalten, jedem neu eingestellten Mitarbeiter auch sofort die passende Bekleidung zu bestellen.
Unser "wartungsunfreundliches ec-Gerät" hat mal wieder eine Macke am Drucker gehabt und einen ganzen Haufen Belege in überhaupt nicht mehr benutzbarerm Zustand ausgedruckt. Dummerweise auch die Abschlagsbelege ("Kassenschnitte"), so dass ich mir die einzelnen Summen auf den Kontoauszügen zusammensuchen musste. Hat dann letztendlich auch noch irgendwie geklappt.
Wie auch immer: Die Tage oder im Idealfall sogar nur noch Stunden für dieses Gerät sind gezählt. Es wird nun durch ein ganz modernes Terminal ersetzt, das sich hoffentlich längst auf dem Weg hierher befindet!
Bis Montag sollte die Wand durchgetrocknet und dann gleichmäßig rot sein. Feierabend für heute. Hat leider aufgrund der Trocknungszeit für den Voranstrich länger gedauert als geplant.
Der erste Anstrich ist drauf, aber die gespachteln Stellen verlangen noch eine gesonderte Behandlung. Nachdem die Oberfläche getrocknet ist (wir verbringen die Wartezeit gerade damit, uns durch ein paar lustige Videos im Web anzugucken), kommt die zweite Farbschicht drauf. Dann sollte alles gut sein und wir können endlich in den Feierabend gehen.