Das Ding hat ja richtig lange gehalten. Nicht mal drei Monate, da hat sich irgendwas gelöst, dann ist die Halterung abgebrochen. Ich wage jetzt auch nicht, das gelb besprenkelte Ding umzutauschen. Geht mir doch einfach mit diesem Baumarktschrott vom Leib.
Habe jetzt unseren Stammsanitärer beauftragt:
…bitte installieren Sie bei mir auf dem Damen-WC einen neuen WC-Sitz. (Toilettenbrille, Sitzring, wie auch immer Sie ihn nennen wollen.)
Farbe ist fast egal, weiß reicht. Absenkautomatik brauchen wir nicht.
Ich möchte nur eine ausreichend gute Qualität für den häufigen Gebrauch, ohne dass das Teil nach mehrmaligem Gebrauch wackelt oder irgendwo durchbricht.
Dann ist hoffentlich endlich Ruhe.
Jetzt ist uns auch wieder eingefallen, warum wir
die Idee mit einem
echten, großen Adventskranz noch nie umgesetzt haben.
Bekanntlich habe ich hier im Markt eine Strohputzdecke, also eine insgesamt zwar haltbare und feuersichere Konstruktion, die aber per se überhaupt nicht dafür geeignet ist, größere Punktbelastungen aufzunehmen. Bevor wir da irgendwelche Experimente machen, bleibe ich lieber bei der Papierdeko.
Vor etlichen Jahren hatte ich hier mal
eine Flasche "Zubr" aus Polen, acht Jahre später hat eine "Zubr"-Dose den Weg zu uns gefunden.
Fundstück im Mülleimer vor dem Leergutautomaten:
Juhu: Die Kabelbahnen sind im Keller verteilt und auch die ersten Leitungen sind gezogen. Die kompletten Strippen (immerhin sechs an der Zahl) für das Kassenbüro sind schon in der neuen Unterverteilung angeschlossen.
Im Büro geht es erst nächste Woche Montag weiter. Wir müssen da einige Dinge ausräumen und vorher muss ich noch klären, wie weit wir die Edeka-PCs deaktivieren können.
Ist das nicht krass? Ihr werdet hier nach und nach Zeugen davon, wie die komplette Elektroinstallation in einem Supermarkt geplant und aufgebaut wird.
Hatte doch
gestern Abend geschrieben, dass ich den Anzeigentext auch noch mal hier in der Lokalzeitung veröffentlichen möchte.
Ich glaube, ich mache zu selten Werbung in den Printmedien. Die Anzeigenpreise sind mir ganz und gar nicht
geheuer geläufig. Dachte, mit 150€ ist was zu machen – aber da habe ich mich exakt um den Faktor
ZEHN vertan. 1300€ netto würde es kosten, den kompletten Text unterzubringen.
Aber ich muss was machen, also wird die Anzeige abgespeckt.
Über unsere Großhandlung können wir derzeit zwei verschiedene Artikel
Andechser "Haltbare Bio-Ziegenmilch" bekommen.
Äh, halt! Was heißt hier "verschieden"? Das ist zwar eine andere Packung, aber da beide Artikel parallel gelistet und bestellbar sind, muss es da doch eigentlich irgendeinen Unterschied geben?!
Gibt es aber nicht. Die schlanke Packung ist der Nachfolger für den Quader rechts im Bild. Der Inhalt ist exakt gleich. Schade, wir hatten uns schon auf mehr Auswahl in diesem Sortiment gefreut – aber da hat wohl nur jemand im Großlager was vermurkst, denn eigentlich hätte der eine Artikel den anderen nahtlos ablösen sollen…
Zwei Mitarbeiter eines Bauunternehmens kamen in den Laden und erkundigten sich nach meinem Keller, weil wohl die Gas(zuleitung) hier zum Gebäude getauscht werden soll. Keller? Haben wir. Aber da liegt keine Gasleitung. Neue Stromkabel könnte ich anbieten, aber das war heute nicht deren Job.
Habe mal auf die Hausverwaltung verwiesen…
Säulenstrichcode auf einem Sesamriegel aus dem griechischen Sortiment von Lidl. Vielen Dank an Susanne für die Zusendung!
Ich staune: Seit letzter Woche ist die
Stellenanzeige im schwarzen Brett auf der Website der Stadt Bremen online und bislang hat sich noch niemand gemeldet. Gar keiner. Also nicht mal Leute, die es aufgrund ähnlicher oder geringerer Qualifikationen versuchen – oder auch mit nur annähernd den gesuchten Fähigkeiten, weil sie den Text gar nicht richtig gelesen haben. Passiert ansonsten bei eigentlich jeder Stellenausschreibung.
Es wird haarig, da die Uhr tickt.
Werde den Text (vielleicht auch in leicht entschärfter Version) jedenfalls auch noch in der Lokalzeitung und einigen Werbeblättchen hier im Stadtgebiet veröffentlichen. Kann doch nicht sein, dass sich da niemand finden lässt…
Auf meiner Firmenwebsite
kauf-dich-satt.de ist vielleicht dem einen oder anderen Besucher schon in der
Rubrik "Auszeichnungen" das blaue Schild mit dem goldenen Aufdruck "Service Offensive" aufgefallen. Die "Service Offensive" hatte die
Lebensmittelzeitung Direkt initiiert und die Gewinner bekamen diese Urkunde, einen Gewinn in Höhe von ein paar hundert Euro – und natürlich einen seitenfüllenden Beitrag in der Lebensmittelzeitung Direkt. Damals war die Aktion fast zu Ende und ich packte einfach und ohne großes Anschreiben alle möglichen Dokumente (über unseren Service und unsere Aktivitäten) in einen Briefumschlag und schickte sie ein. Mit Erfolg, wie ich einige Zeit später mit Erstaunen (und natürlich großer Freude) erfahren musste.
Ich wundere mich sehr, dass ich darüber in all den Jahren noch nie hier etwas im Blog erwähnt habe, auch wenn die Aktion aus der Zeit vor dem Blog stattgefunden hatte. Hiermit offiziell nachgeholt.
Für solche großen Auszeichnungen wie "
Supermarkt des Jahres" wird es hier leider niemals reichen. Die Fläche gibt einfach nicht her, dass hier auch nur irgendeine einzelne Abteilung so herausragend umfangreich gestaltet werden kann.
Aber egal. Wir machen das, was man machen kann.
Zum "Service Offensive"-Gewinn gab es aber noch eine kleine Anekdote: Ich wusste damals noch gar nichts von dem Gewinn. Eine Mitarbeiterin der Redaktion rief hier an, stellte sich kurz vor und erkundigte sich ziemlich direkt und ohne große Ausführungen nach meiner Bankverbindung, damit sie den Gewinn überweisen können. Das da zunächst sämtliche inneren Alarmglöckchen schrillten, dürfte jedem klar gewesen sein. Aber dann wurde ja noch alles gut…
Zusendung von meiner Mitarbeiterin aus Kapstadt. Ein SPAR "tops"-Markt. Keine Ahnung, wie die organisiert sind oder mit der SPAR zusammenhängen, aber die
"tops!"-Läden sind offenbar reine
"Liquor Stores", also Läden, in denen es (vor allem) alkoholische Getränke aller Art zu kaufen gibt.
Ein Kunde stand vor dem Leergutautomaten und gab seine gesammelten Werke ab. Klappte auch alles ganz gut, nur zwei leere Bierdosen verweigerte der Automat konsequent. Der Kunde versuchte es mehrfach und stellte die Dosen schließlich vorläufig beiseite. Ich hatte das Geschehen zufällig auf dem Monitor der Videoanlage beobachtet und ging schließlich zum Automaten, um dem Kunden die beiden Dosen händisch abzunehmen. Da versuchte er es zum Abschluss noch einmal.
Klar ist der b500 eingeschüchtert, wenn der Boss daneben steht.
Anders kann ich mir irgendwie nicht erklären, warum das Gerät die beiden Dosen plötzlich ohne Murren und Knurren (und Fehlermeldungspieps) angenommen hat…
Wie vor ein paar Tagen schon gesagt: Die "Herbst-" und Weihnachtsüßwaren laufen in diesem Jahr wirklich unglaublich gut. Hier ein aktuelles Foto der Sonderplatzierung. Es ist schon reichlich abgegrast:
Steckdosen installieren… Klar! Stolperfallen im Lager, die bauen sie hier hin.
Naja, sind nun mal einige Meter NYM-J-Leitung, die dort gerade parallel zu unserem Tagesgeschäft in das Loch, durch die Decke, in den Keller, durch den Keller in die Unterverteilung gezogen werden. Ist bei den Längen nicht ganz einfach zu bewegen…
Mit dem Einweg-Pfand sollte gegen den sinkenden Mehrweganteil im Getränkesortiment gesteuert werden. Hat nicht ganz funktioniert, denn seit sich Einweg durch die Bepfandung für den Kunden wie Mehrweg anfühlt, ist der Anteil der Einwegverpackungen auf über 50 Prozent gestiegen. Bleibt zu hoffen, dass das, was hier in dem großen Container allmonatlich abgefahren wird, tatsächlich irgendwann sagen kann, dass es im ersten Leben eine Flasche war.
Darauf wollte ich aber eigentlich gar nicht hinaus.
Ich wollte mich ganz privat über diese SCH… Wabbelflaschen auslassen, die in geöffnetem Zustand so schwer und weich sind, dass sie einem buchstäblich durch die Hand rutschen können und dabei, zum Beispiel wenn man in der Nacht mit Durst aufwacht und schlaftrunken die geöffnete Flasche zu bewegen versucht, zur unfreiwilligen Dusche für sich selber, das Bett und den Fußboden werden können.
Absolutes PRO für Mehrweg, vorzugsweise Glasflaschen.
(Wasser in Glasflaschen ist übrigens das Hauptgetränk bei uns zu Hause. Neben dem Bett hatte ich noch eine angebrochene Limoflasche aus dem Arbeitszimmer stehen…)