Alter Schwede… Das wird ja fast nur noch durch das Leberwurstbrötchen in meinen Rezeptkalendern getoppt.
Okay, klar ist der Glühwein vegan (sofern man den richtigen Wein als Basis verwendet, was auch in der Fußnote zum Rezept angegeben ist), aber ausgerechnet mit einem Glühwein-Rezept hätte peta ja nun das Heftchen, das sich "vegane Festtagsgrüße" nennt, nicht zu füllen brauchen. Aber seit auf Wurstverpackungen von Gluten- und Laktosefreiheit die Rede ist, wundere ich mich ohnehin über nichts mehr…
Noch lange nicht fertig, aber immerhin schon in Arbeit: Die Silvesterdeko. Klassisch kommt bei mir die bunte Dekoration über die vorhandene weihnachtliche Ausstattung. Eine Kollegin ist gerade fleißig dabei. Nachdem ich nun seit deutlich über 14 Stunden hier in der Firma bin, klinke ich mich jetzt aus und lasse meine Mitarbeiterin den Rest machen. Lasse mich aber gerne überraschen, wie es morgen früh hier aussieht. Da fehlen momentan vor allem noch viele, viele Luftschlangen…
Und denkt daran: Ab morgen dürfen die Feuerwerksartikel verkauft werden.
Natürlich haben wir hier auch noch mehr Feuerwerk. Obwohl ich deutlich weniger als im letzten Jahr bestellt hatte, sind die Tische wieder einmal ziemlich voll. Ich staune darüber, aber das wird schon so passen.
Obwohl der Trend allgemein zu mehr Batterien / Verbundfeuerwerk geht, haben mich letztes Jahr die Leute nach reinen Raketen-Sortimenten gelöchert. Da haben wir diesmal wieder deutlich mehr und ich hoffe, dass ich es nicht bereuen werde. Ist ja kein Suppengemüse…
Nicht nur, dass das Weihnachtsgebäck insgesamt in diesem Jahr hammermäßig lief – nun kam auch noch gerade ein Kunde zu mir und hat gezielt nach wenigstens noch einer Packung Spekulatius gefragt.
Ja, was denn? Da kommt noch was rein. Knapp drei Quadratmeter Feuerwerks-, aber auch Partyartikel müssen heute noch den Weg auf die Tische und morgen früh in den Verkauf finden!
Vielen Dank an Henning, der in Irland war und dort auf dem Land, genauer in Moneygall, einen SPAR-Markt entdeckt hat. Dieser befindet sich an einem Autobahnrastplatz mit dem schönen Namen "Barack Obama Plaza". Hintergrund dieser Namensgebung ist, dass Obama im Mai 2011 in diesem Örtchen zu Besuch war.
Noch 361 Tage bis Heiligabend und schon hängt wieder überall in den Geschäften die Weihnachtsdekoration herum. Man kann es aber auch wirklich übertreiben!
Beim Aufhängen meines neuen Manitu-Wandkalenders im Kassenbüro (Diesmal nicht erst mit ein paar Wochen Verzögerung…) fiel mir auf, dass die Weihnachtsfeiertage im nächsten Jahr wieder erfreulich günstig liegen. Heiligabend an einem Sonntag ist immerhin der zweitbeste Fall, so haben wir drei Tage am Stück frei.
(Perfekt ist es übrigens, wenn Heiligabend auf einen Donnerstag fällt. Dann ist das nur ein halber Tag und dann folgen noch drei freie Tage. Das ist aber erst 2020 wieder der Fall…)
Die drei Chaoten (TT&T) lungerten am Abend bei der an unseren Hof angrenzenden Moschee herum. Zumindest zwei von ihnen waren dabei, dazu mindestens eine weitere Person, die ich aber nicht erkennen konnte.
Sie blödelten im von außen frei zugänglich Waschraum herum und guckten immer wieder hektisch zur Tür, es wirkte so, als wenn sie Sorge hätten, dass jemand guckt. Abgesehen davon zog uns in dem Moment, als wir hinten aus der Lagertür traten, ein dicker Schwall an "Feuerwerksduft" entgegen. Würde mich bei den Typen ja nicht einmal mehr wundern, wenn sie die uns entgegengebrachte Respektlosigkeit sogar in ihren "eigenen" Räumen ausleben würden.
Bei uns im Laden waren sie zum Glück seit dem 2.12. nicht mehr.
Nachdem mir bei Facebook Werbung für die Timeline-Werbeanzeigen eingeblendet wurde ("So könnte Ihre Werbung aussehen…"), habe ich das Experiment einfach mal gestartet. Umkreis: 3km, Budget: 5€ pro Tag, Laufzeit: 7 Tage.
Ich erwarte übrigens nicht, dass mir nun unzählige neue Kunden die Bude einrennen. Sollte ich IRGENDEINE Reaktion auf die Werbung wahrnehmen, lasse ich die erst mal weiter laufen. Falls nicht, ist nach einer Woche wieder Schluss.
Werbeplakat für Manomasa-Chips (bevor einer fragt: haben wir nicht im Sortiment), leider nur im Vorbeifahren aus dem Auto fotografiert. Vielleicht erschließt sich mir auch der tiefere Sinn der drei Buchstaben auf der linken Seite des Plakates nicht – aber falls es das bedeuten soll, was ich als vorbeifahrender Kunde dort erkenne, hier mein Tipp an die Werbeagentur: "Der Imperativ Singular von "essen" lautet Iss!" – aber mit Rechtschreibfehlern kennt der Plakataufsteller sich ja aus.
Darauf kam ich, als ich mir die Steckdosen für unseren Leergutautomaten und die etwas später installierten Aufputz-Dosen für die Kühlschränke im Raum vor dem Leergutautomaten mal näher angesehen habe. Da gäbe es nämlich jetzt drei Möglichkeiten: Unterschiedliche Schalterprogramme, die alten gegen neue austauschen oder komplett mit der vorhandenen Serie weitermachen.
Habe ich mich jetzt für die dritte Option entschieden.