Die alten Mitarbeiterspinde sind inzwischen ganz nach rechts an die Aufenthaltsraumtür gerückt, so dass der Platz für meine zukünftige Bürotür freigeräumt ist. Morgen werden wir mit der Mauernutfräse (mit natürlich nur
einer Trennscheibe auf der Spindel) die vier Schlitze für die neue Öffnung erstellen. Den Rest erledigt dann aber in etwa zwei Wochen das Bauunternehmen.
Im Rahmen der Kabelkanaldeinstallation musste ich eine Steckdose von unserer Videoanlage abbauen, da die Kabel durch ein Loch im Kabelkanal geführt waren. Kein Problem: Sicherung aus, Dose auf, Kabel raus, Kanal abschrauben, Kabel rein, Dose wieder zu, fertig.
So viel zur Theorie.
In der Praxis habe ich in unserem alten Sicherungskasten beim besten Willen diese blöde Sicherung (aka Leitungsschutzschalter) nicht gefunden. Ich war GANZ sicher, dass die beschriftet ist – aber nichts! Da ich das Kabel nicht einfach durchschneiden und einen Kurzschluss produzieren wollte, habe ich notgedrungen den Eingriff mit Strom auf der Leitung vorgenommen. Geht ja auch, dauert nur länger.
Später fiel mir es dann wie Schuppen von den Augen. Da steht dick und fett "STV" an dem Schalter. STV steht für "SPAR-TV", wie wir die Videoanlage vor 17 Jahren mal getauft haben. Dass das so prominent an der Sicherung steht, hat auch historische Gründe. Früher haben wir nur zugucken können, ohne Aufzeichnung. Und um Strom zu sparen und Technik zu schonen, konnte man die gesamte Anlage (mit all ihren acht Kameras) mit einem Schalter zum Feierabend hin vollständig stromlos machen. Heute, gerade auch wegen der Aufzeichnung, arbeitet die Anlage 24/7, wie man so schön sagt.
Mit der neuen Videoanlage hat sich das ohnehin erledigt. Switch und Rekorder werden im Büro mit angeschlossen sein und die Kameras bekommen ihren Strom via PoE.
Aktuell sind wir dabei, die ganzen nicht mehr benötigten Leitungen im Maschinenraum auszubauen, um Platz für die folgenden Baumaßnahmen und natürlich vor allem das große Pumpenmodul für unsere neuen Kühlanlagen zu bekommen.
Kabel? Platz? Klar! Das reine Volumen der Strippen ist zwar nicht weiter von Bedeutung, aber die Wege an den Wänden und der Decke in Form von Kabelkanälen und -Bahnen sind durchaus ein großes Hindernis und so dünnen wir die gesamte Installation momentan gewaltig aus.
Seitenschneider und Kabelschere sind derzeit meine besten Freunde.
Die beiden alten
Ventilatoren sind schon mal zur Demontage vorbereitet: Die Stromzuleitungen sind abgeklemmt, die Schalttafel, die Thermostate und sämtliche Kabel dazwischen sind abgebaut.
Nun müssen wir nur noch die beiden großen Ventilatoren ausbauen und dann kann es auch schon an den Abbruch der gemauerten Ecke gehen:
Dieses Regal, das wir
vor zwei Jahren als Zwischenlösung befüllt und Anfang dieses Jahres sogar erstmal noch um ein paar
Elektrogeräte ergänzt haben, wird nun, auch wenn das ebenfalls wieder nur eine Zwischenlösung sein wird, seiner ursprünglich geplanten Bestimmung folgen und die Waren aus dem Regal mit den Länderspezialitäten aus dem Eingangsbereich meines Marktes aufnehmen. Dort an der Wand soll doch zukünftig auf über sieben Metern Länge das Obst und Gemüse in unserem
5-stufigen Regal stehen
Die (vor allem) Salat-Zutaten von Knorr haben wir nun in das Maggi/Knorr-Regal integriert, da wir dort ohnehin schon seit längerer Zeit etwas Platz übrig hatten. Die restliche aus der kleinen Gondel werden wir jetzt abverkaufen und dann könnte es eigentlich mit den Planungen für die Gemüseabteilung weitergehen…
Oooohnööööö …
Die bestellten LED-Einbauleuchten sind falsch. Im
Blogeintrag von Mittwoch ist im Screenshot sogar das Maß der Leuchten zu lesen. Ich hätte ca. 65mm
Lochdurchmesser gebraucht. So viel haben die Dinger jetzt als gesamten Durchmesser und da ist es natürlich kein Wunder, dass man sie durch die Löcher imKüchenzeilenvordach geradezu durchwerfen kann. In den ganzen Tabs, die ich beim Aussuchen der Lampen offen hatte, bin ich da schlichtweg durcheinander gekommen.
Aber da gilt mein Lob dem
Onlineshop, denn ich darf die falschen komplett zurücksenden. Einen
passenden Ersatz gab es auch und genau den habe ich jetzt bestellt.
Ausräumen, vier Schrauben lösen, vier Schrauben eindrehen, einräumen, fertig. Und schon hängt die Stange mit unserem Vorrat an frischen Kitteln und Westen an neuer Stelle.
Endspurt bei den Vorbereitungen für die neuen Brüstungskanäle, in denen die Kabel zukünftig ordentlich liegen sollen.
(Die alten Schlagdübel sind aber auch wirklich nicht dafür gebaut, wieder herausgedreht zu werden. Man muss ganz behutsam sein, um die Schraubenköpfe nicht rund zu drehen. So praktisch die Dinger ja bei der Installation sind, aber …)
Vielen Dank an Klaus, der mir dieses Foto von einem SPAR-Markt in
Puerto de Mogán auf Gran Canaria geschickt hat. Den hatten wir zwar vor ein paar Jahren zwar auch schon mal, aber ein aktuelles Bild nach sieben Jahren kann ja gar nicht schaden.
Momentan sind wir schwer dabei, die alten Installationen im Maschinenraum abzubauen. Alle Komponenten der "Pluskühlung" (also über null Grad) fasse ich gar nicht an, die Anlage muss noch eine Weile weiterlaufen. Aber viele ganz alte Teile und auch die Komponenten des alten Tiefkühlschranks können raus.
Das ist teilweise echt haarig, denn beschriftet ist im Grunde gar nichts, viele Kabelwege sind unergründlich und manche Bauteile werden von unterschiedlichen Systemen genutzt. Der Verflüssiger an der Außenwand beinhaltet den Kreislauf für den ehemaligen Tiefkühlschrank und für das Tiefkühlhaus, das allerdings noch in Betrieb ist. Da ein falsches Kabel zu durchtrennen, könnte verheerende Folgen haben.
Bislang klappt aber alles ganz gut. Hier die beiden Schaltkästen, über die der Tiefkühlschrank (linke und rechte Seite,
das waren zwei Teile, die auch jeweils ihren eigenen Kältemittelkreislauf hatten) angesteuert wurde. Es ist ein mühsamer Weg, die einzelnen Kabel zu verfolgen und jeweils zu extrahieren. Was davon ist die Zuleitung mit Strom? Gibt es möglicherweise mehrere Zuleitungen? Denn schließlich wurden mehrere Verbraucher (Verflüssiger, Kompressor, Licht im Schrank, Heizung im Schrank, Ventilatoren im Schrank) über diese Schaltkästen angesteuert. Als kleines Highlight sind viele der alten Kabel Brüchig, so dass es auch bloß nicht langweilig wird, wenn man so ein Bündel auseinanderfuddeln muss.
So, nachdem wir den Inhalt der Säcke auf dem Hof und auch das Zeugs, was sich hier im Lager angesammelt hatte, in den frisch geleerten Container gekippt haben, könnte man fast schon wieder die nächste Leerung beantragen.
Okay, ganz so schlimm nicht – aber knapp eine Woche Platz ist weg.
Am Sonntag wollen Ines und ich hier im Markt die Brüstungskanäle auf der linken Ladenseite anbringen. Zumindest erst mal diejenigen, die wir vor ein paar Wochen
geliefert bekommen haben. Über unseren vorhandenen Bestand hinausgehende Kabelkanäle anzubauen, dürfte ohnehin sehr mühsam werden.
In dem Zusammenhang müssen wir auch einen Bewegungsmelder unserer Alarmanlage demontieren, resp. umsetzen. Da ich allerdings nur eine rudimentär vorhandene Ahnung hatte, wir die Alarmzentrale in den Wartungsmodus gestellt wird, habe ich mir heute erst mal Beratung von unserem Techniker der Sicherheitsfirma eingeholt. Nicht, dass wir hier Sonntag stehen und die Anlage auslöst, weil wir eine Sabotagemeldung ausgelöst haben …
… und wenn es mal aufhört zu regnen, können wir auch das Dutzend große Säcke, die sich hier in den letzten Tagen angesammelt haben, in den frisch geleerten Container umfüllen:
Da ist er wieder, leer dazu.
(Tief durchatmen, der nächste Stress kommt bestimmt …)
Never ending Story …
Der olle Golf ist weg, aber das nächste Auto steht unmittelbar neben unserer Einfahrt und einer genau gegenüber. Das hat den Fahrer unseres Entsorgungsunternehmens aber nicht davon abgehalten, trotzdem hier reinzufahren. Durch zentimeterweises Vor- und Zurücksetzen hat er es geschafft, mühsam hier auf den Hof zu kommen und schließlich mit dem huckepack geladenen Container wieder auf die gleiche Weise rauszufahren.