Neben
dieser Taschenlampe habe ich von der Firma, bei der ich meine Triton-Werbekugelschreiber bestellt hatte, im Laufe der Zeit auch schon einige andere Muster für mögliche Werbeartikel/Giveaways bekommen. Besagte Taschenlampe und auch andere, Flaschenöffner, Notizbüchlein und natürlich die unterschiedlichsten Kugelschreiber. Ich bin noch nicht so ganz sicher, was ich damit machen soll. An Interessierte verschenken? Da das ja (für mich) nicht die Massenware ist, finde ich es fast zu schade, die Sachen abzugeben. Aber meine Kulis, die sind wirklich toll (und auch nicht ganz günstig, Werbekulis gibt es auch für deutlich weniger Geld), die verteile ich sehr gerne.
Fundstück von Susanne auf den holländischen Fruchtgummis der Marke "Autodrop". Vielen Dank für die Zusendung. Die schräg abgeschnittenen Strichcodes sind wenig spektakulär (noch weniger als sonst), aber das Drumherum ist durchaus erwähnenswert:
Rechts steht über dem Strichcode "Kühl und trocken aufbewahren, mindestens haltbar bis: sie Unterseite", das sind Standardtexte, die man auch auf Produkten aus Deutschland findet. Lustig ist der Hinweis "alsof het dan nog niet op is!" – sinngemäß: Als wenn sie bis dahin noch nicht aufgegessen wären.
Die Postanschrift von Autodrop ("Autodrop Alarmcentrale"), die man im Unglücksfall kontaktieren soll, ist auch eine Erwähnung wert. Pech? Nun …
Ich hatte mir eine DVD online bestellt und wunderte mich schon, dass ich vom Händler neben einer Versandbestätigung auch eine DHL-Trackingnummer bekommen hatte. Eigentlich sollten der Film bequem in einen Briefumschlag passen und dazu hatte ich auch keine Versandgebühr bezahlt, so dass ich mich über den Aufwand mit einem DHL-Paket schon etwas wunderte.
Ich vergaß die Bestellung jedoch und als ich an einem der nächsten Tage mal im Sendungsstatus nachsah, wunderte ich mich etwas: "16:00 | Zugestellt" stand dort – mit dem Datum von gestern.
Es ließ sich aber kein Paket hier auffinden und so schrieb ich den Händler an, es war übrigens nicht Amazon, dass die Sendung bei mir nicht angekommen war. Etwa eine Stunde, nachdem ich die Mail abgeschickt hatte, brachte der Briefträger die Post, in der, ich wunderte mich etwas, auch ein gepolsterter Umschlag mit der DVD lag. Nanu?
Ich schrieb also eine neuerliche E-Mail und erklärte, dass der Film inzwischen doch angekommen ist. Woher die Trackingnummer kam, habe ich nie erfahren, aber das war nicht meine und da hatte wohl ein anderer Kunde am Tag zuvor um 16 Uhr seine Ware bekommen.
Tzz, mich so zu verwirren …
Ein Kunde kam barfuß und obenrum nur mit einem T-Shirt bekleidet in den Laden. Das T-Shirt wies sinngemäß darauf hin, dass der Klimawandel nur ein Schwindel sei und die Regierung euch damit nur mehr Steuern aus dem Kreuz leiern möchte.
Der Mann war, wie gesagt, recht dünn bekleidet.
Mitten im Winter.
Könnte ihm selber auch auffallen …
Eine Kollegin hatte mir ein demoliertes Ü-Ei ins Büro gebracht, das an der Kasse aufgefallen war. "Hier, für Eure Tochter", waren ihre Worte, als sie das Ei auf die obere Ebene meines Schreibtischs legte.
Grundsätzlich fühlte sich die Raumtemperatur hier im Büro gar nicht so warm an, aber der warme Luftstrom aus meiner Klimaanlage im Wärmepumpenbetrieb strich wohl die ganze Zeit genau in die Richtung. Als ich eine Weile später wieder zu dem Ei guckte, staunte ich nicht schlecht. Dass Schokolade in der Heizungsluft mal weich wird, kommt vor. Aber dass sich so eine eiförmige Kinderüberraschung gleich fast komplett auflöst, hatte ich bis dato auch noch nicht erlebt …
Hier lag noch eine vergessene Blognotiz:
Silvester kam um 13:58 Uhr ein (nicht so guter) Stammkunde in den Laden, ging direkt zu den Artikeln, die er haben wollte und blökte dann sofort lautstark im ganzen Laden herum, dass man noch eine zweite Kasse aufmachen soll.
Es waren zwei Kassen offen und wir hatten nur noch die Kunden abgearbeitet, die noch im Laden waren. Auf den letzten Drücker noch reinzukommen, hinsichtlich des eigenen Lebenswandels ganz sicher keinen Stress zu haben und dann gleichermaßen unreflektiert und unfreundlich quer durch den ganzen Laden zu brüllen, müsste eigentlich schon ein Hausverbot rechtfertigen.
Eine Rechtfertigung hätte es natürlich nicht gebraucht, wir haben schließlich das Hausrecht. Das Hausverbot hat er nicht bekommen, er darf weiter rein und wir haben auch nie darüber geredet. Was Leute so im besoffenen Kopp von sich geben, ist schon manchmal echt unerträglich …
Beim Abräumen und Verpacken der Weihnachts-Non-Food-Ware fiel uns auch dieser kleine Karton in die Hände, in der sich einst eine Lichterkette für wenige Euro befunden hat.
Der Karton? Lieblos aufgerissen. Die Lichterkette? Gierig eingesteckt.
Damit nicht jeder an den (immer noch undichten) Wasserhahn in unserer Backstube herumfummelt, hat ein Kollege einen kleinen Zugriffsschutz gebaut, der den Sensor abdeckt. So läuft das Wasser nicht ständig, aber er muss auch nicht unter der Spüle die Eckventile immer vor Arbeitsbeginn auf- und anschließend wieder zudrehen.
Pragmatische Lösungen nach Art von Uwe, aber nicht von ihm.
Inzwischen ist (nach der Wäsche) auch mein Auto-Elch umgezogen. Dieses verwegen grinsende Plüschvieh hatte ich Ende 1997 von meinen Ex-Kollegen in meinem Ausbildungsbetrieb zur Weihnachtsfeier geschenkt bekommen und seitdem begleitet mich der gelbe Elch schon automobil.
Zunächst in meinem blauen Audi 90, dann im Audi 80 Avant, danach eine Weile im
Volvo, seit 2006 in der E-Klasse und nun ist er endlich in den Model Y umgezogen. Eigentlich passt er da gar nicht rein, das Auto ist so futuristisch clean, aber andererseits ist dieser (namenlose!) Elch seit fast 30 Jahren mein Begleiter auf den Straßen, der muss einfach dabei sein.
Das Ambiente-Licht leuchtet bei mir übrigens blau, wie auf dem Foto zu sehen ist. Wenn Ines sich einloggt, schaltet das Licht mit ihrem Fahrerprofil auf ein strahlendes Pink um.
Im Laufe der Zeit hatte ich nicht viele, aber immerhin doch ein paar Anfragen nach dem isländischen Kollagen-Energy-Drink
Collab bekommen. Nun hatte ich die Chance, ein Display mit vier verschiedenen Sorten zu bekommen und habe es einfach mal gewagt. 96 Dosen sollten sich hier verkaufen lassen.
Zumindest die Sorte "Strawberry & Lemon", von der
zufällig auf dem Foto schon eine Dose fehlt, hat es übrigens nicht in meine persönliche Hitliste geschafft. Es war gerade noch so trinkbar, dass ich den Inhalt nicht in den Ausguss gekippt habe, aber eine weitere Chance würde ich dem Produkt nicht geben.
Kennt ihr Collab und hattet schon Gelegenheit, eine Dose zu probieren?
Im Laden lag eine geöffnete Zigarettenschachtel herum. Abgesehen von einigen Tabakkrümeln am Boden der Packung war vom ursprünglichen Inhalt nichts mehr zu erkennen. Stattdessen war sie gefüllt mit Kleingeld und Banknoten, diversen Kassenbons und ein paar bereits benutzten und wenig appetitlich anmutenden Kosmetikprodukten.
Die Packung lag so blöde in einem Gang, dass wir sie gerade nicht in der Videoaufzeichnung sehen konnten. Damit war uns natürlich auch die Chance genommen, herauszufinden, wem sie gehörte. Nachdem sich zwei Wochen lang niemand gemeldet hatte, kümmerten wir uns mit einer pragmatischen Lösung darum:
Die leere Schachtel, alte Kassenbons und eine halbvolle Cremetube mit ranzig-schmierigem Rand rund um den Deckel definierten wir als entsorgbar. Der Rest bestand aus etwas über 45 Euro in Bargeld, ein großer Teil davon in Münzen. Auf glatte 50 Euro aufgerundet haben wir diese Summe nun der Spendensumme unserer Elepfandspendenbox hinzugefügt. Ich denke, das ist fair und eine akzeptable Lösung, an der sich auch niemand bereichert.
Transportmittelaufkleber unserer Großhandlung. Dass wir in den Läden die Aufkleber entfernen sollen, da dies den Workflow im automatisierten Lager erleichtert, wissen wir schon seit Jahren.
Aber seit wann steht das denn sogar im Klartext darauf? Oder habe ich das immer übersehen oder ignoriert, da der Hinweis keine Relevanz für mich hatte, da ich ja wusste, dass die Aufkleber entfernt werden sollen? Fragen über Fragen …
Gefunden auf den "Eye Bad Mask" Pads der Marke Yeauty, die unsere Tochter unbedingt haben wollte: Ein Strichcode in Form des Produkts, nämlich Augenpads.
Könnte aber natürlich auch eine Geleebohne, ein fettes Grinsen oder ein Nierentisch mit drei abstehenden Beinchen (nicht im Bild) sein. Aber das mit dem Augenpad ist wohl am wahrscheinlichsten.
Vor dem Postamt hier in Bremen an der Domsheide standen (oder stehen auch heute noch?) mehrere öffentliche Fernsprecher. Eine nicht näher identifizierte Frau telefonierte gerade und trotz der eher schlechten Bildqualität fand ich den Gesamteindruck der Szene und Beleuchtung irgendwie cool: