Wir bekamen einen großen Karton mit Nachschub für unseren Guthaben- und Geschenkkartenständer. Diesmal klebte ein dicker Aufkleber auf dem Karton, der wohl so viel bedeuten sollte, wie, dass wir die Finger von den Sachen lassen sollen.
Das Waschbecken bei uns auf dem Herrenklo war verstopft und das Wasser lief nur noch ganz langsam ab. In der letzten Woche hatte eine Kollegin schon Mitleid und schnappte sich den Pömpel, aber selbst mit meiner Hilfe blieb der Abfluss zu.
Eben platzte mir beim Händewaschen der Kragen und ich holte mir vorne aus dem Laden eine Dose Abflussreiniger-Granulat, um dem vermaledeiten Siphon mit der chemischen Keule einen zu verpassen. Jedoch nicht, ohne vorher noch einmal in einem letzten Versuch den Gummisauger anzusetzen. Also schnell die Überlauf-Öffnung mit einem Schwamm verschlossen (Tipp an alle unkundigen Heimwerker: Ohne funktioniert es nicht, da sich kein Druck im Abflussrohr aufbauen lässt.) und losgepömpelt.
Als wäre die bereit stehende Chemieladung eine Drohung gewesen, löste sich irgendein Klumpen im Inneren des Rohres und gab den Ablauf wieder frei. Innerhalb weniger Sekunden gurgelte der gesamte Beckeninhalt nach unten, als gäbe es irgendwas im Kanal umsonst.
Was passiert mit den Flaschen, wenn man sie in einen Leergutautomaten steckt? Meistens sieht man als Kunde nur die Frontseite mit einem Loch. Und dann? In diesem Video zeige ich euch, was mit den Flaschen im Hintergrund passiert. Viele Teile kennt man natürlich schon hier irgendwie aus dem Blog, ich habe mich einfach mal bemüht, euch das alles im Zusammenhang zu zeigen.
Ging nun mit dem Video doch schneller, als ich dachte. Habe gestern den freien Tag genutzt, das viele Videomaterial aufzuarbeiten und mal die Texte einzusprechen. Das kann man sicherlich alles besser und "professioneller" machen, aber ich verdiene mein Geld nun mal nicht mit Youtube-Videos und für die paar hundert Betrachtungen sollte das reichen.
Ob SPAR oder nun seit rund einem Jahr schon EDEKA – ich freue mich immer wieder über den Anblick der Leuchtwerbung an unserer Ladenfront. Sie macht einfach was her.
Wir haben momentan die Fanta "Dark Orange" (mit verfluchtem Orangengeschmack) als Aktionsartikel im Laden stehen. Es handelt sich dabei um eine schwarz gefärbte, kalorienreduzierte Orangenlimonade. Geschmacklich ist sie überhaupt nicht meine Baustelle. Ein Drittel davon habe ich mir mühsam durch den Hals gerungen, der Rest floss um einiges weniger mühsam in den Ausguss des Waschbeckens auf dem Herrenklo. Ob der Geschmack nun "verflucht" ist, weiß ich nicht; auf jeden Fall ist er ziemlich gruselig. Aber das passt ja zu Halloween und damit entlasse ich euch auch in den Feiertag.
Was mir an der leeren Flasche besonders auffiel, waren die schwarzen Schlieren überall in der Flasche. Die Erklärung dürfte im verwendeten Farbstoff zu finden sein. Um diese Fanta schwarz zu bekommen, wurde der Zusatzstoff E 153, Pflanzenkohle, hinzugefügt. Wer schon mal bei Durchfall eine Kohletablette zerkaut hat, kennt diese feinkrümeligen Reste im Mund – und genau so sieht's nun auch hier in der Flasche auf. Für den menschlichen Organismus völlig relativ ungefährlich, als Farbstoff sehr wirksam – aber irgendwie auch sonderbar:
Ein Mädchen aus dem Umland hat hier im Laden den Schülerausweis mitsamt Bahnmonatstickets und augenscheinlich auch noch ein paar anderen kleineren Dokumenten oder Notizen verloren. Praktischerweise stand die Adresse dabei, so dass ich das Mäppchen eben kurzerhand in einen Briefumschlag steckte und in den Briefkasten warf.
Ich denke, die Freude wird die 80 Cent Porto wert gewesen sein.
Ein Mann gab etliche leere (oder auch weniger leere) Bierflaschen ab, die er in einer Plastiktüte mitgebracht hatte. Der ursprüngliche Inhalt der eingangs erwähnten weniger leeren Bierflaschen schwappte inzwischen am Grund der Tüte. Nach dem er fertig war und den Leergutbon aus dem Automaten genommen hatte, hielt er die Tüte über den Eimer für die Getränkereste und drehte sie um, damit der Inhalt …
… zum größten Teil neben den Eimer schwappte und als große, klebrige Pfütze vor dem Leergutautomaten zurückblieb.
Ich kam in dem Moment gerade vorbei und konnte mich nicht zurückhalten und schleuderte ihm ein "Das war jetzt ja mal nicht so prickelnd" entgegen.
"Ich habe ja versucht, zu zielen, aber das hat nicht geklappt."
Das ist angesichts der gelblich schillernden Lache offensichtlich.
In unserem Brotregal haben wir ein festes Sortiment, aber auch immer wieder einzelne Produkte im Wechsel, die wir immer nur zu besonderen Terminen oder manchmal sogar nur einmalig bestellen können. Momentan sind das kleine Blätterteig-Snacks mit Rührei-Schinken-Füllung. Die sind für das, was sie sind, gar nicht mal so schlecht.
(Foto selbstgeknipst und für unsere Liste an der Kasse.)
In diesem Kommentar zu diesem Blogeintrag hatte Christian vor knapp zwei Jahren mal nach einem Video gefragt, wie der Automat funktioniert.
Ich hatte mir die Frage nicht ganz grundlos zu meinen Notizen gepackt. Aber dann kamen unsere ganzen Umbauvorbereitungen, dann ist ganz viel liegengeblieben und da ich nun gerade dabei bin, die ganzen Altlasten abzuarbeiten, ist nun dieses kleine Projekt in Arbeit.
Dazu habe ich nun erst mal einen ganzen Haufen Videos von allen möglichen Stellen des Automaten produziert, an denen man den Weg der Flaschen sehen kann. Bislang insgesamt knapp 5 Gigabyte Material. Da fehlt jetzt noch der Blick in den Cruncher und auch, wie es unten drunter aussieht (kommt noch), aber das wollte ich nicht mit meiner guten Kamera machen. In den Siff werde ich die Actioncam im wasserdichten Gehäuse stecken.
Unsere TCM Bit ist mittlerweile knapp neun Jahre alt, war seit dem im Grunde täglich im Einsatz (wenn sie nicht gerade mal kaputt war) – und das merkt man ihr an. Vieles funktioniert nicht mehr so, wie es sollte, die Reparaturen häufen sich und nun ist das mit Frust gefüllte Maß einfach mal voll.
Stattdessen wird hier ab in den nächsten Tagen ein Gerät eines doch deutlich namhafteren italienischen Herstellers seinen Dienst verrichten, nämlich eine Comac Vispa 35.
Auch über die Videoanlage sieht man ganz gut, sogar besser als auf dem Foto, wie blöde die Ecke mit den beiden Weihnachtsaufstellern beim Kühlregal ist. Aber nicht mehr lange und hier wird es wieder etwas entspannter und im nächsten Jahr werden wir uns mit der Herbst- und Weihnachtsware etwas mehr vorsehen.