Bonbons
Der Vertreter eines eher kleineren Süßwarenherstellers pries sein Produkt unter anderem damit an, dass die Bonbons jetzt auch den Aufdruck glutenfrei tragen würden.
Ich stutzte etwas. "Glutenfrei?! Waren die das nicht schon immer?"
"Nein!", klärte man mich auf. Früher waren die Bonbons nämlich mit Glukosesirup aus Weizen hergestellt und jetzt würde man dafür Glukosesirup aus Mais verwenden.
Praktischer Nebeneffekt: Mais ist günstiger als Weizen. Ein Produkt für den Kunden aufwerten und dabei weniger Geld in die Rohstoffe investieren – das ist Business.
Ich stutzte etwas. "Glutenfrei?! Waren die das nicht schon immer?"
"Nein!", klärte man mich auf. Früher waren die Bonbons nämlich mit Glukosesirup aus Weizen hergestellt und jetzt würde man dafür Glukosesirup aus Mais verwenden.
Praktischer Nebeneffekt: Mais ist günstiger als Weizen. Ein Produkt für den Kunden aufwerten und dabei weniger Geld in die Rohstoffe investieren – das ist Business.
Ehemaliger SPAR-Markt in Essen
Kay hat mir dieses Foto eines ehemaligen SPAR-Marktes in Essen-Steele zukommen lassen. Vielen Dank dafür.
Meiner wird auch ein "ehemaliger SPAR-Markt" sein – aber dann doch irgendwie auf eine bessere Art und Weise.

Meiner wird auch ein "ehemaliger SPAR-Markt" sein – aber dann doch irgendwie auf eine bessere Art und Weise.

Saftflasche mit Haargummi
Erstaunlich eigentlich, dass die Flasche so ihren Weg durch die Abfüllanlagen gefunden hat:


SPAR-Markt auf Madeira
Timo hat mir dieses Foto eines SPAR-Marktes in Funchal auf Madeira zugemailt. Vielen Dank dafür. Dazu schrieb er:
Hallo Björn,Aus Funchal gab es hier übrigens auch schon einen SPAR-Markt.
hier unsere Trinkwasserquelle vom diesjährigen Urlaub in Madeira. Zu finden ist der Markt in Funchal. Die ganze Insel hat übrigens sehr viele kleine Sparmärkte. Eigentlich fast jedes Örtchen.
Madeira können wir ausnahmslos als Urlaubsinsel empfehlen - mit einem Mietwagen. Ausgedehte Wanderungen im Gebirge, an Klippen, im "Urwald", durch Tunnel entlang der unzähligen Levadas ... einfach traumhaft!
Dino mit Handtasche
Onlineshopkundenwunsch.
Pragmatisch gelöst.

Pragmatisch gelöst.

Totgekuschelte Hühner?
Ein Pärchen im Laden:
Sie: "Die haben Hähnchenbrust von Wiesenhof. Ich glaube nicht, dass das so gut ist, das wollten wir doch nicht nehmen."
Er: Grinst.
Sie: "Sonst lass uns das lieber bei Penny kaufen, das ist wenigstens kein Wiesenhof."
Beim Harddiscounter gibt's nämlich nur das beste Fleisch.
Sie: "Die haben Hähnchenbrust von Wiesenhof. Ich glaube nicht, dass das so gut ist, das wollten wir doch nicht nehmen."
Er: Grinst.
Sie: "Sonst lass uns das lieber bei Penny kaufen, das ist wenigstens kein Wiesenhof."
Beim Harddiscounter gibt's nämlich nur das beste Fleisch.
Links CCXXIV
Mittelmeerküche: Der Süden auf dem Teller
Tierschutzbund mischt die Grüne Woche auf
Fleisch und Wurst mit Sternchen
WDR-Markencheck
Partnerschaft von A(rgh!) bis Zett
Durch Biosprit-Anbau wird das Müsli knapp
Vom Fasnachts-Chüechli zum Fastnacht-Schüechli
We have a steel table and chains…
Fleischlabel macht Hähnchen bis zu 40 Prozent teurer
Lebensmittel-Quiz: Wenn es um die Wurst geht
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Düd, düd, düd, düd, düd…
"Du, ich glaube, unsere Musik hat sich aufgehängt…"
Ach, Quark. Das ist House!
Und ich schalte mal eben so lange auf einen regionalen Sender um, bis POS-Radio seinem System einen Reset verpasst hat.
Ach, Quark. Das ist House!
Und ich schalte mal eben so lange auf einen regionalen Sender um, bis POS-Radio seinem System einen Reset verpasst hat.
Isch bin SPAR
Etwa ein halbes Dutzend Jugendliche, bzw. Heranwachsende (naja, mehr oder weniger, eher letzteres…) hat meinen Laden mit einem Abenteuerspielplatz verwechselt. Nachdem ich sie mehrmals auffordern musste, den Laden zu verlassen ("Wir wollen was kaufen" – "Nein, wollt ihr nicht!" – "Wir gehn nach Penny, Penny ist sowieso besser als Spar…"), zogen sie schließlich pöbelnd ab.
Auf dem Weg nach draußen klingelte das Handy von einem der Typen. Er ging ran: "[blabla] ne, wallah, isch bin SPAR…" Ich weiß – natürlich war das pure Provokation von mir, aber ich konnte mir den Spruch einfach nicht verkneifen: "Du bist nicht SPAR, du bist bei SPAR."
Die kollektive Pöbelei war mir den Lacher der umstehenden Kunden und Mitarbeiter aber definitiv wert.
Auf dem Weg nach draußen klingelte das Handy von einem der Typen. Er ging ran: "[blabla] ne, wallah, isch bin SPAR…" Ich weiß – natürlich war das pure Provokation von mir, aber ich konnte mir den Spruch einfach nicht verkneifen: "Du bist nicht SPAR, du bist bei SPAR."
Die kollektive Pöbelei war mir den Lacher der umstehenden Kunden und Mitarbeiter aber definitiv wert.
Ecogrill II
Nach meinem Bericht vor ein paar Tagen haben tatsächlich ein paar Leute gefragt, ob ich den Ecogrill nicht doch besorgen könnte.
Ja, kann ich bekommen, und zwar palettenweise. Auf einer Palette stehen 160 Stück davon, was erstmal einen Netto-Warenbestand von über 600 Euro bedeuten würde. Dazu beweifle ich, dass ich SO VIELE davon wirklich verkaufen kann. Lagerplatz ist ja eher das kleinere Problem.
Ja, kann ich bekommen, und zwar palettenweise. Auf einer Palette stehen 160 Stück davon, was erstmal einen Netto-Warenbestand von über 600 Euro bedeuten würde. Dazu beweifle ich, dass ich SO VIELE davon wirklich verkaufen kann. Lagerplatz ist ja eher das kleinere Problem.
Agrarprofit – Der Film!
Backmischung in Flaschen
Beim Einkauf im REWE-Markt musste Blogleser Mo spotan an die Guarcamole-Sets denken, als er auf Backmischungen in (Milch)flaschen gestoßen ist.
Die Idee ist übrigens gar nicht so ungewöhnlich, wie die Suche im Web ergab. Wenn es wirklich (für mich sehen sie zumindest so aus) Milchflaschen sind, die dort verwendet wurden, wird ganz klar Verpackungsmüll gespart. Sehr cool eigentlich – und hübsch aussehen tut's dazu.
Vielen Dank für die Zusendung!

Die Idee ist übrigens gar nicht so ungewöhnlich, wie die Suche im Web ergab. Wenn es wirklich (für mich sehen sie zumindest so aus) Milchflaschen sind, die dort verwendet wurden, wird ganz klar Verpackungsmüll gespart. Sehr cool eigentlich – und hübsch aussehen tut's dazu.
Vielen Dank für die Zusendung!

Das achte Jahr…
Mal ein paar Zahlenspielereien:
· Über 13.900 Beiträge online
· ca. 250 nachträglich gelöschte oder verworfene Beiträge
· ca. 600.000 monatliche Besucher
· inzwischen haben sich knapp 8.100 Bilder angesammelt
· über 216.000 Leserkommentare
· monatlicher Traffic ca. 225GB
Den Namen bezahlen…
Während meiner Ausbildung habe ich mal beigebracht bekommen, dass das Argument, dass man bei Markenprodukten "nur den Namen bezahlt", völliger Unsinn ist – schließlich bekommt man auch höhere Qualität für sein Geld. Das würde ich heute nur noch bedingt unterschreiben, denn es gibt einige "Premium"-Marken, auf die das meiner Meinung nach nicht wirklich zutrifft.
Gestern wollte ein Kunde Labskaus in Dosen kaufen. Wir haben zwei Sorten, eine kostet 2,29€ und die andere steht hier 2,89€ im Regal. Ohne sie zu kennen, griff der Kunde nach dem günstigeren (was bei knapper Kasse ja auch durchaus legitim wäre), argumentierte aber damit, dass Labskaus gleich Labskaus wäre und dass man bei dem teureren Produkt ja doch nur den Namen bezahlen würde.
Diskussion oder Erklärungen waren zwecklos – aber für euch gibt es jetzt jeweils die ersten sechs Punkte in den Zutatenlisten und dann dürft ihr euch gerne selber Gedanken machen, wie hoch wohl beim Preis der Anteil am aufgedruckten Namen ist…
Labskaus A, 2,89€ (800g): Kartoffeln (47%), Rindfleisch (40%), Zwiebeln (9%), Rote Bete, Speck, Nitritpökelsalz, Gewürze […]
Labskaus B, 2,29€ (800g): Kartoffeln (55%), Rindfleisch (16%), Rote Bete (10%), Zwiebeln, Gewürzgurken, Weizenmehl, Salz […]
Ich hätte jedenfalls, wenn ich beide Produkte nicht kennen würde, die 60 Cent mehr investiert. Aber wenn man als Verkäufer dem Kunden zum teureren Produkt rät, will man ja nur Geld machen…
Gestern wollte ein Kunde Labskaus in Dosen kaufen. Wir haben zwei Sorten, eine kostet 2,29€ und die andere steht hier 2,89€ im Regal. Ohne sie zu kennen, griff der Kunde nach dem günstigeren (was bei knapper Kasse ja auch durchaus legitim wäre), argumentierte aber damit, dass Labskaus gleich Labskaus wäre und dass man bei dem teureren Produkt ja doch nur den Namen bezahlen würde.
Diskussion oder Erklärungen waren zwecklos – aber für euch gibt es jetzt jeweils die ersten sechs Punkte in den Zutatenlisten und dann dürft ihr euch gerne selber Gedanken machen, wie hoch wohl beim Preis der Anteil am aufgedruckten Namen ist…
Labskaus A, 2,89€ (800g): Kartoffeln (47%), Rindfleisch (40%), Zwiebeln (9%), Rote Bete, Speck, Nitritpökelsalz, Gewürze […]
Labskaus B, 2,29€ (800g): Kartoffeln (55%), Rindfleisch (16%), Rote Bete (10%), Zwiebeln, Gewürzgurken, Weizenmehl, Salz […]
Ich hätte jedenfalls, wenn ich beide Produkte nicht kennen würde, die 60 Cent mehr investiert. Aber wenn man als Verkäufer dem Kunden zum teureren Produkt rät, will man ja nur Geld machen…

