Als Anfang Dezember dieses Foto entstanden war, hatte ich auf der Leiter stehend übrigens zum fotografischen Gegenschlag ausgeholt und von dort oben den (etwas) verschneiten Hof fotografiert.
Aus seinem Urlaub in Norwegen hatte Gregor mir eine Flasche Isbjørn aus dem Hause Mack in Norwegen mitgebracht und zum Geburtstag geschenkt, daher auch die (inzwischen gut geleerten) Pizzakartons im Bild.
Der Name verpflichtete ja schon fast, mir diese Hopfenkaltschale mitzubringen.
Auch an dieser Stelle noch einmal Danke, Herr Kollege.
"Weihnachtlicher Genuss für alle Sinne" war der Titel des ersten Handzettels, den wir hier seit vielen Jahren ausliegen hatten. Über hundert Artikel, viele Spezialitäten aus allen Warengruppen, waren den gesamten Dezember über (heute natürlich auch noch) um 15 % reduziert.
Ende November hatten wir einen Karton mit diesen Handzetteln bekommen und ich fand die Aktion mal richtig schön. Die Produkte, die wir ursprünglich noch nicht im Sortiment hatten, bestellte ich und hatte schon die Sorge, dass der eine Stapel Flyer nicht reichen würde. Zusätzlich wurde noch in den letzten Wochen auf zwei Fensterplakaten auf diese Aktion hingewiesen.
Erstaunlicherweise haben wir nicht noch mehr von den Handzetteln gebraucht. Ein Teil liegt jetzt noch vorne auf dem Packtisch und ich staune, dass die Reaktionen deutlich verhaltener Waren, als vor vier Wochen von mir erwartet. Aber vielleicht lag es auch einfach daran, dass wir niemals einen eigenen Handzettel haben und die Angebote nur über die Fensterplakate kommunizieren und einfach kein Kunde mit sowas gerechnet hatte.
Der Abverkauf der übrig gebliebenen Weihnachtssüßwaren ging diesmal erstaunlich schnell. Der am Mittwoch noch gut gefüllte Gittertisch ist nach nur vier Tagen bereits so leer, dass wir die paar verbliebenen Reste heute noch auf unseren kleinen Restetisch an der Kasse umpacken werden.
Die blöden Butter-Spekulatius aus den beiden Eigenmarken-Displays werden uns wohl noch eine Weile verfolgen, wenngleich auch diese sich langsam verkaufen. Aber momentan lohnt es sich definitiv noch nicht, die zu einem großen Aufsteller zusammengestapelten Kartons aufzulösen …
Jetzt wird es am letzten Arbeitstag des Jahres noch einmal sehr hektisch hier im Blog. Aber es ist in den letzten Wochen unglaublich viel liegengeblieben und vor allem die nicht zwingend notwendigen Aufgaben (allen voran irgendwelche Blogeinträge) standen dabei ganz weit hinten in der Schlange.
Der Dezember ist hier in der Firma immer der stressigste Monat (Nikolaus, Weihnachten, Silvester), zwischendurch hat dieses komische Wuhan-Virus noch parallel zur ohnehin seit Wochen übers Land rollenden Erkältungswelle den einen oder anderen Kollegen aus dem Verkehr gezogen und so kamen wir kaum noch zur Ruhe. Parallel dazu arbeiten Ines und ich seit Ende Oktober an einer neuen Firma, wir laufen eben erst effizient bei einer Auslastung von 120 Prozent.
Nummer eins in dieser Hauruck-Blogeintragsliste: Ganz lieben Dank an Manuel Schmitt, der Macher hinter Manitu, fürs Dasein als Freund, beratend zur Seite steht und immer wieder liebevoll meinen Server tätschelt, der hier rund um die Uhr brav seinen Dienst erledigt – und von dem es auch diesmal wieder das Lebkuchen-Paket von Lebkuchen Schmidt gab.
Hier im Laden geht auch immer mal was kaputt, vor allem Behälter aus Glas gehören bevorzugt dazu. Passiert. Warum jemand diese demolierte Flasche dann aber mitsamt des noch daran hängenden Sicherungsetiketts in den Altglasbehälter wirft, muss ich nicht verstehen.
Mir laufen die Tränen über den Rücken, so sehr habe ich die Augen verdreht.
Es ist mal wieder so weit – traditionell am zweiten Samstag im Januar findet unsere große Inventur statt und dafür brauche ich wieder ein gutes Dutzend Aushilfen. Diesmal gibt es 12,41 Euro pro Stunde für die Zählerei und weil ich für das Geld auch ein bisschen was erwarte, bleibt es bei den erfahrenen Aushilfen.
In Ternitz, ganz im Osten Österreichs, wurde gerade erst ein neuer SPAR-Markt eröffnet. Der moderne Markt hat grüne Parkplätze, Schnellladestationen mit PV-Überdachung und ist auch ansonsten ganz nach den neuesten Standards gebaut.
Als wir Anfang Dezember unseren Leergutautomaten mit der Spendenfunktion ausgestattet haben, hatte ich parallel dazu die Beschriftung auf der Spendenbox modifiziert und einen fetten Störer mit einem Hinweis auf eben jene Funktion über das ursprüngliche Bild gedruckt.
Seitdem ist die Anzahl der Spenden zurückgegangen. Ich wunderte mich eine Weile darüber, dann kam mir der Gedanke in den Sinn, dass die Kunden den roten Pinselstrich mit der gelben Schrift für einen Hinweis darauf halten könnten, dass die Aktion beendet ist. Immerhin ist das Bild mit den Elefanten kaum noch zu sehen gewesen.
Jetzt habe ich das Bild noch einmal überarbeitet und den Hinweis etwas kleiner gedruckt. Ganz darauf verzichten möchte ich nicht, denn je mehr Kunden die Spendenfunktion nutzen, desto besser. Einerseits spare ich mir Arbeit für das Zusammenrechnen, andererseits lockt die Box dann auch nicht mehr so viele Idioten an, die ihre Finger nicht davon lassen können.
Beim Blick in die Anrufliste der Fritzbox staunte ich: Über Weihnachten (am zweiten Weihnachtstag sah es genauso aus) haben etliche Leute mit ausschließlich Mobilnummern versucht, uns hier im Laden zu erreichen. Würde mich nicht wundern, wenn viele währenddessen direkt vor der Ladentür gestanden hätten.
Immer diese vollkommen überraschend geschlossenen Läden an Feiertagen.
Gibt es eigentlich irgendjemanden, der einen Schokoladenweihnachtsmann (oder jegliche anderen Hohlfiguren) nicht vom Kopf her isst, sondern am Hinterteil anfängt?
Ich kenne niemanden, ist mir zumindest nicht bekannt.
Aber ihr Rückwärtsesser dürft euch gerne outen. Gerne auch, wie es dazu kam.
Fundstück auf einer EDEKA-Veranstaltung: Eine deckenhohe, luftgefüllte Figur in Form eines winkenden Weihnachtsmanns. Ines und ich mussten vor allem deshalb schmunzeln, weil das Kerlchen mit dem winkenden Arm die ganze Zeit so aussah, als wenn er sich ununterbrochen selber ins Gesicht schlagen würde. Aua.
Hoffentlich bereiten euch die Weihnachtstage weniger Kopfschmerzen.