Nicht punkt null Uhr, sondern sage und schreibe drei Minuten später habe ich eben den Laden aufgeschlossen. Und wie wurde ich von einem der vor der Tür wartenden ersten Kunden begrüßt?
"24 Stunden schaffen Sie heute aber nicht mehr."
Ich dachte, er bezog sich auf den Rest von Sonntag und so antwortete ich im Spaß: "Naja, heute nicht mehr, aber am Montag dann."
"Das meinte ich. Es ist ja bereits zehn nach."
...und nun sitze ich hier und bin mir nicht sicher, ob er das in irgendeiner Form scherzhaft meinte oder ob das von ihm vollkommen ernst gemeint war. Sein völlig ernster Tonfall klang jedenfalls in meinen Ohren extrem vorwurfsvoll...
Drei Jugendliche irrten recht lange durch den Laden. Zuerst standen die drei Jungs beim Bier, dann bei den Spirituosen. Dort verweilten sie einige Zeit, nahmen dieses und jenes in die Hand und wirkten so, als ob sie Verbotenes täten.
Vielleicht bildete ich mir das auch nur ein, aber dem Trio hätte ich ohne Altersnachweis höchstens ein Glas Milch verkauft, denn alle drei sahen noch sehr jung aus.
Schließlich nahmen sie drei Sixpacks Bier und eine Flasche Likör und gingen zur Kasse. Gespannt beobachtete ich die Szene...
Tzja – und dann zog ausgerechnet der kleinste der drei seinen Ausweis aus der Tasche. Aber wer kann denn auch ahnen, dass ein 19-jähriger wie zwölf und'n Keks aussieht.
Ein kleines Mädchen (ca. 4 jahre) saß im Kindersitz eines Einkaufswagens. Während ihre Mutter den Einkauf erledigte, gab die Kleine ständig ein deutlich vernehmbares "Oh-oh!" von sich, das über zwei Regalreihen bis zu mir drang.
Ich dachte erst, Raymond hätte sich hierher verirrt.
Ich stutzte gerade beim bearbeiten der Daten des Zeiterfassungssystems über folgende Einträge:
13:45 K
13:45 G
13:45 K
13:45 G
13:45 K
13:45 G
13:45 K
13:45 G
13:45 K
13:46 G
Was so ein Quatsch denn wohl soll, überlegte ich.
Aber der "Quatsch" war selbstgemacht: Ein (relativ) neuer Mitarbeiter, dessen Arbeitszeiten ich bis zu dem Zeitpunkt von Hand eingegeben hatte, bekam seine Stempelkarte. Und den Umgang damit muss man ja erstmal üben...
bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir ihnen kein Pfand für unbepfandete Einwegflaschen auszahlen können.
Auch nicht, wenn Sie hier herumbrüllen.
Vielen Dank, ihr SPAR-Team
"Dann schreibt ein Schild, dass ihr hier gar keine Flaschen mehr annnehmt", verlangte der Kunde, der hier eben etwa zwei Dutzend kleine (unbepfandete) Einweg-Saftflaschen loswerden wollte. Sogar 25 Cent hätte er seiner Meinung nach für jede Flasche bekommen müssen. "Flasche ist Flasche!" – glaubt er und ließ sich auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Mehr noch: Er wurde immer lauter und ungehaltener und behauptete, die Flaschen hier "schon immer" abgegeben zu haben.
Blogleser Andreas hat mir zwei Bilder von einem SPAR-Markt auf Mallorca geschickt. Vielen Dank dafür. Ob der Markt aber nun wirklich in der Nähe des berühmt-berüchtigten "Ballermann 6" liegt, kann ich nicht sagen.
Eine Treppe in den Keller... Und bei mir beschweren sich die Leute schon über einen zehn Zentimeter hohen Sockel vor der Tür.
Drei Kartons mit Hundefutterdosen wurden uns per Paketdienst angeliefert.
Ein Teil davon geht jedenfalls gleich wieder zurück. Da hat wohl jemand mit den Paketen Fußball gespielt und verkaufenkönnen wollen wir die zerknickten Dosen auch nicht.
Blogleser Jörg Dennis Krüger hat mir ein kleines Päckchen geschickt. Der große Hinweis auf der Seite der Schachtel verriet schon beinahe alles: "Exotisches Leergut"
Der Inhalt der Sendung: Eine kleine Mineralwasserflasche der Marke "Loka" aus Schweden. Den Spuren (direkt ober- und unterhalb des Etikettes) auf der Flasche nach zu Urteilen, handelt es sich dabei sogar um eine Mehrweg-Pfandflasche.
Und wo kann ich die nun abgeben?
Vielen Dank für die Überraschung. Hab' mich sehr gefreut.
Man merkt deutlich, dass gestern ein sehr "trinkreicher" Tag war: Seit heute Morgen geben sich die Flaschensammler hier im Laden die Klinke den Leergutautomaten in die Hand.
Dass der Flaschentisch des Automaten innerhalb einer Stunde halbvoll wurde, habe ich bislang auch nur äußerst selten erlebt...
Heute Morgen ist Stress. Ich kam nicht aus dem Bett und war viel zu spät hier, Brötchen mussten gebacken und Kassen eingezählt werden und dann wartete auch noch ein riesiger Berg Zeitschriften darauf, gepackt zu werden. Das passierte es:
Habt ihr schon die neue "HörZu"?"
Bestimmt. Irgendwo da in dem riesigen Haufen. Kommst nachher nochmal wieder?