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Pappwagen im Laden

Ich weiß, ich wiederhole mich – aber, liebe Kollegen, es muss doch nun wirklich nicht sein, dass eine ganze Reihe von mit Pappe gefüllten Einkaufswagen im Laden steht und den Zugang zu den Tiefkühlschränken blockiert.

Merke: Die Pappresse ist nicht nur Deko! :-(


Ein SPAR-Markt in Norwegen

Bloleser Marius musste mich gleich zweimal anschreiben, bis ich es geschafft habe, auf seine Mail zu reagieren. Bei einer Rundreise in Norwegen kam er auch an einem SPAR-Markt vorbei, an dessen Front der folgende Aufkleber prangte. Ich hatte die Mail aus Zeitmangel zuerst nicht bearbeitet und dann schließlich vergessen. Vor Kurzem kam die Erinnerung:
Hallo Björn,

ich möchte mich erstmal bedanken, dass du mir jedentag einen Grund zum schnunzeln gibst. Danke!
Da ich auch mal in Norwegen war, habe ich dort auch verscheidene SPAR Märkte gesehen. Ich hab einen auch fotografiert. Aber irgendwei hast du anscheinend meine Mail nicht bekommen die ich dir damals versucht hab zu schicken.
Desswegen versuch ich es jetzt einfach nochmal.
Bitte: Nicht verzagen, wenn ich nicht sofort auf irgendwelche E-Mails reagiere. Ich habe nicht immer die Zeit, Dinge unverzüglich zu bearbeiten oder zu beantworten und manchmal vergesse ich es dann auch einfach.

Manchmal hilft es, einfach ein bisschen zu drängeln. ;-)


Funkstille und Frust

Während es mir gerade an Zeit und Ideen für Blogeinträge fehlt, ärgere ich mich hier über andere Dinge:

1. Unser Getränkelieferant hat uns am Dienstag (auf meinen Wunsch hin) nicht beliefert, weil ich vor dem Pfingswochenende reichtlich bestellt hatte. Dennoch hatte ich darum gebeten, einen LKW hier vorbeizuschicken, der ein paar Paletten Leergut mitnimmt. Dienstag zweimal angerufen, Mittwoch zweimal angerufen – aber kein LKW in Sicht. Eben die neue Bestellung für morgen durchgegeben und inzwischen 15 Paletten Leergut angedroht angekündigt. Aus Platzgründen stehen davon derzeit elf Stück mitten im Laden. Über die Leergutmengen, die derzeit hier hereinkommen, habe ich schon berichtet und wer schon einmal mit der Materie zu tun hatte, kann sich das Kuddelmuddel hier vorstellen.

2. Nachdem am 5. Mai endlich der Maurer da war und das Loch in der Decke verschlossen hat, das dort seit Anfang April klaffte, sollte eigentlich der Maler kommen. Nachdem ich mehrmals bei dem Sanitärunternehmen, das die Arbeiten angeblich koordinieren sollte und auch den Maurer beauftragt hat, angerufen hatte, ließ sich tatsächlich Anfang letzter Woche ein Maler hier blicken. Er wollte zwei Tage später mit ein paar Farbmustern vorbeikommen. Das ist (wen wundert's) natürlich nicht geschehen. Eben der Anruf beim Hausverwalter: Nächsten Monat (!) käme der Maler, weil dann auch die Fassade des Hauses gemacht werden soll und außerdem brauche ich nicht damit zu rechnen, dass die kompletten Wände gestrichen werden, sondern lediglich der Bereich rund um die schadhafte Stelle. Wie sieht das denn aus, wenn's fertig ist? Ich glaube kaum, dass der Maler den Übergang zwischen alter und neuer Farbe nahtlos hinbekommt. Angeblich hat der Gutachter der Versicherung das so angeordnet.

Flaschenmassen

Gestern Mittag waren es schon über 400€ Leergut, die hier eingetrudelt sind und bis zum Tagesende wurden es noch insgesamt knapp 800€.
Das ist 'ne ziemliche Menge und nicht nur das: Es ist der Rekord bislang. So viel Leergut wie gestern wurde hier noch nie zuvor an einem Tag abgegeben.

Nun überlege ich: Zieht der Leergutautomat tatsächlich die Leute (Flaschensammler) an? Man hatte mich vorgewarnt, dass es so sein kann. Oder ist es einfach so, dass wir hier bedingt durch die neuen Öffnungszeiten ein deutlich höheres Leergutaufkommen haben und ich froh sein sollte, den Automaten angeschafft zu haben?

Halle gesucht

Erinnert sich noch jemand an mein Immobiliengesuch von Mitte Januar? Bislang hat sich nichts ergeben. Wir suchen tagtäglich, wälzen Immobilienmärkte und nerven Makler, erkunden mit Google Earth die Umgebung von oben und fragen alle, die wir kennen.
Inzwischen suchen wir sogar eine Fläche im Bereich deutlich jenseits der 1000 Quadratmeter, sowohl als fertiges Gebäude oder als leeres Grundstück – doch finden wir rein gar nichts. Es ist zum Haare raufen, vor allem, weil uns die Zeit immer schneller davonläuft.

Geldrolle

Kennt jemand diese Kunststoffbehälter für Münzen? Bislang habe ich sie immer in buntes Papier eingerollt bekommen. Diese Hülse, die auf dem Bild kaum erkennbar mit "40 x 0,10€" bedruckt ist, hat vor einigen Tagen ein Kunde hier eingetauscht. Seit wann gibt es sowas denn?


Exotisches Leergut (60)

2-Liter-Kunststoff-Bierflaschen aus Osteuropa kannte ich nur aus den Erzählungen hier in den Kommentaren. Dass sich so eine Flasche hier tatsächlich mal einfinden sollte, hätte ich nicht vermutet.


Die Markise für Findorff

Endlich habe ich einen Termin für den Anbau der Markise: Am 21 Mai wird der Sonnenschutz an meinem Markt in Findorff installiert werden.

Hoffentlich bringt sie wirklich den gewünschten Effekt und ist nicht nur teures, dekoratives Element.

Exotisches Leergut (59)

Zelta ist ein Bier aus Litauen. Litauen war bislang unter meinem "exotischen Leergut" noch nicht vertreten (glaube ich jedenfalls), aber besonders auffällig fand ich diesmal die Flaschenform, die sich von den klassischen Bierflasche (Gestaltung wie ein NRW- oder Longneck-Flasche) deutlich unterscheidet.

Ich find' sie hübsch. :-)


BILD: +10ct

Gerade eben durch das Taxi-Blog erfahren, dass die BILD in der vergangenen Woche teurer geworden ist. War mir gar nicht aufgefallen... :-)

Aber mal eben 10 Cent drauf, was einer Erhöhung um 20% entspricht! Als ich hier vor ziemlich genau acht Jahren angefangen haben, kostete die BILD noch 60 Pfennig. So viel zu den immer wieder in der BILD genannten "Preistreibern"...

Erstaunlicher ist, dass sich wieder einmal kein Kunde über die Preiserhöhung beschwert hat. Aber wehe, wir erhöhen einen Artikel nach sechs Jahren Euro von (ehemals 1:1-umgerechneten) 1,53€ auf 1,59€.

Leerguttag

Der Leergutautomatendauerbetrieb von heute Morgen hat sich in etwa kontinuierlich bis jetzt fortgesetzt. Insgesamt haben wir heute schon für einen Wert von etwas über 400€ Leergut hier hereinbekommen. Davon standen allerhöchstens 50€ in Form von Kisten auf dem Rollenband.
Die restlichen 350€ sind folglich in Form von einzelnen Flaschen hereingekommen.

Zweimal haben wir den Einwegcontainer geleert. Das entspricht 600 Flaschen und damit einem Gesamtwert von 150€. Die restlichen 200€ setzen sich aus Flaschen zu Werten von acht und 15 Cent zusammen. Das entspräche 2500 Bierflaschen, bzw. etwa 1300 sonstigen Flaschen. Irgendwo dazwischen dürfte sich die tatsächliche Zahl der Flaschen bewegen, die hier heute reingekommen sind...

Echt heftig. :-O

Vasen wollten sie nicht

Unser Blumenlieferant hatte uns am Samstag kleine, aber sehr schöne Blumensträußchen gebracht, die eigentlich mitsamt einer Vase verkauft werden sollten – aber irgendwie haben die Leute das falsch verstanden...

So schlimm sahen die doch gar nicht aus. :-O


Küstennebel in Berlin

EIne Kunde betrat den Laden, ging zur Kasse, warf einen Blick auf die dort platzierten Taschenflaschen Spirituosen und wollte den Laden gerade wieder taten- und wortlos verlassen. Ich war aber neugierig geworden: "Suchten Sie etwas Bestimmtes?"

"Die janz kleenen Flaschen Küstennebel wollt' ick eijentlich haben. Wissen 'se, det jib's bei uns nich. Da krie'jn'se nur die großen Flaschen von in Berlin."

Ich versuchte eine Erklärung dafür zu finden und schob die Schuld auf Berlins fehlende Nähe zur Meeresküste. Morgen gibt's ja auch bei uns wieder Nachschub.

Aber war schön, mal wieder einen echten Berliner reden zu hören. Ich mag sowieso die meisten Dialekte und finde sie durchweg sprachlich sehr interessant. Hier oben im Norden ist ja Plattdeutsch die einzige Variation, die man häufiger zu hören bekommt...

Ist eben so

Sonntag Morgen Samstag Abend haben wir hier den Fußboden vor dem Leergutautomaten noch einmal angestrichen. Der neue Anstrich sah bis heute Morgen richtig gut aus. Dann kamen Rollcontainer, tropfendes Leergut, Schuhsolen und Einkaufswagen und...

...ach, lassen wir das. :-(

Das Sparbuch

Das Sparbuch hatten wir übrigens letzte Woche zur Bank gebracht.

Vermisst hätte es aber niemand mehr, denn das Konto wurde schon längst aufgelöst.