Heute bleibt es hier ruhig im Blog, da ich mich jetzt für einem Besuch auf der "Weltleitmesse der Heimtierbranche" (Interzoo) ins Auto setzen werde.
Ob ich irgendwelche Eindrücke in Form von Fotos mitbringen werde, weiß ich noch nicht. Ich bin, ohne überhaupt auf der Messe gewesen zu sein, jetzt schon überwältigt von den Dimensionen, die mich dort erwarten. Manche Stände auf der Messe sind größer als mein kompletter Laden!!!
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Bei mir wird's auf jeden Fall stressig, aber das ist ja eigentlich schon normal.
Eine Mindestgrenze (z.B. 20 EUR) finde ich schon sehr gut.
Ich habe noch nie irgendwas mit Karte bezahlt und habe dies auch für die Zukunft nicht vor - um so mehr bin ich genervt, wenn so ein Selbstdarsteller vor mir den ganzen Betrieb aufhält.
Am liebsten mag ich aber Läden, die diesen amerikanisierten Dummfug gar nicht mitmachen - sind leider viel zu wenige.
Ich kann es nicht verstehen, überhaupt noch irgendwo mit Bargeld zu bezahlen, fiese stinkige Lappen zu tauschen, das Wechselgeld nachzählen. Und dann diese Kleingeldhaufen in der Tasche und diese ewige Rennerei zum Geldautomaten.
Netterweise sind beide Kommentare unmittelbar nacheinander entstanden. Krasser können die Gegensätze doch kaum noch sein...
Ich habe schon oft gehört, dass es Läden gibt, die ec-Zahlungen erst ab einem Mindestbetrag von fünf oder sogar zehn Euro zulassen. Ich finde diese Regelung unsinnig, denn Kleinstbeträge werden sowieso nur selten mit Karte bezahlt. Ich verbuche solche Zahlungen hier bei mir unter Kundenservice und gräme mich nicht über die entstanden Kosten sondern sehe es so, dass ein Kunde zufrieden war. Darum haben auch alle Kassierer die Anweisung, jede Zahlung auch per Bank- oder Kreditkarte zu akzeptieren.
Bei solchen Summen wird's allerdings wirklich grotesk:
Vorhin hat mich ein freundlicher Mann angesprochen, der mir türkisches Eis angeboten hat. Das wäre jetzt ganz neu und in einer ganzen Reihe türkischer Geschäfte wäre er jetzt schon damit im Sortiment.
Ich unkte: "Türkisches Eis? Das ist bestimmt quietschesüß."
"Neinnein", antwortete er. "Das ist total lecker. Ich bringe Ihnen da nächste Woche mal was vorbei, dann können Sie probieren."
Ich bin gespannt. Und würde fast wetten, dass das Eis, wie sämtliche türkischen Süßspeisen, die ich kenne, einem die Zehennägel hochklappt.
Ist das eigentlich eine neue Mode, am Telefon einfach wort- und grußlos und/oder ohne abzuwarten, ob der Gesprächspartner noch etwas zu sagen hat, aufzulegen, sobald man die relevanten Informationen bekommen hat?
Einem ziemlich kaputten Typen ist in der Nacht beim Bezahlen eine benutze, aber zum Glück verschlossene Spritze aus der Tasche gefallen.
Zum Glück hat der Junk sein "Werkzeug" gleich wieder eingesammelt und hat sich getrollt.
Es soll ja auch Leute geben, denen das völlig egal ist.
Anruf eines Callcenters: Kunden der Sparkasse Bremen werden gebeten, an einer kleinen Umfrage teilzunehmen, um die Kundenzufriedenheit zu ermitteln und den Service zu verbessern.
Ich bin seit acht Jahren Kunde der Sparkasse und helfe natürlich gerne mit. Etwas gewurmt hat mich zwar der avisierte Zeitaufwand von 10 Minuten, aber einem Unternehmen, mit dem man in regem Geschäftskontakt steht, hilft man ja gerne.
Die Anruferin fing also an: "Frage 1: Wie zufrieden sind Sie im Allgemeinen mit den Leistungen der Sparkasse Bremen? Sehr zufrieden, zufrieden, weniger zufrieden oder nicht zufrieden?"
Ja, meine Kontodaten. Was gäbe es denn noch für Möglichkeiten, was ich für ein Konto haben könnte, wenn kein Girex?
Ich bin nicht befugt, Ihnen das zu sagen.
Aber wenn ich ein Girex-Girokonto hätte, dann wüsste ich das, oder? Also sage ich mal, das ich kein Girex habe.
Dann sind Sie leider nicht zur Teilnahme an dieser Umfrage geeignet. Trotzdem vielen Dank, auf Wiederhören.
Klar: Ich habe ganz offizielle Geschäftskonten bei der Sparkasse, die mit den Girex-Privatkundenkonten nichts zu tun haben. Irgendwie regt's mich gerade auf, dass pauschal einfach mal alle Kunden mit dem Anruf belästigt werden. Die sollen mich jetzt mal nach meiner Zufriedenheit fragen...
Herrjeh, es gibt tatsächlich Leute, die versteigern Fritz-Kolakistenweise bei Ebay. Und dann gibt es welche, die die Cola kistenweise ERSTEIGERN. Für 20,49€ (zzgl. 4,42€ Pfand) + 7,90€ Versandkosten – also insgesamt 28,39€.
Bei mir gibt's die für 20,99€ + Pfand. Aber darum geht's eigentlich gerade gar nicht. Vielmehr frage ich mich, wie die Kiste verschickt wird. Dem Pfandbetrag nach zu urteilen, bekommt man sie komplett, also inklusive Rahmen. Stecken die das Ding am Stück in einen Karton?
Ein junges Pärchen wollte eine Bisquitrolle umtauschen, die sie vor knapp 1,5 Stunden hier gekauft hatten. Draußen sind ja auch nur über 20 Grad und strahlender Sonnenschein. Er sagte zwar, dass sie die zu Hause "im Kühlschrank" stehen hatten, aber die Rolle, bzw die Verpackung derselben fühlte sich nicht annähernd mehr gefroren an. Zurücknehmen konnte ich die Ware verständlicherweise nicht mehr.
Gesagt haben sie "Okay, dann nicht", aber die Blicke des Paares sprachen Bände. Zum Glück sind nicht noch auf die Idee gekommen, dass ich ja "verpflichtet bin, alle Ware zurückzunehmen". Zugetraut hätte ich es ihnen.
Die folgenden Bilder hat Romy mit ihrer Handykamera geknipst und mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Gestern wurde die Markise in Findorff montiert. Die Arbeiten sind inzwischen auch weitgehend abgeschlossen, allerdings muss noch ein Elektriker die Anschlüsse vornehmen.
Zuerst wurde gestern Morgen die komplette Werbeanlage deinstalliert. Das war notwendig, da sie sich genau über den Schaufenstern befand und so kein Platz mehr für die Markise gewesen wäre. Die Markise über der Werbung zu installieren, wäre zwar günstiger gewesen, aber dann hätten wir uns die Markise auch gleich sparen können, da sie viel zu hoch montiert worden wäre.
Der eigentliche Einbau der Markise ging relativ schnell. Zuerst wurden die Halterungen direkt an der Wand montiert...
...in die schließlich die Markise eingehängt wurde.
Voilà.
Die Farbe gefällt mir übrigens. Zum Glück kein Bonbonrosa.
Blogleserin Nadine hat mir auch ein Foto eines SPAR-Marktes geschickt:
Hallo Björn,
jetzt muss ich Dir doch mal das Foto schicken, das ich 2003 in Piteå gemacht habe. Piteå liegt in Schweden, genau gesagt in schwedisch Lappland, also ziemlich weit oben am nördlichen Polarkreis. Das Foto ist zwar nicht das allerbeste aber ich vermute mal, Du hattest noch keinen Spar im Blog, der nördlicher lag. Wir haben den damals nur fotografiert, weil mein Papa als LKW-Fahrer bei Spar arbeitet. Wie gesagt, nicht das beste Foto und ich glaube, es ist die Rückseite des Geschäftes, aber immerhin, man kann es erkennen.
Vielen Dank für das Bild. "Erkennen" trifft es nicht ganz. Man muss schon sehr genau hinsehen, um das SPAR-Logo an dem Gebäude in der Bildmitte zu erkennen...
Anruf von "Paul" aus einer Blindenwerkstatt. Paul hieß eigentlich anders, aber er stellte sich dennoch mit seinem Vornamen vor – vermutlich, um den Charakter des "armen Behinderten" zu unterstreichen. Zuerst redete er recht träge und akzentfrei, später rutsche ihm hin und wieder dieser typische "Hamburger Snack" (Und damit meine ich kein Schnellmahl aus einer Burgerbratbude) durch.
Paul wollte mir Besen verkaufen. Handgefertigt und in verschiedenen Ausführungen zu bekommen, jedoch brauche ich gerade keinen. Weder einen "roten für den Außenbereich", noch einen "schwarzen für innen". Handfeger könne er mir auch noch anbieten, erklärte er. Und Kehrbleche, zusammen für knapp 12 Euro. Bei mir im Haushaltswarenregal habe ich auch Handfeger und Kehrbleche liegen. Und die sind im Set mit 3,49€ ausgezeichnet – Verkaufspreis. Ich verneinte und auch bei dem Argument, dass ich das als "Unterstützung" sehen soll, blieb ich bei meinem Nein. Pauls Finger muss schon die ganze Zeit auf der Taste "Gespräch beenden" gelegen haben, denn noch bevor ich das "Nein." beendet hatte, war er schon wieder weg.
Ausgerechnet Besen und Kunststoffkehrschaufeln. Das sind nach meiner Auffassung doch keine Artikel, die man teuer aufwändig produziert und dann in Eigenregie zu verkaufen versucht.
Aber selbst wenn die Sachen den Preis wert gewesen wären: Ich kaufe grundsätzlich nichts am Telefon. Aber ich habe mich nicht getraut, für zwei Handfeger eine persönliche Vorführung zu verlangen...