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Schnecken

Ich habe nun wirklich in den letzten Jahren so ziemlich alles miterlebt, was sich irgendwie an und zwischen leeren Flaschen befinden kann: Angefangen bei zusammengefalteten Kronkorken über Zigarettenkippen bis hin zu ekeligen Verkrustungen, die wir hier kollektiv für Hundekot gehalten haben.

Dieses seltsame, kalte, glibberig-klebrige etwas in der Tüte entpuppte sich als drei Nacktschnecken. "Da haben sich ein paar Leute im Park auf der Wiese gekloppt und ich habe danach deren Flaschen eingesammelt." verkündete der Flaschensammler stolz.

Leergutautomat, Leergutautomat, Leergutautomat!!!

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Comments

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Auke on :

Und wer putzt den dann? ;-)

Volker on :

Genau dieser Gedanke drängt sich mir auch auf

Holger Schupp on :

du, ich will dich da ja nicht schocken, aber wenn du Erfahrungsberichte mit solchen Automaten haben willst, kann ich dir gerne die Telefonnummer eines EDEKA-Marktes hier auf der Grünen Wiese geben :-)

Das Ding ist nämlich regelmäßig bis ständig nicht am klappen :-)

Aber sag ihm nix von Markt auf der grünen Wiese. Solche Märkte hält der Betreiber des Marktes für schädlich. Zumindest, wenn es nicht der eigene ist :-)

Tim on :

Der arme Automat. Da musste dann wohl durch. Aber dann nimm doch lieber Handschuhe oder sowas?!

buntklicker.de on :

Was würde das bringen? Ich kenne die Dinger ja nur aus der Kundenperspektive, aber die Mehrzweck-Leergutautomaten (Ein- und Mehrweg) schreddern zwar die Einwegflaschen, aber die Mehrwegflaschen landen auf einem großen Tisch und müssen von Hand vom Marktpersonal in Kästen wegsortiert werden.

Ihr würdet nur nicht mehr sehen, wer Euch da den Gammel hingestellt hat.

emma on :

Naja, ich denke mal dass Bjön die Flaschen dann höchst selten selber einsortiert. Derzeit muss er auch als Chef halt häufiger Pfand selbst annehmen.

Nils on :

Prüfen solche Automaten nicht durch Wiegen, ob die Flaschen leer sind? Vielleicht nimmt er sie dann, wenn z.B. Schnecken drinnen sind, garnicht an und die Kunden rufen doch wieder nach dem Personal weils nicht klappt.

Hootch on :

Genauso wird es kommen.
Ich glaube allerdings, dass das nette Sevicepersonal den Kunden freundlich auf die beschneckte Flasche hinweisen wird; und auch darauf, dass der Automat die Flasche erkennen wird, wenn sie entschneckt wurde. :-)

Grüße!

Little Drummerboy on :

Also, unser Automat nimmt auch Schnecken an. ;-) http://little-drummerboy.blogspot.com/2006/11/bierschnecke.html

Im übrigen bin ich auch immer am Rennen zwischen Kasse und Leergutautomat, der am anderen Ende des Ladens steht.

An das Abräumen des Flaschentisches gewöhnt man sich ja irgendwann. Was allerdings richtig übel wird ist, wenn Flaschen noch halb voll sind und man sie im Eifer des Gefechts etwas unsanfter in die Kästen feuert. Oder wenn noch halb volle Bierflaschen im Kasten sind, die man dann ganz oben auf 6 andere draufstellt. Da bekommt ein "auf dich" ganz neue Dimensionen...

Grinsebacke on :

Der Supermarkt hier um die Ecke löst das Problem so:
Das Leergut wird vom Kunden auf einen Tisch gestellt, dann wird gezählt, ausbezahlt und anschliessend wegeräumt.
Volgende Vorteile:
-Der Kunde merkt selbst wie siffig oder unangenehm seine Tasche ist.
-Der Mitarbeiter sieht die Flaschen vorher, und muss nicht ins "Blaue" hineingereifen.
-Bei Diskusionen wieviel pfand es gibt, reicht ein kurzer blick auf den Tisch.
Nachteile?
-Man braucht einen Trisch.
-Hilft nicht gegen Schnecken.

SK on :

Und wer räumt die Flaschen weg, der Kunde oder der Mitarbeiter?

Ich habe mal einen Getränkemarkt erlebt, in dem es ähnlich gehandhabt wurde. Da sollte dann der Kunde die Flaschen einsortieren. *(
Der Mitarbeiter hat Leergut angenommen und gleichzeit auch das Vollgut abkassiert. Somit wurde locker eine 400 Euro Stelle eingespart. Der Markt hat übrigends dicht gemacht ;-)

SvenW on :

Das ist hier beim Famila ganz normal. Zweiseitige Kassen, man bedient abwechselnd die rechte Seite mit Käufern und die linke mit Leergut, dann räumt der Kunde sein Zeug selber weg. Funktioniert scheinbar ganz gut.

Grinsebacke on :

Die Flaschn räumt dann der Mitarbeiter weg. Der Bereich mit dem Leergut ist durch den Tisch abgetrennt, so dass man als Kunde nicht in den Lagerbereich kommt.

Buntentor-Einsiedler on :

Ich weiss auch nicht, wieso beim Shopblogger dies Problem immer auftritt:
Ich bin zwar dort (Spezialitäten-)Kunde, aber meine leeren Flaschen gebe ich immer im "Hol Ab" ein paar Ecken weiter ab. Dort stellt man alles auf einen Tisch und der Angestellte räumt das weg. Ich muss also selber in meinen Tüten-Schmodder fassen und wenn es ZU peinlich wird, habe ICH das rote Gesicht und nicht der Bedienstete.

Und schimmelige Joghurt-Gläser stecke ich grundsätzlich bei Combi in das Loch in der Wand ... "Nach mir die Sintflut"!
Sehr praktisch, die Automaten, wenn´s mal ZU siffig ist: keine Blicke, keine Kommentare!

Asche auf mein Haupt - ich bin einer dieser bequemen durchschnitts-Verbraucher ;-)
Ich Arsch ...

ecaps_retnec on :

Mehrweg-Automat ? Buäch....
Ich sag nur : Supermarkt in Bahnhofsnähe hier in Bremen...das Ding sieht so aus wie es stinkt.
Einweg-Automat ? Kein Problem, find ich gut. Dann aber bidde nicht das Aldi, sondern das Lidl Gerät...die sind schnell und schlucken gut.

sirixx on :

...ein Schelm der böses dabei denkt 8-) 8-)

Kaninchen on :

Schnell sind nur die Kaninchen

Mirco on :

Ich frage mich auch immer noch, was Einwegflaschen denn sollen ... meiner Meinung nach sollten die, wie Dosen, verboten werden.
Vor allem Einwegautomaten sind schrecklich! Hier steht einer bei Aldi, der macht alle 5 Minuten Probleme und ist alle 15 Minuten voll, und dann muss die einzige Kassierin den leeren ...


Reformiert das Pfandsystem - sinnvoll und einfach - indem einfach nur noch Mehrwegflaschen erlaubt sind, ohne diese Schlupflöcher (3001ml Flaschen etc ...)

Mehrwegflaschen und Tetrapacks sind meiner Meinung nach eh die einzig sinnvollen Getränkeverpackungen

SPages on :

Hi,
Dosen sind nicht Verboten, nur will sie der Kunde nicht mehr haben, da ihr "vorteil" sie loszuwerden wo man geht und steht ja durch den Pfand nicht mehr gibt.

Was es natürlich immer noch gibt, ist das einführen von Dosen aus "nicht Pfandländern" um sie dann das zu machen warum in deutschland ein Dosenpfand eingeeführt wurde.

Casi on :

Ich kenne mich ja jetzt nicht besonders mit Leergutautomaten aus...
Aber so wie sich das anhört, hat man nicht hin und wieder mal eine Nacktschnecke oder eine Bierpfütze, sondern regelmäßig eine Mischung aus Nacktschnecken und Bierpfützen etc.

Martin on :

Räumt der Automat die Flaschen auch in Kisten? Dann wäre er richtig sinnvoll weil keiner mehr die Flaschen in die Hand nehnen muss.

SPages on :

Nein macht er nicht - wäre Technisch zu "aufwändig" für so einen Automaten. Hinter dem Automaten ist ein Leerguttisch (Rollen ähnlich wie an der Kasse) der dann von einem Mitarbeiter immer mal wieder abgräumt werden muss.

Die einweg Automaten Häckseln die Flaschen gleich.

Flaschengeist on :

Überraschend, dass Du noch nie einem Kunde vor die Schuhe gekotzt hast. Oder doch? Wäre als pädagogische Maßnahme vielleicht ganz hilfreich. ;-)

Jens on :

mach n stück knoblau drauf und leg sie zur feinkosttheke ;-)

on :

LOL! Genau das dachte ich mir auch gerade! Mit der richtigen Soße essen die Leute auch Radiergummis :-)

Jack on :

Kann man eigentlich nicht die Regel aufstellen, dass nur saubere Flaschen angenommen werden ?

Marko on :

Fehlen doch nur noch Flaschen mit Pommes, Mayonäse und Ketchup dran. Passiert mir beim Sammeln recht oft, aber dafür habe ich dann ja immer eine alte Zeitung mit, um die Dinger gleich vor Ort abzuwischen. Ggf. wenn das nicht reicht, komme ich auch an einigen Gewässern vorbei, wo ich dann eine kleine Waschung vornehme. Ja sowas ist auch ekelig. Oder Besoffene, die in ihre leere Flasche pullern und die dann so im Park stehen lassen...
Gesteigert wird das noch von Flaschen, in die Leute Zigarettenkippen oder Erde in Mengen werfen. Gibt schon Säue in diesem Land.

Schöne Grüsse
Marko

arbeiter on :

hast du nichts gelernt oder warum sammelst du diesen müll?
aufheben und in den mülleimer damit... zeit und aufwand rechnet sich doch nicht....

geh arbeiten!

Marko on :

Doch was gelernt im Büro-Bereich. Durch Zeitarbeitsfirmen ausgebeutet worden (60-Stunden-Woche ohne Urlaub und Pause, nur Stress und nur Druck) und somit psychisch total labil und angeknackt. Nee da sammel ich zur Zeit lieber Flaschen. Jeden Tag schöne Spaziergänge und Bewegung, das beruhigt.
Schöne Grüsse
Marko

CarstenK on :

Als jemand, der mal hinter so einem Automaten gearbeitet hat, sag ich dir: Der ändert gar nichts. Gut, dann musst nicht mehr du mit den Ekelflaschen hantieren, sondern die Aushilfe. Aber irgendwer muss halt die Flaschen vom Förderband nehmen, in Kästen sortieren und wegstapeln...

Simon on :

Darauf wart ich ja schon lang.

Und aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich sagen, dass die Automaten (zumindest bei Aldi und Kaufland) ohne Probleme funktionieren.

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