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Andere Länder, andere Läden – 010



Obwohl (oder möglicherweise auch gerade deswegen) in Norwegen Energydrinks seit Anfang des Jahres erst ab 16 Jahren verkauft werden dürfen (gesetzlich, keine freiwillige Auflage der Einzelhändler), scheinen die Norweger so viele Energydrinks zu konsumieren, wie keine anderen … (Vielleicht braucht man das auch in der dunklen Jahreshälfte, um überhaupt irgendwie in Schwung zu kommen. Da sollen ja sogar die Norweger (Skandinavier im Allgemeinen) nicht immer gut mit klarkommen.)

In einem Supermarkt war zum einen dieses Kühlregal zu sehen, in dem ausschließlich Produkte der Marke Monster angeboten wurde. Dutzende Kartons standen dort in dem knapp fünf Meter langen Regal mitten im Laden in der Getränkeabteilung:



Weiter Richtung Kasse war noch einmal ein gleich langes Kühlmöbel zu sehen, in dem auch andere Marken platziert waren. Diese wurden in kleinen Rollbehältern einfach in das Kühlregal geschoben. Dazu unten noch mehr. Die Menge an Energydrink-Dosen, die nur in diesem mittelgroßen Supermarkt angeboten wurden, war kaum zu glauben.



Das Kühlregal mit den Rollbehältern ist praktisch: Die Dosen können an anderer Stelle im Markt oder vielleicht auch im Lager bequem und ungestört auf die Wagen gestapelt werden, die dann einfach in das Möbel geschoben werden:


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Kommentare

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Bernd am :

Auch die Schräglage der Dosen ermöglicht optisch volle Regale.

Ich hätte gerne noch den Klappmechanismus gesehen. Oder ist das Kühlregal nach vorne offen und es klappt nur das Fußbrett runter? Da geht doch eine Menge an Kälteleistung verloren. *grübel*

Mitleser am :

Von den sehr gut gefüllten Getränkekühlern können sich viele deutsche Supermärkte eine Scheibe von abschneiden.

PAX am :

Dieses System mit den Rollbehältern, die in die Kühlregale geschoben werden, kenne ich aus vielen anderen Ländern, z.B. bei Milch. Keine Ahnung, warum sich das in Deutschland nie etabliert hat.

TOMRA am :

In Berlin habe ich mal entweder in der Metro oder ansonsten bei Kaufland von hinten befüllbare Kühlregalreihen gesehen.
Wenn es der Grundriss und Lagerlogistik bei entsprechender Planung zulassen, stört es die Kunden nicht bei der Befüllung und ideal bei kürzer haltbaren Waren, da die neuere Ware direkt hinter der älteren ist.

Jodelschnepfe am :

Ausgerechnet bei Feinkost Albrecht in Nordamerika wird ähnlich vorgegangen. Wie zu sehen ist, werden gekühlte Lebensmittel (merkwürdigerweise also auch „Eier”) immer von hinten nachgeschoben: https://youtu.be/dNtwaFup7nQ?t=748

eigentlichegal am :

Für mich sieht das mit den Rollcontainern nicht nach Kühlregal aus. Das scheint ja alles offen zu sein.

randers am :

Das könnte doch bei den Discountern Schule machen - Palette mit Getränken reinfahren, sofort fertig ;-)

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