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Echter 20er - Falscher 20er

Beim Geldzählen ist mir eben ein 20-Euro-Schein aufgefallen, der "irgendwie anders" war, aber doch auf den ersten Blick ziemlich echt wirkte. Das Durchsichtregister paßt 100%ig und ein Hologramm ist auch aufgedruckt. Sogar das Wasserzeichen wirkt sehr original, sofern man es nicht direkt mit einem echten vergleicht. Was gänzlich fehlt ist der Sicherheitsfaden, aber das fällt beim schnellen Zählen natürlich erstmal gar nicht auf.

Was mir aber sofort auffiel, war der schlechte Druck:

So sieht die Mikroschrift bei einem echten 20er aus:



Bei der Blüte ist nicht einmal annähernd so etwas wie ein Schriftbild zu erkennen. Die fünf Linien auf der Rückseite wirken zwar auf den ersten Blick genau wie auf dem echten - doch bei genauerer Betrachtung wird nunmal kein lesbarer Text daraus:



Auch auf der Vorderseite fällt der Unterschied sehr auf. Hier eine echte Note...


...und hier die Fälschung. Die graue Schrift sieht aus, als hätte sie jemand mit einem alten Farbtinenstrahldrucker zu Papier gebracht:


Trackbacks

Tim Pritlove on : Echte Blüten

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Richtiges Falschgeld gibt es beim Shopblogger zu bestaunen....

Comments

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Basil Zurbuchen on :

... und was genau passiert jetzt damit? Abschreiben und Wegwerfen oder gibts da Entschädigung? Ja ich bin Naiv :-)

Tina on :

Ich glaube, dass man Falschgeld bei der Polizei melden muss. Echtes Geld gibt es dafuer aber nicht. Oder?

marcc on :

Richtig. Wer Falschgeld annimmt, ist gekniffen.

tp on :

Wird das bei euch an der Kasse nicht überprüft? In dem Supermarkt, in dem ich immer einkaufe, sind die Kassiererinnen sogar bei 5-Euro-Scheinen skeptisch. Vielleicht seh ich auch einfach nur zu unehrlich aus. ;-)

Konstantin on :

Entschädigung gibt es leider nicht. Da hast Du einfach Pech gehabt. Richtig wäre es nun, den Weg zur Polizei zu beschreiten, ihr das Ding zu übergen und das war es dann für Dich. Die 20 Euro musst du leider abschreiben.

Björn Harste on :

@Konstantin: Einen schwachen Trost gibt es: Von der Polizei bekommt man einen Beleg, daß man einen falschen Schein eingereicht hat. Dadurch kann man den Wert immerhin steuerlich absetzen...

Björn on :

Wir hatten letztes Jahr eine Abiparty geschmissen. Abends viel los, nur Jugendliche hinter der Theke. Nächsten Tag hatten wir 400 € Falschgeld in der Kasse, von ca 5000€ Auch solch _plumpe_ Fälchungen :-( Sehr Ärgerlich.

s|noopz on :

Es wäre auch fatal, wenn man für nen gefälschen 20-Euro Schein einen echten bekommen würde. Das wäre die sauberste und schnellste Geldwäsche, die es gibt. Man hätte 20 Euro produziert, die es gar nicht gibt.

Das wäre ein Traum, wöchentlich sich einen 100-Euro-Schein selbst drucken, zur Polizei zu gehen und einen echten dafür zu bekommen :-D

atom on :

Daraus ergeben sich ja ganz neue Möglichkeiten *g*
Gucken Sie mal Herr Polizist / Finanzbeamter diese 100.000€ Falschgeld (Eigenproduktion) würden mir heute untergeschoben! Ich schreibe mal schnell was ab^^

Herr T. on :

Man kann dan natürlich den Fälscher auf Schadenersatz verklagen.

Viel Spaß damit ....

mischel on :

ich würde einem fälscher die eier wegschießen.

Andre Heinrichs on :

Na, da hat wohl jemand einen Geldschein per Farbtintendrucker nachmachen wollen...
Aber offensichtlich sehen sich die meisten Leute ihre Geldscheine nicht richtig an (ich nehm mich da garnicht aus)

Ben on :

Ein Hologramm ist aus meinem Farbdrucker noch nicht rausgekommen...

Andre Heinrichs on :

Naja, ok. Nicht nur der Farbtintendrucker waren da aktiv. Aber die Bilder sehen für mich schon sehr nach Tintendrucker aus.

Flocke on :

Hallo Björn!
Hat Dein Tastsinn Dir da vielleicht weitergeholfen? Wie ist das Papier beschaffen???
Im Weihnachtsgeschäft versuchen besonders viele Falschgeld unter die Leute zu bringen, weil da die Hektitk besonders groß ist.
Mir hat man auch mal einen falschen 100,--DM-Schein angedreht, war auch gut gemacht. Hab 2 Stunden auf der Polizei verbracht um ihn loszuwerden und danach ne Bestätigung über die Abgabe bekommen.......
Wie auch immer: Shit happens ;-)
Schönes WE!

Fälscher on :

Falschgeld erkennt man NIE am Aufdruck. Sondern durch fühlen und hören. Fakemoney fühlt sich anders an und klingt beim Anfassen auch ungewohnt. Probs mal aus, Herr Hasper

DW0815 on :

Da da so ein fettes 'NIE' steht, muss ich das einfach korregieren.
Es gibt vielfältige Fälschungsmethoden, bei manchen sieht (sah, klappt heute nicht mehr) man auf den ersten, oberflächlichen Blick, das es Frauds waren. Ziel waren Akzeptoren in diversen Automaten.
Inzwischen gibt es recht gute Euro-Fälschungen, bei denen auch das Papier nahe dem Original ist. Generell ist die Papierqualität ein erster, guter Hinweis, definitiv entscheiden kann man es aber nur durch die Sichtmerkmale.

Was mich wundert, das das Hologramm "echt" ist, sowas ist mir noch nicht untergekommen (und ja, ich sehe Fälschungen häufig, von so gut wie jeder Währung :-) ).

DW.

Thomas on :

Ist echt blöd sowas, zum Glück kontrolliert die Post(-bank) bei uns keinen der eingereichten Scheine, wenn ich mal falschgeld bekommen hätte, wäre es zumindestens nicht aufgefallen. Auch fünfstellige Beträge werden einfach gezählt und in die Schublade gelegt.

Spieler on :

Das ist doch eine tolle Gelegenheit, um mal die Aufmerksamkeit des Personals beim Mitbewerber zu testen(hä,hä).

Anonymous on :

Was eine völlig Uncoole Straftat wäre.

anna on :

"Die graue Schrift sieht aus, als hätte sie jemand mit einem alten Farbtinenstrahldrucker zu Papier gebracht"

Für mich sieht das eher so aus, als wäre da kein Text gedruckt worden, sondern ein Bild. Bilder werden im Druck nämlich gerastert, da muss kein Tintenstrahldrucker im Spiel gewesen sein.

anna on :

Naja, hätte ja sein können. ;-)

irgendso'n typ im netz on :

Hallo,
haben Sie/hast du noch den Schein? Ich würd mal gern ein Bild davon haben, vorallem interessiert mich das Hologramm, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es jemand schafft ein Hologramm so gut zu verfälschen.

Würde mich sehr freuen :-)

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