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Naturschutzgebiet in Bremen

Sperrmüll und auch alte Elektrogeräte können in Bremen grundsätzlich kostenlos an einer der Recycling-Stationen abgegeben werden. Es ist aber vermutlich aufregender, seinen Schrott direkt über Nacht an den Rand eines Naturschutzgebietes zu kippen, dabei ein Bußgeld in Höhe von knapp 3000 Euro zu riskieren und sich auf diese Weise gleich in mehrfacher Hinsicht als wertvollen Bestandteil dieser Gesellschaft zu outen.

(Gesehen an einer der vielen Strecken, die ich abwechselnd für den Weg zur Arbeit nutze. Am Vorabend lagen die Sofateile und der Kühlschrank noch nicht in dem Graben …)


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Comments

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Georg on :

Bußgeld,in Bremen,für so etwas???

https://cosgan.de/images/midi/froehlich/d050.gif

Mitleser on :

Das sieht man nicht nur in Bremen, auch anderswo gibt es solch asoziales Gesindel.

Nicht der Andere on :

Gibt's überall. Die kostenfreie Annahme an fixen Station ist ja auch schon suboptimal, denn zumindest Großgerät lässt sich ja nicht per Pedes, Fahrrad oder Öffis dorthin transportieren. Da nehmen dann immer einige den kurzen Weg des Gehwegs oder der nächtlichen Naturentsorgung, falls sich gerade eine automobile Transportgelegenheit bietet. Auf dem Land und in kleineren Orten haben die meisten selbst ein Auto oder zumindest fast das ganze Umfeld. Aber in Großstädten eben nicht. Und gleichzeitig hat die Sperrmüllabfuhr - ob regelmäßig oder auf Anforderung - auch keine riesigen Wege.

Immerhin sind's "nur" Möbel, und nicht Elektrogeräte, Bauschutt, oder gar Farben, Asbest oder Mineralöle.

hans12 on :

Der / die Täter wird das Zeug ja sicher nicht auf dem Fahrrad um Mitternacht da hin geschleppt haben.
Wenn er es also schon in sein Auto packt, wieso kann er es dann nicht gleich tagsüber eben an einer der Sammelstellen abgeben?

Wobei das mit den Sammelstellen auch nicht immer problemlos ist:
In manchen Städten dürfen nur Einheimische kostenlos oder überhaupt Müll dort abgeben.
Reisende Handwerker aus einer etwas entfernt liegenden Stadt schauen da schon mal in die Röhre.
Sie müssen kräftige Gebühren zahlen oder ihren Müll von dr Baustelle mit zurück in ihre eigene Stadt bringen. Wenn sie dort Abends spät ankommen, ist die Annahme aber schon zu...

SPages on :

Die Entsorgung von gewerblichen Abfällen, und ja das ist ein Möbelstück was gegen Geld irgendwo abgebaut wird, war noch nie kostenlos.

Deshalb muss man die Entsorgung als Kunde auch bezahlen oder es ist schon in den Preis der neu gelieferten Möbel mit eingepreist.

Tal on :

Och, ich habe durchaus schon mehrere Speditionen beobachten können, deren "fachgerechte Altgeräte-/Altmöbel-/Verpackungsentsorgung" in diversen Wäldern und Gebüschen endete.

Nicht der Andere on :

Das hätt' ich nun eher nicht vermutet. Wenn Abbau/Abholung/Entrümpelung zum Metier zählt, wird man doch sowieso 'nen großen Container auf dem Firmengelände stehen haben (müssen)? Wenn man das andererseits als Reisegewerbe mit Kennzeichen aus dem EU-Neuland betreibt, dann hat man natürlich weder Container, noch Firmengelände. Und möglicherweise will man ja die besseren Stücke mit in die Heimat nehmen, sodaß sich im Laufe der Dienstreise der Laderaum immer weiter füllt. Aber du meintest ja sogar richtige Speditionen mit inländischer Adresse, oder?

Was es vor'n paar Jahren so auch nicht gab, das sind wilde Müllablagerungen an Glas-, Kleidungs- und Elektroeinwurfcontainern - besonders an Hauptstraßen und außerhalb. Farbeimer und so lassen dann ja durchaus auf unlokale, hochmobile Handwerker schließen. Als einziger Trost ist's dann nicht auch noch in Wald und Wiese verbracht.

Christopher Seidel on :

echt traurig, was die Leute machen... einfach ihren Müll in die Natur schmeißen, eklig

Jo on :

tja... hier auf dem bayrischen Dorf gibt's sowas nicht. Mag was mit "kostenloser" Sperrmüllabholung zu tun haben (ist in den Müllgebühren 2x im Jahr incl.)

Georg on :

Sperrmüllabholung ist in Bremen auch Kostenlos,aber in Bremen gibt es keine Scheiterhaufen und Pranger mehr so wie sie in der Provinz im feindlichen Ausland noch üblich sind.................... :-P

Norbert on :

Wieso findet sich hier noch keiner, der hier den ganz offensichtlichen Zusammenhang zu Björns Lotterbude herstellen möchte?! Haben die Knalltüten heute einen schlechten Tag?

Also es wäre doch das Mindesteste gewesen, hier zu unterstellen, dass Björns miserable Löhne ja zwangsläufig dazu führen, dass seine Mitarbeiter sich kein Auto leisten können und deswegen die Möbel so entsorgen müssen.

Oder Björn so teuer ist, dass seine Kunden dazu gezwungen sind.

Oder Björn ein solcher Rassist ist, dass er seinen Nachbarn nicht ermöglicht, dass die Gebetsstube ihre Altmöbel auf Björns Hof zwischenlagern darf.

So viele Möglichkeiten zum Herumstänkern ...

Nicht der Andere on :

Wenn schon, dann zahlt Ausbeuter Björn seinen Sklaven Angestellten so wenig, daß sie sich nur ein Auto (oder zumindest Carsharingbenutzung) leisten können, nicht aber die Fahrt zur Sperrmüllannahme. Ginge aber auch sowieso nicht, denn zu deren Öffnungszeit darf kein "Angestellter" den "Laden" "verlassen".

Sherry on :

:-)

Björn hat doch bestimmt selbst die Halle ausgeräumt und beugt jetzt vor, verdächtigt zu werden.

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