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Fristlose Kündigung

Nach längerer Zeit verbringe ich mal wieder einen Sonntag hier in der Firma. Meistens erledige ich an den "kundenfreien Tagen" angenehme Dinge. Aufräumen, Neuplatzierungen, Sortimentspflege und teilweise auch private Angelegenheiten.
Heute musste ich ein weniger schönes Thema angreifen. Dieses Schreiben habe ich eben in den Briefkasten geworfen:
Fristlose Kündigung des bestehenden Arbeitsverhältnisses

Sehr geehrte Frau xxx,

ich kündige das mit Ihnen seit xxx bestehende Arbeitsverhältnis außerordentlich und mit sofortiger Wirkung. Vorsorglich spreche ich die ordentliche Kündigung zum nächstmöglichen Termin aus, falls die außerordentliche Kündigung wider Erwarten unwirksam sein sollte.

Die Kündigung erfolgt, da Sie nachweislich in mindestens einem Fall Bargeld aus der Kasse genommen haben. Damit erfüllen Sie den Tatbestand des Diebstahls!

Ein solches Fehlverhalten kann ich weder dulden noch entschuldigen und sehe aufgrund Ihrer Handlung und aufgrund des zerstörten Vertrauens keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit.

Das noch offene Monatsgehalt wird von mir als Vertragsstrafe und zum Ausgleich des entstandenen Schadens einbehalten. (§3.4 des Arbeitsvertrages vom xxx)

Mit freundlichem Gruß,
Das sind die negativen Seiten der Selbstständigkeit. Dass man hier tagtäglich von irgendwelchen Ladendieben beklaut wird, daran hat man sich ja schon beinahe gewöhnt. Aber wenn es die eigenen Leute sind, die "mein" und "dein" nicht unterscheiden können, bin ich um ein Vielfaches enttäuschter. :-(

SMS statt Lauferei

Ich saß bei mir im großen Büro am Schreibtisch, als eine SMS eintrudelte: "Kannst du eben die Kasse abrechnen? Ich warte im Lager."

Jaja, in Zeiten von SMS-Flatrates spart man sich eben schonmal 20 Meter Fußmarsch und macht stattdessen lieber etwas Daumenakrobatik auf der Tastatur. :-P

(Okay, der Gedanke dahinter war ein anderer und durchaus löblich: Meine Mitarbeiterin wollte einfach nur nicht mit dem Geld in der Hand einmal quer durch den Laden laufen.)

Fehlende Feiertage

Ein Mitarbeiter hat mich gerade darauf hingewiesen, dass in seinem Zeitkonto an einem bestimmten Tag Minusstunden bei ihm eingetragen sind, obwohl der Tag ein Feiertag war.

Bei genauerer Betrachtung fiel mir dann auf, dass in meiner Software für das gesamte Jahr noch keine Feiertage hinterlegt sind. Ich könnte schwören, dass die bis 2010 schon vorgegeben waren.

Naja, die Arbeit des Eintragens der Feiertage ist eine Sache von unter fünf Minuten und auch nicht kompliziert. Aber gut, dass das wenigstens überhaupt einem mal aufgefallen ist. :-)

Stoßseufzer in Olivenöl

"Ordentlich in einer Reihe hintereinander und mit den Etiketten nach vorne", sollen die Waren bei mir gepackt werden. Eine kleine wie nachvollziehbare Anweisung, die manche Leute aus meinem Packteam aber offenbar überfordert. :-(