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Schär?

Was haltet ihr eigentlich von dem gesamten Sortiment oder auch einzelnen Produkten der Marke Schär?

Nach glutenfreien Produkten wird ja viel und immer mehr gefragt. Diese Marke ist in Edeka-Märkten fast schon als Pflichtsortiment recht stark und meistens an exponierter Stelle vertreten. Wir haben sie aktuell nicht im Sortiment und ich hadere noch, ob wir dafür auf unserer bekanntermaßen an allen Ecken und Enden viel zu kleinen Fläche einen ganzen Regalmeter neu schaffen sollten oder ob es einfach egal ist.

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Kommentare

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at am :

Nie gesehen, nie vermisst.

Bernd am :

Schon mal gesehen, nie gekauft.

David Sallge am :

Meine Frau und ich haben beide Zöliakie, weswegen wir glutenfrei essen müssen. Die Schär-Produkte sind da ein wichtiger Bestandteil unseres Einkaufes. Wir kaufen aber auch glutenfreies anderer Marken, deren Produkte oft besser sind. Hammermühle, Rewe frei von, Alnatura etc.

AvN am :

Ich kaufe aus Prinzip keine Produkte, auf denen "glutenfrei" steht. Der ganze Quatsch kann mir gestohlen bleiben.

PS: Mir ist durchaus bewusst, dass es Menschen mit Zöliakie gibt. Dieser Hype in den letzten Jahren ist jedoch ein echtes Wohlstandsproblem. Die Leute drehen einfach durch, wenn sie keine echten Probleme mehr haben. Und nun los: Wer wirft den ersten Stein? :-P

zaddels am :

Ich, ich!

Mal aus Wikipedia geklaut: "...symptomatischen Fälle reicht die Häufigkeit ... von 1:10.000... Zieht man auch die durch Screeninguntersuchungen diagnostizierten Fälle hinzu ... etwa 1:110 ..."

Klaus am :

Als Zöliakie-Betroffener kann ich dazu sagen: Der Hype hat Vorteile! Vor zehn Jahren war es deutlich schwieriger, glutenfreie Produkte zu bekommen. Heute führt die erhöhte Nachfrage durch die "Spinner" dazu, dass ich viel mehr Auswahl habe und die Qualität besser ist. Die Preise sind leider aber noch mehr gestiegen..

Konkret zu Schär: Das ist halt so der Standard, die Sachen sind ok, aber nicht besonders gut. Und überall zu bekommen - ein Alleinstellungsmerkmal holst Du damit nicht in den Markt.
Ich selber kaufe die Schär-Sachen nur noch, wenn ich nichts anderes finde, bei Nudeln z.B. würde ich immer die Barilla oder Seitz bevorzugen.

Sepp am :

Braucht das auch eine Vitrine wie die veganen Produkte?

Georg am :

Wann kommen die ersten Lebensmittel frei von Nährstoffen???


Ich weiss dass es Menschen mit Zöliakie gibt,aber die Haupteinnahmequelle der Produzenten solcher Produkte sind doch die körperlich Gesunden aber geistig Kranken

Melanie am :

Glutenfreie Produkte anzubieten macht durchaus Sinn, allerdings sind die Schär produkte nicht so toll. Ich kaufe auch lieber die glutenfreien von anderen Anbietern. Bei uns gibt es sowohl Schär wie auch andere im Edeka. Ich würde ein paar glutenfreie Produkte anderer Anbieter ins Sortiment nehmen. Muss auch nicht gleich ein ganzer Meter sein. Für mich ist immer Mehl und kekse wichtig. Brot, Pizza usw backen ich dann selbst.

Eule am :

Wenn es nur ein Regalmeter mit der Grundausstattung sein soll, lohnt es wahrscheinlich nicht.
Wir haben ein Kind mit Zöliakie und brauchen deshalb glutenfreie und laktosefreie Produkte. Hier in der eher ländlichen Gegend hat kaum jemand ein großes Sortiment. Deswegen fahre ich, je nachdem was ich brauche, ins Kaufland, Rewe (bis zu drei verschiedenen), DM und erst zuletzt in den Edeka (der ist der teuerste in der Aufzählung). Gerade die Tiefkühl-Artikel sind oft schwer zu bekommen.
Mir wäre ein Laden, der dann „alles“ hat, also auch die Firmen Seitz und ähnliche, echt lieber.

Norbert am :

Moin,

Wikipedia:
"Weltweit wird eine durchschnittliche Häufigkeit von etwa 1:3350 angegeben. Zieht man auch die durch Screeninguntersuchungen diagnostizierten Fälle hinzu, erhöht sich die Prävalenz auf 1:500 in Deutschland und Dänemark..."

Wenn das läuft, sind 95% der Käufer Spinner, die das als "giftfrei" interpretieren.

Das wäre mir als Geschäftsmann aber wurscht, wenn die Leute so blöd sind...

Gruß,
Norbert

Melanie am :

Das ist doch völlig unerheblich, wer das warum kauft und spinnt oder nicht. Fakt ist es gibt viele Leute die das kaufen. Da es hier um das Sortiment eines Supermarktes geht, stellt sich die Frage ob das lohnt dafür Platz zu machen. Ich finde ein vollsortimenter sollte hier zumindest die grundversorgung sprich Mehl usw anbieten. Sonst muss ich sowieso in einen anderen Markt dann kauf ich dort auch gerade den Rest. Das sind nicht wenig Leute die so handeln. Es generiert meines Erachtens Umsatz und der ist hier auch gefragt

Norbert am :

Moin,

Naja, das meinte ich ja so in etwa. Wenn es läuft, lohnt es sich. Wenn das zum grössten Teil Spinner sind, kann es Björn egal sein.
Den Effekt wird Björn kennen, daß gewisse "ungewöhnliche" Artikel weiteren Umsatz generieren und Kunden binden. Da müssen die Artikel selbst gar nicht der Umsatzmotor sein.
Ich würde für sowas die Kassenbons analysieren wie blöd. Was kaufen die Kunden sonst noch? Da würde ich mir einen Praktikanten für ein paar Monate leisten, der dafür ne Software baut (wenn es das nicht schon gibt).
Jeder Artikel ist mit Preis, Marge und allen Daten im System. Dazu noch "virtuelle" Kosten wie z.B. Kühlung oder nicht, Haltbarkeit mit Ausfallrate (Frischeartikel) usw...
Jetzt beobachtet man, wer diese Sonderartikel kauft und was der sonst noch so an Ertrag (nicht Gewinn und nicht Umsatz) generiert.
Alles viel komplizierter als "was läuft bleibt drin und was nicht fliegt raus".
Tendenziell würde ich vermuten, daß Kunden, die lactosefrei kaufen, auch sonst zu hochpreisigeren Artikeln greifen (Bio, Öko, lokal usw., wo die Marge tendenziell grösser ist).

Generell denkt der Unternehmer erstmal nicht altruistisch sondern wirtschaftlich. Handelt er "gut" (kein Billigfleisch mehr, nur noch fair gehandelte Ware usw.) ist das Geschäftsstrategie, weil er damit Kunden bindet.
"Hier ist es am billigsten" ist auch so eine Geschätsstrategie, nur anders.
Wenn der Laden ansonsten gut läuft, kann der Chef (wie Björn teilweise) sich auch gelegentlich Eskapaden leisten, die nicht nur wirtschaftlich sind. Man schläft auch besser damit.
Teilweise baut man sich damit natürlich auch ein Image auf - was wieder wirtschaftlich sein kann, wenn es sich durch Kundenbindung auszahlt.

Ich bin aber nur Ing. und kein Einzelhändler. Was weiss ich schon...

Gruß,
Norbert

Toni Tomate am :

Meine Frau hat seit 3 Jahren nach der Geburt unseres ersten Kindes auch Zöliakie.

Wir haben den Eindruck, dass Schär der Marktführer ist, obwohl die Produkte nicht immer so toll sind. Es schmeckt jedenfalls nicht immer.

Und gerade bei Schär haben wir den Eindruck, dass mangels Wettbewerb die Preise extrem hoch sind. Die Betroffenen müssen es halt kaufen. Die gleichen Produkte kosten Italien bspw. oft einen Euro weniger, weil in Italien wohl mehr Betroffene vorhanden sind.

Ich würde dir zu einem Regal mit glutenfreien Produkten raten, aber nicht unbedingt nur Schär. Und auf keinen Fall die Produkte zwischen den normalen Warengruppen miteinsortieren. Das nervt am meisten: Wenn man nur glutenfrei essen kann, aber den ganzen Laden danach durchsuchen muss.

Micha am :

wie häufig wird das in Deinem Markt nachgefragt? Danach würde ich mich richten ob ich es probiere oder gleich lasse.
Zumal du die Artikel unterbringen musst.

Aldikunde am :

Nie gehört.

Nicht der Andere am :

Schär? Big bei DM!

Sollte man testweise durchaus mal 'ne Weile anbieten, ob vor Ort Publikum dafür vorhanden ist. Empfinden viele Leute ja irgendwie als erstrebenswert, auch wenn sie selbst nicht dazu gezwungen sind.

GOrden am :

Für die Personen, die wirklich eine Unverträglichkeit haben, ist ein solches Sortiment sicher sinnvoll, sofern es diese bei dir gibt. Die ganzen Spinner sind dann die, die den wirklichen Umsatz bringen.

Spinner meine ich diejenigen, die sich wie wild auf Laktosenfreien Käse stürzen, Analogkäse in den Himme loben, einen Chemiebaukasten lieben (veganes Fleisch...... brrrrrrr, ein widerspruch in sich) und die dann noch so ignorant mit ihren Mitmenschen sind, denen ihr Lebenskonzept aufzwingen zu wollen.

Und bitte nicht falsch verstehen, ich finde es gut, das es solche Produkte gibt (Ei Allergiker), so das ich gerne auf vegane Mayonaise zurückgreife und auch auf einen Eiersatz zum backen. Aber es gibt halt die Spinner, die übertreiben.

Zum eigentlichen, wenn Du, Björn, kein umfängliches Sortiment anbieten kannst, würde ich es nicht anbieten, denn die Nachfrage muss dafür vorhanden sein. Bei einem zerstückelten Sortiment gibt es für den Kunden kaum einen Grund, die teuren Schärprodukte zu kaufen.

matthiasausk am :

Irgendwie versteh ich den Hype nicht ganz.
Vor vielen vielen Jahren kannte ich eine Familie mit einer an echter Zöliakie leidenden Person (das mußte damals noch in der Uniklinik diagnostiziert werden, Hausärzte kannten das Wort noch gar nicht. Man hat ja richtiggehend den Eindruck, daß in vielen Fällen der Hausarzt nur noch die Pseudodiagnose von Dr.Google bestätigt - sog. "Glutenunverträglichkeit" im Gegensatz zur echten Zöliakie scheint mir irgendwie auch ein Hipsterphänomen zu sein).
Die haben ihre Ernährung umgestellt, andere Mehlsorten zum Brot- und Kuchenbacken verwendet (ist nicht wirklich aufwendig) und (Weizen)nudeln durch zB Reis ersetzt.
Geschmeckt hat es mir bei denen sehr gut.
Warum also Fertigprodukte?

Josef am :

Warum Fertigprodukte?
Das ist einfach:
Aus demselben Grund, warum auch Leute ohne Unverträglichkeit zu Fertigprodukten greifen: Weil sie keinen Bock haben, ihr Essen selber zuzubereiten.

Natürlich ist es ein Gewinn für die Ernährung und nebenbei viel billiger, selber zu kochen, aber es soll doch niemand dazu gezwungen werden, nur weil er den Standardmampf nicht verträgt. :-)

Ralle am :

Hallo Björn,

so nun mein erster Kommentar seit Jahren als passiver Leser. :-)

Meine Freundin ist nach einer Biopsie beim Gastro auch Zöli. Da ich jeden Abend frisch koche, ist der Einkauf bei uns sehr wichtig.
Wie die anderen Kommentare schon zeigen, sind die Schär Produkte nicht so lecker. Sie sind eher einen Basis, falls man nichts anderes findet.

Für deine Markt Situation, würde ich eher empfehlen, die vorhandenen Marken bzw. Warengruppen um eine glutenfreies Produkt zu erweitern/ergänzen.

Beispiele:
Nudeln: Barilla senza glutine
Frischer Pizzateig: Croustipate Pizzateig
Bier: z.b. Lammsbräu, Estrella, Pioneer
Eis: Cornetto Vegan & Glutenfrei
Brot: Genius (dafür fahren wir nach Holland)
usw.

Ich denke, dass würde für dich ein wenig Recherche bedeuten, aber die Community welche gerade auf facebook vorhanden ist, wird in kurzer Zeit für dich Werbung machen. (z.b. https://www.facebook.com/groups/354527177917329/ )
In solchen Gruppen informieren wir uns auch vor unseren Städtetrips (z.b. nach Bremen).

Als Zöli fährt man auch gerne ein paar km um gute und leckere Produkte zu bekommen. Naja, es gibt ja auch nix besseres als eine glückliche Freundin.

Ich hoffe dir damit helfen zu können.

Beste Grüße aus Köln,
Ralph

Jens R. am :

"Als Zöli fährt man auch gerne ein paar km um gute und leckere Produkte zu bekommen"

Das kann ich bestätigen. Und bei uns kommen auch mal unverhoffte Hamsterkäufe vor, wenn man mal ein Produkt findet, was sonst schwer zu finden ist oder was auf einmal im Angebot ist.

Da findet sich dann auch mal schnell der gesamte Warenbestand des Produktes im Warenbestand.

Thomas am :

Für eine Minimalausstattung an glutenfreien Produkten gibt es ja auch die EDEKA-Hausmarke, die Sachen sind meiner Meinung nach deutlich besser, als die Schär-Produkte.

Thorsten am :

Die Nudeln von Schär haben den Vorteil, daß sie nicht nur glutenfrei sind, sondern auch histaminfrei, was leider viele der anderen glutenfreien Produkte nicht sind. Geschmacklich gibt es bessere, wenn man jedoch an einer Histaminintoleranz leidet, dann ist man froh, die Produkte von Schär zu finden. (Wobei histaminintoleranz natürlich noch ein Stückchen seltener ist.)

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