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Toilettenpapierpreis

Ein Kunde war sehr erzürnt darüber, dass die Kasse 2,89€ für das Toilettenpapier berechnet hat, aber am Regal 2,59€ stehen würde. Sowas wäre eine Unverschämtheit und seinen Missmut ließ er mitten im Laden lautstark raus, so dass wirklich alle das mitbekommen mussten.

Entweder lag diese eine Packung, die er sich genommen hatte, auf dem falschen Stapel oder er hatte schlicht und einfach auf das falsche Etikett geguckt. Der Preis war jedenfalls richtig und auch korrekt im Kassensystem hinterlegt.

Beruhigen tat ihn das aber irgendwie nicht. Es wirkte auf mich fast so, als wenn er annahm, dass ich in den paar Sekunden schnell ein neues Schild im Büro gedruckt und rangesteckt hätte. Aber vielleicht hat er sich auch nur über sich selber und seine überzogene Reaktion geärgert. Glaube ich zwar nicht, aber weiß das schon…

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Comments

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Wunder on :

Getreu dem Motto: Meine Meinung steht fest, verwirre mich nicht mit Tatsachen!:-D

Ashildr on :

Wirklich lustig werden solche Situationen ja ab dem Zeitpunkt, wenn die elektronische Preisauszeichnung eingeführt wird ...

Nicht ich on :

Ich weiß nicht, ob es möglich wäre, auf dem Schild die Aktualisierungszeit anzeigen zu lassen. Das dürfte ein wenig helfen. Ich würde dann sogar eine Zeitdifferenz einbauen, sodass noch z.B. zwanzig Minuten noch der geringere Preis gilt.

Oder am einfachsten:
Die Preise nur zum neuen Tag erhöhen.

Madner Kami on :

Diese Art Kunde würde trotzdem Betrug wittern, man könnte ja sonstwas für Zeiten dahin schreiben usw. usf.

Für normale Kunden wäre das aber sicherlich ein Service über den man nachdenken könnte.

Joe on :

Solhe Kunden sind schlicht: Idioten.

matthiasausk on :

Es kann ja mal vorkommen. Aber ich kenne mindestens einen Laden, bei dem diese Situation öfter vorkam, sodaß ich bei denen sogar von Methode ausgehe - eine Filiale einer der größeren Drogeriemarkt-Ketten.
Obs heute noch so ist, kann ich nicht sagen, da ich diesen Laden nicht mehr betrete.

.hiro on :

Solche vermutet vorsätzlich falschen Preisauszeichnungen kannte ich eigentlich nur von der örtlichen OBI-Filiale.
Zwischenzeitlich habe ich die Preisschilder fotografiert um die Reklamationen zu beschleunigen.
Zur Ehrenrettung sei noch bemerkt, dass dies seit kurzem nicht mehr aufgefallen ist und die Mitarbeiter neulich sogar äußerst kulant aufgetreten sind.

Flossensauger on :

In meinem Kaufland hat das Methode. Man merkt schon am Augenrollen, welchen gelernten Text der/die Verkäuferin jetzt wieder abspulen muss, obwohl er/sie genau weiss wie es läuft.

Madner Kami on :

Vielleicht rollen die auch mit den Augen weil sie dich schon kennen. Mehrmals täglich werden die Preise eines Produktes bei Kaufland jedenfalls nicht geändert, außer den Frischesachen (Gemüse und Obst) die Abends noch rausgeramscht werden, aber bei denen logischerweise nur nach unten.

Michael K. on :

Ich bin da als Kunde auch schnell genervt. Aus dem hiesigen REWE in Offenbach kenne ich diese falschen Preisauszeichnungen seit etlichen Jahren, und zwar grundsätzlich zum Nachteil des Kunden. Es wird auch (Aktions-)Ware so platziert, dass die Preise missverständlich sind. Tage nach der Reklamation an der Kasse (bei der in der Regel der Marktleiter beigezogen wird) sind immer noch die falschen Preise hinterlegt.

Der schlechte Eindruck wird im Übrigen dadurch abgerundet, als dass der besagte REWE seinen Parkplatz durch den Anbieter Park & Control bewirtschaften lässt (verpachtet hat) und bei kleinsten Verstößen gegen die Parkordnung (also die AGB in Schilderform) 30 Euro abkassiert, s. a. https://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/parkplatzkontrolle/

Letzteres übrigens nicht Abends, wenn Ausnahmezustand herrscht, sondern gerne morgens, wenn der Parkplatz ziemlich leer ist und die Handwerker-Werkstattwagen dort stehen. Nette Geste, weil nämlich so der Arbeitgeber nicht nur erfährt, dass seine Truppe dort beim Bäcker Käffchen getrunken hat, sondern der "Strafzettel" geht ja auch zum Arbeitgeber.

Josef on :

Hmm, der REWE am Marktplatz kann es nicht sein, der hat gar keinen Parkplatz. Bei dem am Wilhelmsplatz weiss ich es nicht. Ist es der Richtung deutscher Wetterdienst?
Bin seit ein paar Jahren von dort weg. Mein Stammsupermarkt war der Tegut, weil ich in den netto am Nordend nicht gehen sollte, mit seinen endlosen Kassenschlangen und dem komischen Publikum.
Wie geht es eigentlich dem komm? Gibt es jetzt noch mehr Leerstände? Als es aufgemacht hat, war es irgendwie ganz nett, aber zuletzt bin ich immer nur schnell in den Tegut.

Carsten on :

Ist es bei den privaten Knöllchen nicht vielmehr so, dass die Bankverbindung, Verwendungszweck und der Betrag direkt benannt werden, dass der Halter erst nach Nichtzahlung gegen Aufpreis ermittelt und informiert wird?

Michael K. on :

Hinweis: Wir reden über Offenbach am Main:

Der REWE am Wilhelmsplatz ist zu (der am Starkenburgring gegenüber vom Klinikum übrigens auch). Der REWE am Marktplatz hat bis 24 Uhr auf und sagt mir von der Enge sowie dem Publikum nicht zu. Es handelt sich bei meiner Beschreibung in der Tat um den 24-Uhr-REWE in der Löwenstraße.

Der Netto in der Taunusstraße? Gut, das Nordend ist eher kein Vorzeige-Stadtteil, dafür punktet die neue Hafenbebauung am Nordring, der REWE dort auf Höhe des ehemaligen Hafen2 (Lokschuppen der Hafenbahn, zwischenzeitlich abgerissen und mit Grundschule bebaut) ist neu und schick.

Das Einkaufszentrum "komm" (in der Offenbacher Fußgängerzone) hat sich etwas entwickelt, leidet aber unter Fluktuation und Leerständen, die allerdings geschickt kaschiert werden. Das "komm" macht leider um 20:00 Uhr viel zu früh Schluss, ein Flair zum Bummeln oder Verweilen will sich nicht einstellen. Mit dem Ringcenter ist es übrigens leider das Gleiche: keine nennenswerte Gastronomie, sehr enttäuschend, dass bereits um 20:00 Uhr Schluss ist (außer Ankermieter REWE dort bis 22:00 Uhr). Am Wochenende sind „komm“ und Ringcenter völlig tot.

Josef on :

Ja genau, offenbach am Main, da hab ich Mal ein paar Jahre zugebracht. ;-)
Das Ringcenter ist für mich keine richtige Mall, da ist halt ein Grossflächenrewe vormals Toom. Dazu noch ein Baumarkt und der letzte verbliebene Saturn und noch Beifang, für den ich da aber nicht hinfahren würde.
Wird eigentlich das Saturngebäude im Zentrum schon wieder irgendwie genutzt, oder steht das immer noch leer?
Es ist irgendwie schade, aber das scheint echt ein Problem in Offenbach zu sein: zu wenig Kaufkraft, und wenn man doch Mal shoppen gehen will, lockt Frankfurt. Und neuerdings Amazon natürlich.
Den "Löwenrewe" hab ich übrigens auch öfters Mal genutzt, wenn Tegut schon zu hatte. In netto, Norma oder Aldi hat mich da zuletzt nichts mehr locken können. Meistens war ich zu Fuss oder mit dem Rad, aber auch mit dem Auto hab ich nie einen Zettel bekommen.

Michael K. on :

Saturn war in der Frankfurter Straße 17 in Opferbach. Zuerst sollte Primark dort rein, nun wurde das Ganze an TK Maxx "Designer-Mode zu Schnäppchenpreisen" vermietet ... auf drei Etagen. Noch ein Klamottenladen mehr.

Früher sind die Leute nach Offenbach ausgewichen, weil sie sich Frankfurt nicht leisten konnten. OF und FFM haben sich in den letzten Jahren aber so dermaßen die Miete betreffend angenähert, dass es kaum einen Unterschied gibt (Miete mind. 10 €/qm kalt, wenn du mit Kindern überhaupt berücksichtigt wirst). Ich wurde im April wg. Eigenbedarf rausgekündigt und zahle nun fast das doppelte an Miete bei geringerer Wohnfläche. Mit dem Brexit werden hier Leute in die Region ziehen, die das Preisniveau von London gewohnt sind. Entsprechend werden sich in einigen Jahren viele OF nicht mehr leisten können und zwangsweise weiterziehen, die Kaufkraft wird daher eher steigen.

Josef on :

Ich bin 2016 weg. So hoch war da der Druck auf die Mieten nicht, meine Wohnung wurde für unter 10 EUR weitervermietet, ohne Steigerung. Es war keine piekfeine Adresse, aber es geht schlimmer und Im Haus wohnten hauptsächlich Deutsche und ich glaube ein paar Griechen.
Von einem Nachbarn, der da schon ewig wohnt, habe ich aber erfahren, dass das, was ich bezahlt habe, auch schon viel mehr als früher war.
Wenn jetzt die Banxter über die Stadt herfallen, hält das hoffentlich das Ladensterben etwas auf, auch wenn die restlichen Effekte eher unerfreulich sind.
Ob die Gefahr so hoch ist, kann ich nicht einschätzen, da Frankfurt auch massiv Wohnraum schafft und gerade Leute mit Geld nicht mit Offenbach klarkommen, weil es halt einen schlechten Ruf hat. Was ich mir schon anhören musste. Manche Viertel in Frankfurt sind aber wesentlich unangenehmer als die meisten Ecken von Offenbach, muss man auch mal sagen.
Im Hafen 2 - alt wie neu - war ich übrigens auch oft unterwegs, zum Beispiel bei schönem Wetter auf ein Weizen nach der Arbeit. Der Eindruck von dem neuen Hafenviertel ist bei mir eher gemischt. Mir gefallen diese riesigen roten Riegel zum Main hin nicht so gut, und auch sonst ist alles hochverdichtet. Ich hoffe, dass es sich gut entwickelt. Andere Metropolen zeigen Leider, dass das bei solchen Projekten keine Selbstverständlichkeit ist.

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