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Die Sendung mit der Maus - Spargel

Was für ein Aufwand für Spargel betrieben wird. Da wundert man sich dann auch schon nicht mehr über den relativ hohen Preis:


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Kommentare

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Spargeltarzan am :

Hoher Preis? In dieser Saison gab es deutschen Spargel fast durchgängig für knapp 6 Euro/Kilo.

Timbu am :

€ 6,- für 1kg Gemüse - voll das Hartz IV Schnäppchen. Das ist ja fast geschenkt. Da kann man sich sogar den Weg zu den Tafeln sparen.

Gisbert am :

Ich habe kein Problem damit, wenn sich nicht jeder alles leisten kann. Das nennt sich dann Sozialismus. Mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass sich jeder alles leisten kann, aber man kaum etwas kaufen kann, da nicht verfügbar.
Spargel ist sicher kein Grundnahrungsmittel, genauso wie Trüffel, Champagner, etc.

Und nun lasset den Shitstorm beginnen.

ShadowAngel am :

Seh ich auch so. Die Spargelpreise waren wirklich niedrig und wer es sich nicht leisten kann, hat eben Pech gehabt. Spargel ist eben was anderes als Kartoffeln, genauso wie ein Ferrari anders ist als ein schrottiger VW ;-)

Bernhard am :

Was ist denn das für eine sozialschädliche Einstellung?

Die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt muss es doch wohl durch sozialsolidarische Verhaltensweisen der Bürger schaffen, das überall im Land die gleichen Lebensverhältnisse herrschen.

Da sollte jeder soviel Spargel essen können wie er will. Wenn das nicht der Fall ist, dann müssen offensichtlich Vermögen umverteilt werden.

Sara am :

Na, wenn das so offensichtlich ist, fangen wir doch gleich mal mit deinem Vermögen an.

Bernhard am :

Gerne.

Da ich den Regelsatz bekomme ohne Sonderzuwendungen kann es ja nur besser werden.

Erklärbär™ am :

Hahahahaha, das war klar. :-D :-D :-D

Bernhard am :

Warte mal ab. Frau Nahles hat es ja ganz klar gesagt: € 8,50 pro Stunde für jeden. Ohne Ausnahme.

Da wird der Herr Winterkorn demnächst wohl den Gürtel enger schnallen. Nix mehr mit € 15 Millionen pro Jahr.

Da müsste Herr Winterkorn ja pro Jahr 1.764.705 Stunden arbeiten. Da wird es echt eng für die Mittagspause.

Für den normalen Arbeitnehmer würde es aber auch eng. Alleine für einen Jahresverdienst von Herrn Winterkorn müsste der normale Arbeitnehmer dann 201 Jahre arbeiten, rund um die Uhr, 24 Stunden pro Tag. Und da hat er nicht mal Zeit die 1,39 Kinder zu zeugen, die ja unsere Zukunft sichern. (Wobei diese 0,39-Kinder so langsam die Überhand gewinnen. Nicht so ganz auf der Höhe, aber sie machen die Umgebung bunt.)

Das sieht ganz allgemein nicht so gut aus für unsere Gesellschaft.

Zackbäm am :

Im Sinne der politischen Bildung und Korrektheit hätte die Sendung mit der Maus bei um 2:50 statt "Leute" einfach "polnische Leiharbeiter" sagen sollen.

Hans von und mit am :

Und was möchte uns die politische Bildung und Korrektheit sagen, wenn Leute nicht Leute sein dürfen, sondern "polnische Leiharbeiter"? Die Polaken sind nur für niedere Arbeiten gut? Oder: Das sind arme, unwissende Osteuropäer, die von gierigen deutschen Bauern rumgeschubst und ausgebeutet werden? Unwürdige Arbeit und Menschenhandel?

Nur der Korrektheit halber, ohne was politische Sesselpupserei, sei hier erwähnt: Auf den Feldern arbeiten keine Leiharbeiter, sondern Saisonkräfte (und Polen sind's seit einigen Jahren auch immer weniger).

Saison, weil das meiste Gemüse nicht rund ums Jahr geerntet werden kann, sondern die meiste Zeit alleine vor sich hinwächst. So ist das in der Landwirtschaft: Im Winter nix zu tun, zur Erntezeit Arbeit für 25 Stunden am Tag.

Zweitens werden die Arbeiter nicht geliehen, sondern ganz ordentlich direkt vom Landwirt angestellt, und zwar in aller Regel jedes Jahr dieselben. Man kennt sich, man hat die gegenseitigen Telefonnummern und zum Saisonende verabschiedet man sich mit "Bis nächstes Jahr!".

Kein Spargelbauer kann es sich leisten, die halbe Ernte verramschen zu müssen, weil irgendwelche vom Arbeitsamt oder einer Leiharbeitsfirma geschickten Dödel den Spargel krumm und schief ausstechen.

Diese "polnischen Leiharbeiter" sind Fachkräfte. So einfach ist das - und wer das nicht glaubt, kann ja gerne mal selbst zum Spargelstechen gehen.

Herbert am :

"... und wer das nicht glaubt, kann ja gerne mal selbst zum Spargelstechen gehen."

"... weil irgendwelche [...] Dödel den Spargel krumm und schief ausstechen."

Wie jetzt? Jeder kann mal gehen, aber dann doch nicht alle?

Raoul am :

"Spargel (Asparagus) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). (...) In Deutschland und Österreich sagt man der Spargel, in der Schweiz meist die Spargel." (wiki)

Warum nicht mal die sinnloseste Information aus Wikipedia herausziehen, bevor man sich noch sinnlosere Dinge selbst ausdenken muß?

Ulf am :

Demnächst in der Sendung mit der Maus: Die Folge "Björn"

Das liebe Kinder ist der Björn-Jörg. Er besitzt einen Supermarkt. Dort könnt ihr ganz ganz viele Lebensmittel kaufen. Ihr könnt Björn-Jörg gar nicht übersehen, denn er läuft immer in einer knallroten China-Weste durch seinen Laden. Hier sehen wir Björn mit einem Lächeln auf den Lippen. Er ist gerade dabei die hauseigene Kuh zu melken, um frische Milch für seine Kunden anzubieten. Für seine Kunden ist er immer da. Nun lächelt Björn nicht mehr. Er hat einen Ladendieb erwischt. Das liebe Kinde sind die bösen Leute, die ohne zu bezahlen einkaufen. Er schautzt jetzt ganz böse, so dass ihr Angst bekommen müsst. Also liebe Kinder immer schön im Laden bezahlen, sonst sperrt euch der böse Björn zur Strafe im Onkel Trautwein ein. In der nächsten Folge zeigt euch dann der blaue Elefant, wie man ohne Kollateralschäden in einem Laden einkauft.

Timbu am :

Zum Glück lesen das nicht viele Kinder.

Sonst könnten sie wirklich auf die Idee kommen, Schule und Lernen sei ohnehin sinnlos.

Dann wird man eben Ulf, geht auch.

Ernie und Björn am :

Von den Kindern die es lesen wird man es in nächster Zeit hören: "Wenn ich groß bin möchte ich Stempelholer bei Björn werden"

Joachim am :

Und die Kinder werden ja in der heutigen Zeit schnell groß.

So günstig wie der Spargel ist, da können die ja viermal am Tag warm essen, mit doppelter Portion Sauce Hollandaise. Die kostet ja auch so gut wie nix mehr.

Heinz-Rüdiger am :

Ich mag aber keinen Spargel, kann ich nicht lieber Pommes haben?

Christian9 am :

Werden die Pommes auf dem Feld wohl auch so gestochen? :-D

Paschulkes Sprudelio am :

Spargel ist viel zu teuer. Zum Preis von einem Kilo Spargel bekommt man immer noch ein Kilo billigstes Fleisch!

Man schaue dann mal in die Einkaufswagen der seltsamerweise tendenziell als verfetteten als ausgemergelten Empfänger von Sozialleistungen: Das Kilo Fleisch, weil Fleisch muss ein. Dosenbier, weil ohne Bier würde man ja etwas leisten können, und Leistung ist was für Spießer. Schachtelweise Zigaretten: Ja, womit soll man sich denn sonst die Zähne färben, wenn man arm ist?

Solange der Spargel nicht billiger ist als die fette Salami im 10-Scheiben-Pack - und man ihn nicht mehr selbst schälen und kochen muss - kann er zur Volksgesundheit beitragen.

Bernhard am :

Naja, aber dann sind die Leute auch unschlau und selbst schuld.

Wenn ich eine rauche dann nehme ich die Zähne natürlich vorher raus. Da verfärbt sich nix.

Krüml am :

Dazu kann ich allerdings nur sagen: Nicht der Spargel sollte teurer werden, sondern das Fleisch billiger.

DerBanker am :

Wer außer mir hat sich jetzt noch den halben Abend Sachgeschichten angeschaut? :-D 8-)

Heinrich am :

Ich traue mich nicht so richtig - die Kombination ist doch etwas gefährlich:

http://i61.tinypic.com/v416wz.jpg

DerBanker am :

Naja ne, wie man sieht: du bist ja auch "nur" ein Erwachsener :-P
Nur ein Erwachsener sieht da was Fürchterbares, ein Kind würde sich hintrauen...

Heinrich am :

Wohl wahr - Lebenserfahrung kann auch hinderlich sein.

DerBanker am :

...und gerade bin ich über einen gestolpert, der in meiner Heimatstadt gedreht wurde.
Dieser He-dat-kennze-doch-Effekt ist genial! :-D

Erwin am :

Lass mich raten:

"Heute geht es um den Buchstaben I.

Wir sind hier in einem Ort, da heißen fast alle Einwohner mit Nachnamen Huber. Das klingt erstmal komisch, ist aber so ... "

tyler am :

Kein Blogeintrag seit 28. Juni?
:-(

WM ist auch nicht alles!

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