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Klar kann man fragen!

Eine Kundin erkundigte sich nach einer ganz bestimmten Sorte Fruchtsaft. 1,49€ kostet eine Flasche und da sie offenbar nicht nur eine kaufen wollte, fragte sie auch gleich nach einem möglichen Mengenrabatt: "Wenn ich drei nehme, bekomme ich die dann für einen Euro pro Stück?"

Wie gesagt: Fragen kann man immer. Worauf es allerdings letztendlich hinaus lief, brauche ich an dieser Stelle vermutlich nicht weiter auszuführen. ;-)

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Kommentare

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ChriScha am :

Er meinte sicherlich drei Paletten ;-)

tyler am :

Dann würde sich auch der Stückpreis von 1 Euro auf eine Palette beziehen.
=> haut nicht hin

ChriScha am :

Bei "drei" war die Mengeneinheit nicht definiert - aber ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass jemand ein kleines Späßchen ernsthaft hinterfragt.

Knoetchen am :

Netter Versuch. Wenn alle Einzelhändler solche Gewinnmargen hätten, wäre deren Leben viel leichter ^^

Klodeckel am :

Ja ja, die Gewinnmargen sind im Lebensmitteleinzelhandel natürlich sooo gering, dass gelegentlich sogar Waren weit unter 50% des Normalpreises verkauft werden können.
http://www.shopblogger.de/blog/archives/13320-Dickmilch-3,60.html
Aber du glaubst wahrscheinlich auch, dass Björn an der Dickmilch für 36 cent nix mehr verdient und bei solchen Aktionen sogar noch draufzahlt, richtig? :-D

Knoetchen am :

Och Menno, du willst es nicht verstehen, oder?

Natürlich ist es möglich, einzelne Artikel für einen begrenzten Zeitraum, zum Einstandspreis oder knapp darüber zu verkaufen.

Aber:

Der Lebensmitteleinzelhändler will von seiner Firma leben. Auch ein Herr Harste macht seinen Job nicht, weil er ein barmherziger Samariter ist (oder sein will), sondern weil er schlicht Geld verdienen will/muss. Er muss den Laden am Laufen halten (Gehälter, Strom, Versicherungen, wat weiß ick), er muss Steuern zahlen und am Ende will er sein eigenes Leben mit dem, was übrig bleibt, bezahlen.
Insofern ist er auch nicht besser dran als ich mit meinem Angestelltengehalt.

Ich sehe den Händler nicht als meinen Feind. Wirtschaft funktioniert nur dann, wenn alle moderate Gewinne machen (können).

chrisla am :

Es können nicht alle Gewinne machen.
Das ist ein Grundsatz, den man verstehen muss.
Jeden Euro, den du bekommst, hat jemand anderes weniger.
Jeden Euro, den du ausgibst, hat jemand anderes mehr.

The other one am :

"Es können nicht alle Gewinne machen."

Doch. Oder Du siehst deinen eigenen Konsum als Verlust an. Dann solltest Du besser nichts mehr käuflich erwerben.

Knoetchen am :

Für jeden Euro den ich ausgebe, bekomme ich im Normalfall etwas, was ich haben möchte/benötige. Das ist zwar kein monetärer Gewinn aber immer noch ein Gewinn.

Für mich zumindest. ;-)

Oskar am :

QUOTE:
Fragen kann man immer. Worauf es allerdings letztendlich hinaus lief, brauche ich an dieser Stelle vermutlich nicht weiter auszuführen.
Du bist einfach zu gutmütig, Björn! So wird das nie etwas werden mit dem Millionärsruhestand, wenn du aus lauter Mitmenschlichkeit immerzu die Kundenanfragen noch zu übertreffen suchst! Der Kunden für drei Euro gleich vier Flaschen zu geben zeugt von deiner Herzensgüte! Vergelt's Gott!

Jürgen am :

Mensch, noch nie was von Handeln gehört? Da fängt man unten an, aber rausgehen tut sie mit 10 Flaschen Fruchtsaft, und 'ner Palette handsigniertem, abgelaufenen Joghurts und du erhälst 5 Euro, ein Höschen und 'ne Telefonnummer ;-)

Oskar am :

Natürlich machen nicht alle Gewinne, aber das ist eher ein individuelles Problem, als ein grundsätzliches. Gewinn wird ja nicht nur durch Geld-Geld-Geschäfte erzeugt, wo dem Geldgewinn des einen der Geldverlust des anderen gegenübersteht. Genaugenommen ist sowas ja neumodischer, sogar gefährlicher Kram, pekunärer Alchemismus.

Wert entsteht ja auch durch alles mögliche andere - Arbeitszeit, Rohstoffe, Intelligenz, Energie, Dienstleistung, Veredelung, Verfügbarkeit, Pipapo. So erzeugt jeder den ein oder anderen Wert, den andere bezahlen, und trotzdem macht jeder Gewinn.

telefonfreak am :

Kunde: Mein Name ist Lohse. Ich kaufe hier ein.
Björn: Sie wünschen?
Kunde: Ich möchte hier einkaufen. 1 Flasche Fruchtsaft.
Björn: 1,49 Euro.
Kunde: 1,49. Wird das günstiger, wenn ich gleich mehrere nehme?
Björn: Bei 10 Flaschen sparen Sie 50 Cent.
Kunde: Das klingt schon besser. Und bei 50?

Und wenig später wissen wir, wofür Björn die Halle braucht. Alles voller Fruchtsaft. Die Halle inkl. Inhalt an Herrn Lohse verkauft :-D

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