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Zwei Millionen Flaschen

Trotz der kleinen Ärgernisse mit dem Leergutautomaten muss man ihm eines durchaus zugestehen: Er ist ein Arbeitstier und hat in knapp drei Jahren so viele Flaschen durchgesetzt, wie andere Automaten in ihrem ganzen Leben nicht: Die Zwei-Millionen-Marke ist geknackt!

Wenn man sich diese Zahlen vor Augen führt und vor allem mit anderen Geräten vergleicht, die nur ein Bruchteil dessen annehmen, liegen wir hier eigentlich ganz gut. Auch wenn ich mich hin und wieder böse über den Hersteller aufrege – unterm Strich ist das Ergebnis durchaus positiv.


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Comments

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Zum on :

Da lohnt sich der Pfandschlupf.

Ein nicht zu unterschätzendes Zubrot für die Händler!

Björn Harste on :

Wenn du mir erklärst, wie ich als Händler aus dem Pfandschlupf Kapital schlagen kann, bin ich bereit, den Gewinn gerecht zu teilen.

Nick on :

Kennst du den Pfandschlumpf nicht?
Der klaut den Kunden die Bons aus der Tasche und legt sie dir unter's Kopfkissen.

andreas on :

Der Pfandschlupf liegt bei der Industrie, die hatte wohl die bessere Lobby als der Quatsch ins Leben gerufen wurde.

Elisabeth on :

Woher kann man wissen, wie viele Flaschen andere Automaten im Laufe ihres Lebens so verspeisen?

Mailin on :

Genau das hab ich mich beim Lesen auch gefragt.
Kein Zweifel, der Automat hat bei Björn viel zu tun bzw. hatte bei der 24-h-Öffnung möglicherweise auch mehr als in anderen Märkten, aber das andere "nur einen Bruchteil" davon annehmen, klingt für mich im ersten Moment des Lesen doch etwas übertrieben. Gibt es dazu Zahlen von der DPG oder sonstwem?

detrexer on :

Wie kommt es das bei euch so signifikant mehr Pfand eingelöst wird also sonst?

Arno Nym on :

Björn hat(te) recht lange auf und ist daher wohl Ziel flaschensammelnder Randexistenzen geworden, die hinter ebenso bekloppten jugendlichen Saufkommandos herräumen.

Der richtige Arno Nym on :

Aha, der Dieb meines Namens kann meinen Namen mittlerweile auch richtig schreiben.

Niklas on :

Was sind das für 18 sonstige Flaschen, die so viel Wert sind?!

Jens123 on :

Evtl die großen Säcke die anfallen falls der Automat ausfällt. Soweit ich das mitbekommen habe müssen die verbucht werden damit Björn sich sein Geld wiederholen kann.

Newty on :

Aber Björn muss den Automaten per Hand füttern. Keine Ahnung, was das ist. Evtl durch Service verlorene Buchungen?

Marcus on :

Das sind ja circa 2100 Flaschen und 20 Kisten am Tag. Flaschensammler erklären das. Mann Mann Mann, eineinhalb Flaschen jede Minute bei vierundzwanzigstündiger Öffnung am Tag, ich würde auch eine positive Bilanz ziehen. Die Maschine hat sich mal gelohnt.

Grammatikalischer Klugscheißer on :

ES is ein Arbeitstier. ES! Nicht ER!

Anderer Klugscheißer on :

DER Automat. DER! Nicht DAS!

Yoschi on :

Unter Stricht ist das ergebnis Positiv? Mhhh

-------
Yo voll positiv hier :-D

AndreB on :

Was mich etwas wundert ist, daß man mit einem solchen Automaten Unmengen an Geld investiert, Reparaturen bezahlt und bei Nichtfunktion Mitarbeiter abstellen muss, aber keinerlei reale Gegenleistung bekommt, ausser Pfandgeld durchgereicht zu haben.

Flaschenpfand ist so gesehen für den Handel ein Verlustgeschäft. Oder?

Ein stiller Leser on :

Es müsste sonst Personal für die Annahme abgestellt werden.
Jede Einweg(!)-Flasche, die mehr zurückgenommen wird, als verkauft, bringt außerdem (durch die Mehrwertsteuer) 4 Cent.

Marcel on :

Rückblickend auf die ersten Artikel über den Automaten ist es in letzter Zeit tatsächlich ruhiger geworden, was Strörungen desbetreffend anbelangt.

Interessant wäre natürlich nun zu wissen, wie viele Kunden zwar ihr Leergut abgegeben, aber den Pfandgutschein nicht an der Kasse eingelöst haben, ist es mir auch schon passiert, dass ich meinen im Portmonee einfach über Wochen vergessen und letztendlich weggeschmissen habe, waren es nur paar Centbeträge...

DJ Teac on :

Warum den Zettel nicht einfach beim nächsten mal mitnehmen?
Ich hab Zuhause auch schon öfters mal einen gefunden in der Hosentasche. ;-)

Nando on :

Aufpassen beim Eierkauf!

Hehehe on :

Kann man dem Automaten nicht einfach 10.000 Flaschen auf die Summe drauf schlagen.

Die geschredderten Dinger zählt doch keiner nach oder und irgendwo muss die zahl ja gespeichert sein....

Hehehe on :

Oder ein Schredder vom Automaten trennen und einfache 1 Flasche endlos durchschieben?

DJ Teac on :

Ich denke die Automaten sind so gesichert dass sie meckern wenn die Shreddereinheit nicht funktioniert.
Die Hersteller haben da garantiert Sicherheitsmechanismen um solchen Betrug zu vermeiden.

Trüffelschwein on :

Dann einfach die bepfandete Flasche schnell wegnehmen und eine Wertlose Flasche Schreddern lassen. So wie man den Trüffelschweinen die Trüffel wegnimmt und eine Kartoffel hinwirft. Dazu müsste der Automat nur an der passenden Stelle geöffnet werden.

Maxn. on :

Also beim Kaufland hier ums Eck ist auch mal der Kompaktierer ausgefallen. Dann sind die Einwegflaschen einfach hinten auf dem Sammeltisch gelandet. Ich weiß nicht, ob die dann abgerechet werden oder dann halt nur dem Kunde die 25 Cent pro Flasche gutgeschrieben werden und nachher nochmal durchlaufen müssen.
Jedenfalls ist dann schließlich ein Mitarbeiter mit einem großen Sack voll Einwegpullen von hinten gekommen und hat sie nochmal durchlaufen lassen. Mit funktionierendem Kompaktierer, versteht sich. :-) Er meinte dann, er würde anschließend den Bon irgendwie über die Software im Kassenbüro stornieren, so dass nicht doppelt abgerechnet werden würde...
Ein Schelm, der böses dabei denkt...^^

klarschiff on :

Wie viele dieser Flaschen wohl von irgendeinem Asozialen zurückgebracht wurden, der diese Einnahmen nicht beim Amt anzeigt und deshalb zu viel Sozialhilfe einstreicht?

Und der mit seinem Gestank richtigen Menschen den Einkauf verdirbt?

klarschiff on :

Irgendwie nicht SO überzeugend, wenn man jedem, der nicht die eigenen Meinung hat, unterstellt, ein "Troll" zu sein.

Es ist doch wahr: 2.000.000 Flaschen, das sind 160.000 bis 500.000 EUR Pfand. Davon wird jede Menge beim Bodensatz der Gesellschaft gelandet sein. Ich wäre ja weiterhin dafür, beim Kauf je Flasche kleine Platikchips auszugeben, die bei der Rückgabe mit eingeworfen werden müssen, um Rückgabe durch Flaschensammler einzudämmen.

naja on :

Die Flaschensammler halten wenigstens die Landschaft sauber, das ist doch auch was wert.

klarschiff on :

Noch sauberer würde allerdings die Landschaft, wenn sie diese "Menschen" selbst irgendwie shreddern könnten.

Jochen on :

Hast Du denn schon mal nachgerechnet, ob Du aufgrund der unterschiedlichen Mehrwertsteuerberechnung (Großhandel vs. Endkunde) mit dem Automat eine positiven Beitrag zum Geschäft erwirtschaftest? Bei den Massen müsste da ja was hängen bleiben.

Luis on :

Hmmmm... was mich noch interessieren würde ist, wer bezahlt denn die Entsorgung? Okay, es zahlt am Ende der Kunde, aber muss Björn selbst den Container beauftragen? Kriegt er dafür Geld von der DPG?

AK4711Freundemüsstihrsein on :

Zählt der Automat denn die Flaschen, die in Kisten reinkommen zu den Gesamtflaschen dazu ?

Bei Tomra ist ein Bierkasten komplett nämlich

1 Kasten zu 1,50€
20 Flaschen zu 0,08€ ...

tutnix on :

Das ist ja wirklich beeindruckend. Ich frage mich, wie ihr den Automaten auslesen könnt? Würde ich auch gerne in meinem Supermarkt machen.

Grüße

The other one on :

Und man kann von dem kleinen Display sogar einen Screenshot machen. Das ist schon toll.

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