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Gedenkstätte vor dem Fenster

Für Thomas hat jemand eine kleine Gedenkstätte hier auf dem Gehweg vor dem Laden eingerichtet. Aus menschlicher Sicht eine wunderschöne Geste. Kann Thomas sich zwar auch nichts mehr von kaufen, aber es gibt Leute, die an ihn denken und denen er wichtig war. Danke.


5 Packungen Jacob's Kaffee

Ein Mann betrat unseren Laden und steuerte ziemlich zielstrebig auf das Kaffeeregal zu. Dort nahm er sich zunächst zwei Packungen Jacob's Krönung, nahm diese mit um die Ecke zum Müsliregal und stopfte sich dort die beiden Packungen unter die Jacke. Anschließend ging er zurück, holte sich zwei weitere Kaffeepakete und ließ diese in einem anderem Gang, vor Brotaufstrich und Knäckebrot, in seiner Jacke verschwinden.
Danach nahm er auch noch das letzte Paket "Krönung" aus dem Regal, welches wieder vor den Müsliriegeln den Weg in die Jacke des Ladendiebs fand. Der Dieb nutzte die unruhige Situation an der Kasse, um mitsamt seiner Beute zu entkommen. Der Kaffee löste zwar noch den Alarm der Warensicherungsanlage aus, aber der Mann rannte los und konnte so erfolgreich flüchten.

Wir vermuten, dass er unter der Jacke einen zunächst leeren Rucksack trug, den man an der Seite öffnen konnte. Dass sein Rücken mit jedem weiteren Kaffeepaket buckeliger wurde, untermauert diese Theorie. Wenigstens sah er hinterher aus wie Quasimodo von Victor Hugo.


Flickiflacki über der Aktionsfläche

Nach nur vier Monaten ist nun die nächste LED-Röhre gestorben. Eine der Lampen über der Aktionsfläche hatte sich vor ein paar Wochen schon als "Wackelkandidat" angekündigt, nachdem sie nach dem Einschalten ein paar Minuten lang geflackert hatte. Als sie dann mutmaßlich auf Betriebstemperatur kam, ging es wieder und so auch bis Samstag.

Gestern hat sie sich dann endgültig verabschiedet und mit einem ziemlich unkontrollierten Geflacker die Mitarbeiter genervt. (Man hätte natürlich auf eine Leiter steigen und die Röhre herausnehmen können, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden …) Im Gegensatz zu klassischen Leuchtstoffröhren hat die LED-Röhre das volle Repertoire an Lichterscheinungen zum Besten gebracht: Von kurzen Blitzen, die nur einen Bruchteil einer Sekunde dauerten und kaum wahrzunehmen waren, bis hin zu sekundenlangem Leuchten in voller Helligkeit.

Dass die LED-Röhren auch nicht ewig halten würden, war klar. Aber immerhin haben wir nicht mehr wie früher bei den klassischen Leuchtstoffröhren alle zwei Wochen einen Ausfall.


Lustige Strichcodes – 795

Strichcode-Fundstück von Susanne. Diesen mit verschieden großen Ähren hat sie auf einer Packung "Bauernmild"-Brot aus dem Hause Lieken Urkorn entdeckt:


CSI: Nudelgang

Ein dumpfer Knall, ein rotes Spritzen – Sekunden später liegt das Opfer am Boden: Ein Glas fertige Tomatensauce, kaltblütig zerschellt. Spurensicherung? Überflüssig, die Beweise liegen überall verteilt. Spritzer bis in die dritte Fliesenreihe im Chipsgang, die Glasscherben liegen wie Tatwerkzeuge vor dem Regal verstreut.

Zeugen, die anonym bleiben möchten, berichten von einem kurzen Rutschen, dann Stille – bis auf das leise Ploppen der letzten Blasen im Saucensee. Das Motiv? Hinterhältige Schwerkraft. Der Täter? Unbekannt.

Der Tatort wird wird weiträumig abgesperrt, die Kundschaft gafft neugierig aus einiger Entfernung, und der wildgewordene Mopp rollt samt Wischeimer an. Fall abgeschlossen – bis zum nächsten Drama im Alkoholgang. Dann heißt es CSI: Schnaps!


Der Wodka-Umfüller

Wenn man denkt, man hat schon alles gesehen, kommt irgendjemand, der dir wieder neue Perspektiven aufs Leben aufzeigt. Zum Beispiel dieser feine Herr, der zur Umgehung der Warensicherungsanlage den Wodka aus der Flasche direkt in eine in einem Turnbeutel mitgebrachte Trinkflasche umgefüllt hat.

Das hatte er im Laufe des Vormittags sogar zweimal gemacht. Ein Kollege hatten beim Packen der Spirituosen die beiden noch gesicherten, aber aber geleerten Flaschen entdeckt, den Rest offenbarte der Blick in die Videoaufzeichnung.




Künstliche Butter

Im Gespräch mit einem Kollegen wollte ein Kunde wissen, warum eine bestimmte Butter so "unanständig teuer" (knapp 4 Euro pro Packung) sei, verglichen mit unserer einfachen Eigenmarken-Butter zum Discountpreis.

Da ich selber auch gerade Butter zur privaten Verwendung brauchte, kam ich im richtigen Moment zu den beiden hinzu und hatte die Frage des Mannes daher gerade noch mitbekommen. Ungefragt mischte ich mich ein und antwortete: "Das ist eine gute Bio-Butter."

Reaktion des Kunden mit spöttischem Tonfall, der damit mutwillig Bioprodukte direkt ins Lächerliche zog: "Die andere ist auch Bio. Oder wird die künstlich hergestellt?"

Da ich absolut sicher bin, dass der Mann das ernst meinte, ersparte ich mir jeglichen Kommentar und ließ die beiden stehen. Da hätten auch keine Erklärungen hinsichtlich der Vorteile eines Bio-Produkts von einem kleineren Hersteller gefruchtet …

Andere Länder, andere Läden – 005

Schöne Idee in einem Asia-Shop in Rotterdam: Auf den Regaletiketten ist nicht nur zu lesen, um welches Produkt es sich handelt, sondern das Produkt ist auf dem Etikett auch abgebildet. Die abgebildeten Etiketten hier auf dem Foto waren nicht die seltene Ausnahme, sondern das mit den Bildern war Standard in dem Laden. Finde ich gut, da kommt dann sogar die unerfahrenste Aushilfskraft mit klar.

… und dann hat man im Regal plötzlich 40 Etiketten mit "Maggi Fix" auf einem Haufen, die auf dem kleinen Bild alle absolut gleich aussehen, höhöhö. :-P


Die gereinigten Leuchtbuchstaben über der Tür

Vor elf Tagen war mir aufgefallen, dass die ehemals leuchtend weißen Buchstaben meines beleuchteten Namenszuges über der Tür viele dunkle Flecken hatten, die sogar bei ausgeschalteter Beleuchtung durch den Kunststoff hindurchschimmerten.

Hier beim "t" und beim "s" gut zu erkennen:



Die wichtigste Frage für uns war, ob wir die Anlage selber öffnen und reinigen können oder ob wir dafür den Fachbetrieb beauftragen müssen, der die Werbeanlage einst installiert hat. Diese weltbewegende Frage war nach wenigen Sekunden auf der Leiter bereits beantwortet: Die weißen Deckel sind mit kleinen Kreuzschrauben an den Unterteilen fixiert. Tatsächlich ließen sich sich absolut problemlos demontieren.

Innen offenbarte sich das, was ich schon beim Anblick von außen geahnt hatte: Algenbewuchs, der vor allem in den unteren Bereichen der Leuchtbuchstaben teilweise sehr stark war:





Blick auf die gänzlich freigelegte Technik. Die LED-Module sind augenscheinlich sehr wasserfest und sind auch vernünftig verbaut worden. Da wird es, außer die Elektronik fällt aus, in absehbarer Zukunft keinen Kummer geben.



Während eine Kollegin die Deckel im Akkord mit Bürste und Spülmittel schrubbte und trocknete, reinigten Ines und ich auch die Innenseiten der Unterteile, in denen die Algen sich teilweise zu dicken, glibberigen Lebensformen angereichert hatten:



Man sieht den Kunststoffteilen schon an, dass sie nun seit über sieben Jahren ununterbrochen Wind und Wetter ausgesetzt sind, aber so schön gereinigt sahen sie doch fast wieder wie neu aus, sogar aus der Nähe betrachtet:;



Voila. So sieht es wieder hübsch aus. Anderthalb Stunden Arbeit, die sich gelohnt haben: :-)


Lustige Strichcodes – 794

Diesen Strichcode mit zwei Kühen und zwei Milchkannen hat Honza auf einem Joghurt (Bakoma "7 Zboz") aus Polen entdeckt. Vielen Dank auch für diese Zusendung. :-)


Lagerplatz für die Nachbarn

Ein Nachbarhaus wird mit Wärmepumpe ausgestattet. Aus technischen Gründen verzögert sich der Einbau nun jedoch, nachdem die Komponenten angeliefert wurden. Die Frage des Nachbarn, ob sie das wertvolle Material hier für ein paar Tage auf dem abgeschlossenen Hof zwischenlagern und für die Installation auch einen kleinen Kran hier aufstellen dürfen, bejahte ich. Wir sind schließlich seit nun fast 26 Jahren schon "ihr guter Nachbar in der Bremer Neustadt".

Ehrlich, das tut doch nicht weh und ein Stammkunde freut sich. Also. :-)


0,06 €

Die BGHW (Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik) hat aus welchen Gründen auch immer den Beitrag von 2024 neu berechnet und mir einen berichtigten Beitragsbescheid für das Jahr zukommen lassen. Es hat sich ein Differenzbetrag in Höhe von sage und schreibe sechs Cent zu meinen Lasten ergeben.

Immerhin muss ich die unerwartet entstandenen Schulden nicht unverzüglich begleichen. "Diesen Betrag bitten wir zusammen mit dem nächsten Beitrag zu überweisen", heißt es in dem Schreiben.

Das ist eine schöne Lösung, finde ich. Buchhalterisch absolut korrekt, aber bürokratisch durchaus pragmatisch gelöst. Jetzt muss ich nur irgendwie daran denken, beim nächsten Beitragsbescheid die sechs Cent mit draufzuschlagen. Aber vielleicht weist die BGHW das auch von alleine mit aus, wäre praktisch. Ansonsten kommt dann irgendwann vermutlich eine ganz wenig pragmatische und absolut bürokratische erste Mahnung.

Neu im Sortiment: Gutfried Junior Lieblings-Snack-Box

In Amerika ist das Produkt noch zu bekommen, hier in Deutschland sind die "Lunchables" von Kraft vor so vielen Jahren schon wieder verschwunden, dass sich kaum noch einer daran erinnern wird. Ich weiß nur noch, dass wir sie in den ersten Jahren hier mit der Firma auch im Sortiment hatten.

Nun ist Gutfried seit einer Weile mit der "Snack-Box" am Start, der Inhalt ist etwa genau wie beiden Lunchables: Acht Cracker und jeweils vier Scheiben Fleischwurst und Käse. Alles zusammen für 2,49 € – aber nachdem immer wieder Kunden danach gefragt hatten, haben wir sie nun auch endlich im Sortiment. Das Risiko ist überschaubar, in einem Karton sind nur fünf Packungen drin.

Werden sie laufen? Werden wir sehen …