Unser Warenwirtschaftssystem bietet immer wieder kuriose Fundstücke. Wer hat denn wohl mal irgendwann den Salakis-Schafkäse als "Scha
rfkäse" eingepflegt?
Heute ist es
genau zwei Wochen her, dass der Handwerker hier war und sich meinen Markt angesehen und die notwendigen Maße für die Rasterdecke ermittelt hat.
Wie lange dauert es denn wohl in etwa, so ein Angebot zu berechnen? Dass viele Handwerker es oftmals nicht nötig oder sogar keine Lust haben, sich mit Klein(st)aufträgen bis 250 Euro "abzugeben", ist mir mittlerweile auch klargeworden. Aber bei der Decke hätte ich es sich um einen Auftrag in Höhe von mehreren bis vielleicht sogar über 10.000 Euro gehandelt.
Ich hätte mal doch einfach sämtliche Trockenbauer aus dem Branchenbuch herbestellen sollen. Dann hätte ich jetzt vielleicht wenigstens schon zwei Angebote, die ich miteinander vergleichen könnte.
Nanu, gleich
fünf Werbefaxe in einer Nacht?
Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit.
Ich hatte die Idee, die vielen Stützen, die hier im Markt stehen, mit Spiegeln zu verkleiden. Zumindest jeweils die obere Hälfte. Mein Gedanke war, dass sie damit optisch etwas unauffälliger werden.
Spontaner Kommentar von der Seite: "Das ist keine gute Idee, dann sieht das hier aus wie im Puff."
Muss man ausprobieren, denke ich...
Hier der Entwurf von Jürgen noch einmal in vergrößerter und leicht abgeänderter Ansicht. Ich finde den absolut perfekt. Nicht zu verspielt, auffällig, klare Aussage.
Nach dem Gespräch mit dem Wanzl-Mitarbeiter weiß ich nun auch endlich genau, wie alt meine kleinen Einkaufswagen sind, die ich damals von meinem Vorgänger übernommen habe: Rund
25 Jahre!
Die Zahl "385" sagt im Klartext: "März 1985" aus. Die normale Nutzungsdauer solcher Wagen liegt bei 8-10 Jahren. Da liegen meine ja nun doch "etwas" drüber. Aber das sieht man ihnen auch an und darum werden sie ja nun auch bald verschwinden.
Nun hatte ich endlich das Gespräch mit dem für dieses Gebiet zuständigen
Wanzl-Verkaufsleiter. Es ging (vor allem) um meine neuen Einkaufswagen.
Nachdem wir Prospekte durchgeblättert, die unterschiedlichen Wagentypen verglichen und das reichhaltige Zubehör für mehr oder weniger nützlich bewertet haben, fällt meine Wahl folgendermaßen aus: Mittelgroße Wagen in Anthrazit mit Stahlrohrgestell. Ecken und Kanten mit roten Kunststoffteilen geschützt, besonders leise Rollen und Kleinteilablage. Kindersitz und Ablage für sperrige Teile sind sowieso serienmäßig.
Damit ich nicht die sprichwörtliche Katze im Sack kaufen muss, bekomme ich demnächst vorab ein Muster in genau dieser Zusammenstellung. Ich bin schon sehr gespannt.
Nicht schön, aber ordentlich und funktional: Die "Muddelecke" im Lager, auf die am Leergutautomaten stehende Kunden zu allem Überfluss auch noch in aller Ruhe draufgucken konnten, ist nun endlich entschärft. Ein paar Schränke mit Türen, keine sichtbare Abstellfläche darunter und zusätzlich noch und endlich wieder ein Waschbecken.
Zu Hause würde ich mir diese Billigschränke vom Möbeldiscounter nicht aufstellen, aber hier sind sie mehr als ausreichend.
Jetzt fehlt nur noch ein neuer Wasserhahn, Handtuch- und Seifenspender und schon ist die Ecke perfekt.
Nachtrag: Naja, fast perfekt. Ich hatte mich bei dem Blogeintrag nur auf die Schränke konzentriert. Die Wand wird auch noch bereinigt.
Diese Alternative zu Leuchtstoffröhren für Flächenbeleuchtung habe ich in einem REWE-Markt hier in Bremen entdeckt.
Im ganzen Laden wäre das sicherlich etwas unangebracht, aber für einzelne Bereiche und Warengruppen ist das bestimmt mal eine ganz interessante Art der Beleuchtung:
Oh, es ist ja auch schon wieder
rund 1,5 Jahre her, dass wir die erste Kamera im Leergutautomaten getestet haben. Nachdem irgendein Netzteil gestorben und die Zeit generell knapp war, habe ich das Projekt nie fortgesetzt und seit dem hängt der Monitor dort ungenutzt herum.
Aufgefallen ist mir das gerade wieder, als mir ein Stück eines Pappaufstellers aufgefallen ist, den jemand an den Leergutautomaten geklemmt hat.
Die Zeit ist bei mir wie feiner Sand. Sie rinnt mir regelrecht durch die Hände. Allerdings muss ich zugeben, dass ich es angenehm finde, immer viel zu tun und im Grunde niemals lange Weile zu haben. Es gibt auch genug Mitmenschen, die mit ihrer (Frei)Zeit nichts anzufangen wissen...
Hat noch jemand ein altes System mit den Siemens "Beetle 50"-Kassen? Oder hat jemand ganz viel Ahnung von den Dingern? Oder hat vielleicht jemand ganz viel Fantasie oder hellseherische Fähigkeiten?
Gut.
Was bedeutet eigentlich die 251 auf meinen eigenen Kassenbons? Selbst die Firma, die den Support für meine Kassen macht, konnte mir nicht weiterhelfen. Meine alte SPAR-Kundennummer lautete "033251", aber es würde keinen Sinn ergeben, die "251" daraus auszukoppeln, da "325" die eigentliche Kundennummer und die angehängte "1" nur eine Prüfziffer war.
(Für die Neugierigen: Die 54971 ist die Bonnummer, 1144 die Anmeldenummer des Kassierers und die "6" ist die Kasse im System.)
Und so sieht die Tanne erstmal bei normaler Ladenbeleuchtung aus. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass sie selber auch leuchtet. Dort auf dem Kühlregal wird das gute Stück erstmal stehen bleiben, bis meine Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind. Danach wird sie einen neuen Platz bekommen, den wir vermutlich sogar schon ausgewählt haben. Passen würde es jedenfalls gut.
Die beleuchtete SPAR-Werbetanne, die ich vorletzte Woche
bei Ebay ersteigerte, hat gestern Nachmittag endlich den Weg in meinen Laden gefunden.
Im 500-Seelen-Dorf
Querenhorst durfte ich das gute Stück funktionstüchtig in Empfang nehmen, aber zunächsten staunten wir über die Schneemassen, die da noch überall lagen. Und neun Grad Celsius unter Null. Brr.
Erstmal putzen und nochmal testen...
...und vorerst auf dem Bio-Kühlregal zwischenlagern.
Schöner Staubfänger.
Ein Bekannter blätterte neugierig durch meine monatliche Telefonrechnung und auch den Einzelverbindungsnachweis: "
785 Festnetzgespräche? Davon deutlich über 200 auf deine eigene Nummer? Was soll das denn?!?"
Flatrate eben. Über die beiden ISDN-Kanäle zur internen Kommunikation "missbraucht". Klappt wunderbar.