Die kleinen Täschchen in denen man auf Reisen Zahbürste, Seife, Kamm und Kosmetik unterbringt, nennt man im Allgemeinen Kulturtasche, bzw. Kulturbeutel, aber auch Waschtasche oder -beutel. Im englischsprachrigen Raum gibt es diese Taschen auch, dort heißen sie "Washbag".
Nun bin ich gerade über einen großen Haufen Geschenkpackungen mit den unterschiedlichsten Produkten eines Kosmetikherstellers gestolpert. Es gab Deos, Duschgel, Lotion und andere Artikel jeweils in Kombination mit verschiedenen Draufgaben: Radios, Handtücher, Socken und auch eingangs genannte Taschen.
Irgendwie frage ich mich, was die Werbeleute bei dieser Aktion geritten hat. Bei den Produkten für Frauen ist eine "Kulturtasche" dabei und die Männer dürfen sich über ein "Washbag" freuen.
Yes! Wir Guys sind even much coolerer als die Ladies.
"Guck mal", sagte eine Kollegin, während sie eine alte Mineralwasserflasche aus ihrer Handtasche zog, "die habe ich noch bei mir im Keller gefunden. Ist die was für dich."
Jau, auf jeden Fall. Die Flasche ist ein (kleines) Stück Geschichte: Eine Einweg-Glasflasche mit "grünem Punkt" drauf und vollkommen unbepfandet. Gab es zwar jahrzehntelang, aber immerhin mittlerweile schon seit ein paar Jahren gar nicht mehr in diesem Land. Diese Flasche wurde vor ca. 20 Jahren abgefüllt:
Dass wir Smarties-Rollen (Die hierzulande immer noch nicht durch die sechseckigen Packungen ersetzt wurden) geliefert bekommen, die an der Längsnaht aufgerissen sind, habe ich noch nicht erlebt. Wenngleich natürlich nicht undenkbar ist, dass sich die Verklebung nicht doch mal aus irgendwelchen Gründen löst.
Hier hatte die Verpackungsmaschine aber vermutlich schon zu intensiv an den Feierabend gedacht. Gleich drei Rollen lagen mitsamt dazugehörigem Inhalt so im Karton:
Vorhin habe ich ein paar Plakate ausgedruckt und nebenbei die Tintenstände kontrolliert. Das ist ganz einfach: Ein Tastendruck genügt und die Füllstände sämtlicher Patronen werden auf dem Display übersichtlich angezeigt. Bei der gelben Patrone blinkte ein Ausrufezeichen und darum sah ich mir an, wann ich die Patrone ersetzt hatte. Seit knapp zwei Jahren notiere ich immer das Datum und die gelbe Patrone ist gerade mal knapp vier Monate alt. Meine wöchentlichen Fensterplakate fordern ihren Tribut. Egal, darum geht's gerade gar nicht.
Beim Blick auf die anderen Patronen fiel mir auf, dass ich die Farbe Cyan offenbar deutlich sparsamer verwende. Nicht nur, dass der Füllstand noch deutlich über der Hälfte liegt – die Patrone steckt heute auf den Tag schon genau ein Jahr im Drucker.
Im Eierregal war ein mittelgroßes Malheur passiert: Eine Packung war wohl heruntergefallen, ein Kunde hatte die tropfende Schachtel schließlich (und hoffentlich nicht aus Mutwillen) wieder ins Regal zurückgestellt. Die Folge waren etliche verklebte und unbrauchbar gewordene Packungen.
Nachdem ein Mitarbeiter alles auseinandergepflückt und gesäubert hatte, blieben etliche packungslose Eier übrig. Schließlich kam ihm der Gedanke, einfach die Ferrero-Ü-Ei-Trays zu verwenden.
An meine Ladenadresse habe ich den aktuellen IKEA-Katalog gesendet bekommen. Und das, obwohl ich beim Anblick der Ikeabana-Möbel (die alte schwedische Kunst des Möbelsteckens) nicht in Freundenschreie ausbreche. Egal…
Zum Katalog gab es ein Anschreiben:
Sehr geehrter Herr Harste,
an keinem Ort der Welt verbringen wir so viel Zeit wie Zuhause. Hier essen wir, hier schlafen wir, hier treffen wir die Familie und gute Freunde […].
Abgesehen von dem Teil, wo wir schlafen, spricht mich der Satz im Grunde gar nicht an. Ich verbringe die meiste Zeit hier in der Firma, folglich esse ich hier auch, hier besuchen mich Freunde und von hier aus führe ich auch mein gesamtes privates digitales Leben.
Die "0"-Taste klemmte am ec-Terminal. Panisch drückte mein Mitarbeiter die Taste "Abbruch" am Gerät.
Ich glaube aber, dass spätestens bei der Abfrage der Kontodeckung das System von alleine den Vorgang erfolgreich verhindert hätte. Die meisten Leute dürften nicht gerade mehrere Millionen auf ihrem Girokonto liegen haben.
Dieses Schild klemmt seit ein paar Jahren am Lichtschalter bei mir im Büro. Nun stand Viktor davor, erinnerte sich an das Foto von Stephan und grinste: "Jörn. Es ist wirklich Jörn. Überall nur Jörn. Du hast keine Chance, dem zu entkommen, Jörn!"
Ich kann mich gerade nicht entscheiden: Kettensäge, Papppresse oder doch einfach ganz klassisch erwürgen?
Eine Kollegin kam zu mir ins Büro und hielt mir diese Packung Hamburgerbrötchen vor die Nase. "Guck mal", sagte sie, "wie zermatscht die sind.
Naja, die Ursache dafür war schnell ausfindig gemacht: Da war wohl eine Verpackungsmaschine etwas zu flink und hat den Verschlussclip schlicht und einfach gleich mit um ein Brötchen gepresst.
Der Pizzakurier war übrigens überglücklich, seine Tasche wiederbekommen zu haben. Er war tatsächlich bei mir einkaufen, hatte die Tasche wie vermutet vor der Tür abgestellt und schließlich dort vergessen.
Schade, in meiner Frage nach einer Gratispizza schwang wohl zu viel Humor mit. So verhallte der Wunsch unbeachtet.