Ich habe oft nicht die Zeit, meine abonnierten Newsletter zu lesen. Heute am (leider sehr arbeitsreichen) Sonntag habe ich einige wichtige News überflogen, unter anderem auch die Newsletter des Personalverlag.de. Die News werden immer mit einem Kommentar von Günter Stein (Herausgeber, Newsletter Personal Arbeitsrecht und Führung) eingeleitet. Den Beitrag vom 10.06.2005 über EU-Recht fand ich so skurril, daß ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte. Nachtrag: Bitte Link anklicken, um den gesamten Artikel zu lesen.
Kurze Ausschnitte:
„Sonnenkonten“, heißt die Zauberformel. Und diese sollen Sie, nach der Idee aus Brüssel, zukünftig für jeden betroffenen Mitarbeiter führen. Das geht so: ...
Möglicherweise können Sie einen gerüttelten, aber jetzt vorübergehend nicht mehr zu rüttelnden Mitarbeiter auf dem Arbeitsplatz des sonnenbeschienenen Mitarbeiters, der vorübergehend nicht mehr Sonnen beschienen werden darf, einsetzen. Und der sonnenbeschienene bekommt den gerüttelten Arbeitsplatz. "
Krass!
Man kann es mit der Kontrolle auch übertreiben... :wall:
Bei Hornbach habe ich gestern Abend ein paar originelle Steckdosenleisten gesehen, u.a. eine, bei der sich die einzelnen Steckdosen in aufklappbaren "Zitronen" befinden. Bestimmt eine witzige Idee für die Obstabteilung.
"Meine" Bank läßt sich alle paar Wochen mit Waren für die Küche beliefern: Kaffee, Kondensmilch, Zucker etc. So zuletzt auch vor ein paar Tagen.
Nun rief ein Mitarbeiter der Bank an und bat darum, alle 12 Kaffee-Pakete umtauschen zu dürfen. Nicht, daß die Sorte falsch wäre...
Derzeit läuft nämlich die JACOBS Treue Promotion 2005: Für 8 Sammelpunkte bekommt man einen "hochwertigen Porzellanbecher von RITZENHOFF" - und genau DEN Becher wollen die Mitarbeiterinnen der Bank haben und genau deshalb hätten sie lieber die anderen Kaffee-Packungen mit aufgedruckten Sammelpunkten.
So kann es aussehen, wenn die Bahnen mit den Beuteln für Pfanni Kartoffelsnacks aneinandergeklebt werden: Der Inhalt fällt oben raus und die Packung ist ein Fall für die Tonne...
Eine Mitarbeiterin hielt mir gerade einen Becher mit Vanille-Milch vor die Nase. Das Erstaunliche daran war allerdings, daß es sich dabei um den Müllermilch-Pendanten vom Discounter Penny handelte. Weiß der Geier, wie der Pott bei uns ins Kühlregal gekommen ist.
Eigentlich gibt es dafür aber nur zwei logische Erklärungen: Entweder hat ein Kunde die Milch mitgebracht, abgestellt und vergessen oder wir haben Artikel aus der selben Molkerei und bei denen ist der Becher irgendwie zwischen die SPAR-Marken gerutscht.
Eine Packung "Ja!"-Milch hat sich in einen Karton Milch unserer Hausmarke verirrt. So kann's kommen, wenn eine Molkerei mehrere Handelsmarken abfüllt.
Verkaufen kann und will ich sie nicht, schließlich handelt es sich bei den weißen "Ja!"-Produkten um die Eigenmarke der Rewe (MiniMal). Wegwerfen ist blödsinnig und reklamieren lohnt nicht. Ach, sollen sich die lieben Mitarbeiter die Milch doch zum Frühstück integrieren...
Mir sind die 15-Euro-D2-Handykarten ausgegangen. Aber das ist ja kein Problem: Um meine Kunden nicht zu verärgern habe ich schnell einen Kollegen zum begehbaren Kiosk (Neudeutsch: Quickshop) auf der anderen Straßenseite geschickt. Drei Karten sollte er kaufen - und, logischerweise, sich dafür eine Quittung geben lassen.
Die "Quittung" besteht aus einem Notizzettel, einer freundlichen Spende einer großen privaten Medienanstalt.
Firmenname und den Stempel des Kiosks habe ich unkenntlich gemacht. Für die unleserliche Summe war die Verkäuferin selbst verantwortlich. 45,- Euro sollte das wohl heißen. Das Finanzamt wird bestimmt nur 1,50€ anerkennen... Naja, unabhängig davon fehlen dem Schmuckstück sowieso noch ein paar Pflichtbestandteile. Angefangen bei der Unterschrift.
Und zu allem Überfluß: In den selbstgebastelten Stempel wurde gleich ein Rechtschreibfehler mit reingebastelt... :doh:
Anruf bei meinem direkten Ansprechpartner für alle meine (Geschäfts-)Versicherungen.
Leider war nur der Anrufbeantworter dran, der mich darauf hingewiesen hat, daß das Büro noch bis zum 4.4. wegen Urlaub nicht besetzt ist.
Ja, glaubt der denn, ich warte jetzt noch 364 Tage darauf mit ihm reden zu können..?
Der ältere Herr tat sich etwas schwer damit, das Haltbarkeitsdatum auf dieser Milchpackung zu entziffern. Verständlich... aus irgendeinem Grund wurde es vertikal gespiegelt auf die Packung gestempelt.
Mir ist heute ein Ehrmann "Grieß-Traum"-Becher in die Hände gefallen, auf dem ein Mitarbeiter etwas ausgesprochen Seltsames entdeckt hat. Der Hinweis auf das Haltbarkeitsdatum befindet sich in drei Sprachen auf dem Becher: Auf Deutsch, Holländisch und Französisch. Seltsamerweise ist bei jeder der drei Sprachen eine andere Lagertemperatur für den Grießpudding angegeben. Wenn mir jemand dieses Phänomen erklären könnte, wäre ich sehr dankbar. :thinking: