Skip to content

Samsung GT-E1080

Ein Onlineshop für Handys und Zubehör hat mir ein O2-Prepaid-Handy geschickt. Als "Dankeschön für meine Teilnahme" an deren Gewinnspiel. Nur leider habe ich keine Motivation, hier einen ausführlichen Werbebericht mit mindestens fünf Produktlinks in deren Shop unterzubringen. Schon gar nicht für die Aussicht, eventuell ein iPhone zu gewinnen...

Also werde ich das Samsung-Gerät wie jede andere unverlangt zugeschickte Warensendung behandeln: Behalten, mich darüber freuen und erstmal abwarten.


Hasig

Der Sockel eines Aufstellers mit Osterhasen von Nestle, der mir beim Auflösen der Ostersüßwarenplatzierung in die Hände gefallen ist. Und so ganz ohne Osterdeko drumherum wirkt das Trio doch recht sonderbar.

Es kam spontan der Gedanke, dass einer der drei Pat heißt und der andere Patachon. Der dritte braucht keinen Namen – aber welcher jetzt welcher ist, muss jeder für sich alleine herausfinden. :-P


Handschriftliche Ergänzung

Eben an der Eingangstür entdeckt: Mein gedrucktes Schild mit dem Hinweis auf die geänderte Öffnungszeit hat ein Kollege um eine handschriftliche Erweiterung verlängert.

Kann man so oder so sehen. Für mich wären die zusätzlich genannten Zeiten selbstverständlich gewesen...


Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 63

Das hier ist der "Nebenraum" des Backshops, der hier die ersten zwei Jahre beheimatet war. Diese Trockenbaukonstruktion wurde von "meinen" Handwerkern aufgebaut und gehörte nicht der Bäckerei. Während der vier Quadratmeter kleine Raum schon mitten um Umbau entstand, ließ die Bäckerei mit ihrer Einrichtung recht lange auf sich warten. Dazu später mehr.



Endlich wurde auch die Tiefkühlware geliefert und konnte, bzw. musste ja sogar, sofort verräumt werden. Dennoch war es gut, dass ich hier ein recht großes Kühlhaus habe, denn die Bestellung für eine Erstbestückung war im ganzen Laden nicht leicht – aber die kühlpflichtige Ware ließ sich nunmal nicht irgendwo auf einer Europalette als Zweiplatzierung aufbauen. ;-)



Na, den Anblick haben wir hier immer noch häufig genug. Mit dem Unterschied, dass die Autos auf diesem Foto durchgängig unseren Leuten, bzw. Handwerkern gehörten – und nicht den Moscheebesuchern.


Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 62

Gesamtchaos. Die vielen Handwerker, Helfer und Vertreter arbeiten an vielen Baustellen gleichzeitig. Kundenführungen und Gemüseabteilung aufbauen, Dekoration installieren, Regale bestücke, Ware platzieren. Langsam aber sicher wird es ein Supermarkt:



Das Gala-Regal. Das Ding stand hier schon im Laden, als wir eingezogen sind und wurde von uns spontan weiterverwendet. Sieht aber gar nicht so schlecht aus, wie man nach meinen letzten beiden Sätzen meinen könnte. :-)



Auch eine Art Nahrungspyramide. Sämtliche Ware stand bei der Anlieferung teilweise auf etliche Rollcontainer verteilt. Bevor wir also eine vernünftige Platzierung machen konnten, mussten erstmal alle Artikel zusammengetragen werden.


Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 61

Was für ein Anblick im Lager: Alles steht mit leeren Rollbehältern voll. Zehn Jahre später dominieren immer noch leere Behälter diesen Raum. Allerdings in Flaschenform... :-|



Dieser Anblick ließ sich auf dem Foto eigentlich gar nicht richtig festhalten: Unser damaliger Einzelhandelsberater der SPAR hockte bis spät abends alleine zwischen einem riesigen Berg leerer Kartons und zeichte total motiviert erschöpft die Artikel einzeln aus und stellte sie ins Regal. Danke, Paul. :-)



Tzja – und kaum waren die Rollbehälter wieder aus dem Lager verschwunden, kam die nächste Warenlieferung. Hier steht unsere Erstlieferung an Getränken, insgesamt knapp 30 Europaletten voll mit Bier, Mineralwasser und Limonade...


Bonzieher

Zwei junge Männer gaben Leergut ab. Als der Bon gedruckt wurde, zogen sie, sobald sie den Papierstreifen greifen konnten, ihn noch während des Druckvorgangs mit einem kräftigen Ruck auf gut einem halben Meter Länge aus dem Drucker.

So ein Verhalten kann ich nicht ab und so stellte ich die beiden noch im Laden zur Rede. Thema der Kurzexkursion: Umgang mit fremdem Eigentum. Die Antwort war wenig verblüffend: "Das war ja nicht mit Absicht."

Nicht? Achso, gut, dann nehme ich alles zurück. Passiert mir nämlich auch immer wieder, wenn ich mit Sekundenkleber gearbeitet habe und das Zeugs noch an den Händen kleben habe...

Themenwechsel:

Beim (Vor-)Produzieren der Bilderreihe "Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 1-80" habe ich zwar die Sonntage ausgeklammert, die Feiertage jedoch vergessen. Darum gibt es morgen keine Bilder, am Montag dagegen schon. In der Hoffnung, dass die beiden Typen am Leergutautomaten für das letzte blogbare Ereignis dieser Woche gesorgt haben, verabschiede ich mich.
Wünsche euch allen frohe Ostern. Bis Dienstag dann.

Zu lang, der Tag

"Du hast mir eine SMS geschickt mit den Arbeitszeiten für die nächste Woche", erklärte mir eine Kollegin.

"Ja."

"Hättest mir das aber auch ins Gesicht sagen können, ich bin doch die ganze Zeit jetzt hier."

Ach, ja. Jetzt, wo sie's gerade erwähnt...

Der Tag war wohl doch zu lang. Oder ich bin noch mit den Gedanken zu sehr bei der verrückten Aufforderung zum Tanzen von heute Morgen. Mal gucken, ob nachher auf dem Rückweg auch wieder jemand auf dem Balkon steht und runterruft. :-)

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam – Teil 60

Inzwischen haben wir die beiden von Langnese gesponsorten Eistruhen bekommen, die an den beiden Stirnseiten der riesigen, zentral gelegenen Tiefkühltruhe stehen. Noch ist alles leer, aber schon in den nächsten Tagen wird sich das ändern.



Belangloses wie spannendes Detail: Unser erster Pappballen ist fertig. Anfangs haben wir noch voller begeisterung jeden Papierfetzen dort hineingeworfen, um den Ballen wachsen zu sehen. Spätestens mit dem Verräumen der erste Ware wurde das Ausleeren der Presse zur alltäglichen Routine.



Mein erstes Faxgerät: Irgendein Tinten-Normalpapiergerät von HP. Habe ich mittlerweile vor ein paar Jahren gegen ein Laserfax ausgetauscht, aber ich weiß nicht mehr, warum. Ich glaube, wir haben das Ding dauert auch als Kopierer benutzt und auf Dauer wurden mir schlicht und einfach die Tintenpatronen zu teuer.


Kistenwegräumer

Ein Mann stellte zwei leere Getränkekisten (also nur die Rahmen ohne Flaschen) direkt hinter der offenstehenden Lagertür auf den Fußboden. Meiner erster Gedanke war, dass er versuchen wollte, diese als Leergut einzulösen.

Ich wartete ab. Ein paar Sekunden später stellte er wieder ein paar leere Kisten dazu und ging wieder in den Laden.

Als ich gerade auf dem Weg war, um mir die Sache aus der Nähe anzusehen, stellte er noch mehr leere Rahmen auf die bereits aufgeschichteten. Sagte nichts, ließ sie einfach stehen. Ging zurück zur Getränkeabteilung, nahm sich mehrere Bierflaschen und ging damit zur Kasse, um sie zu bezahlen.

Nett, dass jemand einfach mal aus freien Stücken die Arbeit hier im Laden unterstützt. Hat man ja auch nicht so oft. :-)

SPAR-Markt in Tours

Hallo Björn,

im Anhang dieser Mail schicke ich dir 2 Bilder von einem Sparmarkt in Tours in Frankreich. Im ersten Bild sieht man im Hintergrund den Bahnhof von Tours. Im zweiten Bild sieht man den Laden in seiner ganzen Breite. Wochentags sieht der Markt einladender aus. Sehr groß ist er aber nicht. Da ich mein Erasmus-Semester in Tours verbringe, sind mir beim Einkaufen auch einige Unterschiede zu Deutschland aufgefallen.

Franzosen haben alle Zeit der Welt. Wenn nur 4 von 10 Kassen besetzt sind, dann ist das so. Auch wenn die Kunden 15 Minuten warten müssen, ist das kein Grund eine neue Kasse zu öffnen. Im Gegensatz zu Deutschland, packt man in Frankreich seinen Einkauf direkt an der Kasse ein und bezahlt dann. Die anderen Kunden müssen dann halt warten. Die meisten Supermärkte schließen um 19:30. Im Gegensatz zu Deutschland dürfen sie aber auch am Sonntag öffnen.

Viel Grüße aus Frankreich und weiterhin viel Spaß und Freude wünscht dir

Kai
Gruß zurück, wenngleich das Semester mittlerweile längst beendet sein dürfte und vielen Dank für die beiden Fotos.


Was sagt man?

In den letzten Wochen hatte ich hier eine noch bis heute laufende Oster-Ausmalbilder für Kinder ausliegen. Wer das bunt ausgemalte Blatt abgegeben hat, bekam eine kleine Überraschung, meistens in Form eines kleinen Schokoriegels, und das Bild wurde hier im Laden aufgehängt.

Den "Kinderriegel", den eine Kollegin einem etwa drei- bis vierjährigem Jungen in die Hand drückte, nahm er dankbar und mit leuchtenden Augen, aber komplett wortlos entgegen.

Seine Mutter konnte das so natürlich nicht hinnehmen und stubbste ihren Nachwuchs vorsichtig in die gewünschte Richtung: "Naaa, was sagt man zu der Tante?"

"Arschloch."

P, eher nicht V

Auf dem Monitor der Videoanlage erblickte ich zwei Personen, die ich aus irgendeinem Grunde direkt als "VP" (interne Abkürzung bei uns für "Verdächtige Person") einstufte. Möglicherweise waren ihre aufgeblähten Lederjacken Schuld daran, da unsere "Lieblingszielgruppe" (die in dieser Gegend stark vertretenen, in Gruppen auftretenden und extrem gewaltbereiten Heranwachsenden) diese auch gerne trägt.

Irgendwann fiel mir bei einem der beiden Männder der Schriftzug "POLIZEI" auf dem Rücken auf und bei genauerer Betrachtung passte auch der Rest dazu.

Kann ja mal vorkommen. :-)

Tintenverschwendung am Papierende

Die meisten Ausdrucke, die ich hier im Format A1 erstelle, sind meine Fensterplakate mit den wöchentlichen Angeboten – und die sind überwiegend weiß mit etwas Text drauf.

Und dann möchte ich einmal ein richtig fett bedrucktes Plakat für eine spezielle Werbeaktion erstellen, mit ganz viel Schwarz und kräftigen Farben, und dann ist doch nach rund 4/5 die Papierrollte zuende. Also noch einmal... :-(

Und für die interessierten mitlesenden Kunden: