Da hat man gerade ein neues Transportband im Leergutautomaten und schon verkantet sich eine massive Scherbe darunter und stanzt regelrecht ein Stück Material aus dem Band. (Für alle, die nicht viel auf dem Foto erkennen können: Das Loch hat etwa 3cm Durchmesser.)
Die alte Pendeltür zwischen Lager und Laden ist nun auch verschwunden. Dort wird in diesem Augenblick eine feuerfeste Stahltür installiert, durch die sich der Brandschutz hier im Gebäude schonmal deutlich erhöht.
Hier gerade etwas weniger üppig gefüllt, aber dass wir durchschnittlich einen Mindestbestand von 50 Mehrwegkisten Wein vorrätig haben sollten, finde ich schon ziemlich cool.
Hier ist unsere neue Eingangstür nun endlich mit Scheiben zu sehen. Die Schutzfolie klebt noch auf den Rahmen und es fehlen noch einige Teile, aber prinzipiell ist schon fast alles fertig:
Ein Kunde, der so wenig kaufte, dass ich von mir aus nicht drauf kam, dass er eine Tüte benötigen könnte, blaffte mich an, ich solle ihm eine Tüte berechnen, ich entgegnete, dazu müsste ich wissen, welche Tüte.
"Egal, welche." (Hätte die Riesentüten für € 1,79 nehmen sollen.)
Ich blieb freundlich, buchte keine Tüte, sondern wartete ab, für welche sich der Kumpel des Kunden entscheiden würde, der ganz gemütlich den Tütenstapel umwälzte. Er brauchte ein wenig für die Formulierung, vielleicht löst er Auseinandersetzung sonst mit nonverbaler Kommunikation, aber unvermittelt spie der Kunde mir die Äusserung entgegen "Wenn ich dein Chef wäre, ich hätte dich jetzt entlassen!!"
Aha. Interessant. "Warum genau? Warum jetzt?"
Die Nachfrage versetzte ihn regelrecht in Rage: "Wenn ich dein Chef wäre, ich hätte dich entlassen, weil du nem Super-Kunden keine Tüte ... äh" – "weil ich nem Kunden, der vielleicht keine Tüte braucht, keine Tüte aufdränge, und als er zu erkennen gibt, dass er eine Tüte benötigt, rate ich nicht zu der teuersten Tüte?"
"Ja genau!"
An dieser Stelle sich das Meme vorstellen "That escalated quickly…"
Sein Kumpel, der Stammkunde war, konnte den Dialog nicht mehr ertragen: "Du bist Chef von nix, ausser nem Bauchladen, und ich will hier weiter einkaufen, also mach mal nen Flachpass."
Bei einem Weinhändler ist der Verkoster gestorben und nun sucht er eine neue Arbeitskraft.
Ein Alkoholiker, dreckig und ungepflegt, stellt sich vor. Der Weinhändler überlegt, wie er den wohl wieder los wird.
Er gibt ihm ein Glas Wein zum testen.
Der Alkoholiker sagt: "Muskat, 3 Jahre alt, gereift in großen Fässern, keine gute Qualität."
"Stimmt," sagt der Chef.
Noch ein Glas. "Das ist ein Cabernet, 8 Jahre alt, gereift bei 8 Grad, braucht noch 3 Jahre bis er super schmeckt!"
"Korrekt."
Das dritte Glas. "Das ist ein Pinot Blanc Champagne, sehr exklusive!", sagt der Penner.
Der Chef ist sehr überrascht und kann es gar nicht glauben. Er wirft seiner jungen Sekretärin einen Blick zu.
Sie verlässt das Zimmer und kommt mit einem Glas Urin wieder.
Der Penner probiert und sagt: "Sie ist blond, 25 Jahre alt, im 4. Monat schwanger. Und wenn ich diesen Job hier nicht kriege, erzähle ich jedem, wer der Vater ist!"
"WARUM liegt da ein Brot auf dem Tisch?", wollte ich im Vorbeigehen von einem meiner Mitarbeiter wissen. War dann doch nur ein Holzteil einer alten Einwegpalette, das da auf einem unserer Tische im Lager lag. Hatte aber aus ein paar Metern Entfernung tatsächlich eine erstaunliche Ähnlichkeit mit einem der Bio-Brote, die wir hier verkaufen. Eine geschmackliche Parallele konnte ich nicht bestätigen.
Seit rund zwei Jahren haben wir in unserem kleinen Kassenbüro einen A4-Farblaserdrucker als Mietgerät stehen. Wir zahlen eine monatliche Grundgebühr und pro Seite ein paar Cent und haben dafür alles außer Papier inklusive. Reparaturen sowieso (waren noch nicht notwendig, es ist kaum zu glauben – jeder gekaufte Drucker hätte in der Zeit mindestens den Gegenwert seines Kaufpreises für Ersatzteile verschlungen), aber auch Toner und Verschleißteile.
Nun möchte ich gerne einen A3-Drucker haben. Die Geräte sind nunmal aus technischen Gründen "geringfügig" größer und normalerweise gleich mit anderen Funktionen ausgestattet. In meinem Fall würde ich eine Maschine aus der Kategeorie "Multifunktionsgerät" bekommen – also mit Scanner, Fax und Kopierfunktion.
Das Teil benötigt quasi die Grundfläche einer halben Europalette und da fängt der Kummer an. Die große Frage, die sich jetzt nämlich stellt, lautet: Wohin?
In unser Kassenbüro passt der Drucker nicht, im Lager wird es maximal zwei Stunden dauern, bis der erste Rollcontainer oder Hubwagen dagegengeprallt ist, dem Aufenthaltsraum fehlt die notwendige Infrastruktur (Netzwerk) und bei mir im Büro kann er auch nicht stehen, da meine Mitarbeiter auch ohne meine Anwesenheit auf das Gerät zugreifen können müssen. Ich weigere mich aber auch, das Vorhaben aus Platzgründen abzublasen. Grmpf.
Hier ist schon der komplette Rahmen der neuen Tür montiert. Noch fehlen die Scheiben, aber das kommt noch.
Diese Tür ist ein schönes Beispiel dafür, was passiert, wenn solche Dinge am Schreibtisch geplant werden und niemand aus der Praxis einbezogen wird. Hätte man MICH zum Beispiel mal gefragt, ob es bestimmte Anforderungen gibt, die diese Tür erfüllen muss oder sollte, hätte ein massives Problem vermieden werden können. Man kann die beiden Türflügel nämlich nicht unabhängig voneinander auf- und zuschließen. Das klingt zwar banal, aber wenn wir z.B. vor Geschäftsschluss dafür sorgen wollen, dass keine weiteren Kunden mehr in den Laden strömen, haben wir in der Vergangenheit einfach immer die Eingangstür abgeschlossen. Das funktioniert jetzt erstmal nicht mehr.
Es soll zwar eine Lösung gefunden werden, aber bis dahin können wir abends jedem Kunden ins Gesicht sagen, dass er nicht mehr reinkommen darf. Auch nicht für sein eines Teil, das er nur braucht.
Blick durch das neue Fenster auf die Rückseite des Rotweinregals. Ist so natürlich überhaupt kein ansehnlicher Anblick, aber bis die neue Beklebung da ist, wird es wohl auch noch eine Weile dauern:
Hier ist das komplette Eingangstürelement ausgebaut. Abgesehen von den maroden Stellen ist das eigentlich ziemlich cool. Wenn das hier eine wärmere Gegend wäre und wir mit der 24-Stunden-Öffnungen wieder anfangen würden, hätte ich das glatt so gelassen. Wirkte sehr offen und einladend.
Mal wieder eine Spam-Mail, die mich staunen lässt. Dass immer wieder Dumme gesucht werden, die ihr Geld in Glückspiele, Potenzmittel, dubiose Geldanlagen oder für Transaktionen erheblicher Geldmengen aus Nigeria einsetzen, ist ja bekannt. Ich vermute aber das selbe, wie der Mailanbieter, über den die Nachricht versendet wurde:
Eigentlich hätte die Reihe ja "Einbau komplett neue Türen und Fenster" heißen müssen… Außer unseren Schaufenstern, der Eingangstür, einer weiteren Nebeneingangstür und unserer Lagertür wird nämlich auch die Zwischentür in der Wand zum Lager gegen eine im Brandfall selbsttätig schließende Brandschutztür getauscht: