Hier ein Foto aus der Kuriositätengalerie der eigentlichen Geschäfts-Website. Da die Galerie aber mit dem Neubau der Seite verschwinden wird, möchte die Bilder hier im Blog verwewigen und vielleicht noch die eine oder andere Geschichte drumherum erzählen.
Im ersten Moment fiel nämlich gar nicht auf, dass der Blumenkohl noch einen kleinen "Anhang" hatte. Ich weiß nicht mehr, wer den 4cm-Blumenkohl entdeckt hatte und was schließlich daraus geworden ist – aber der war schon bemerkenswert.
Warum wir unser Büromaterial damals in den kleinen blauen Gemüsekisten untergebracht haben, kann ich übrigens auch nicht mehr sagen.
Aber freut euch: Solche Bilder in der Galerie waren immerhin die Vorläufer dieses Blogs.
Christian hat mir folgenes Erlebnis geschildert:
Hi Bjoern,
gerade heute ein Erlebnis bei der Konkurrenz gehabt. Ich war mit meiner Tochter Leergut abgeben. Einen bunten Mix aus Einweg-/ Mehrwegpfand und Plastik/ Glasflaschen.
Meine Tochter war etwas zu eifrig und hat die Flaschen hin und wieder reingesteckt, obwohl der Automat nocht nicht "Gruen" gegeben hat. So kam es, dass eine PET Flasche im Schacht lag und meine Tochter noch eine Glasflasche direkt dahinter reinschob. Irgendwie hat der Automat das wohl mitbekommen, weil er irgendeine Fehlermeldung ausspuckte.
Aber als ich die Glasflasche wieder rausziehen wollte, war der Automat schneller und hat sie zusammen mit der (gebuchten) Einwegflasche eingezogen. Das Ergebnis im Schredder war interessant zu hoeren. Zumindest weiss ich, dass diese Automaten (nicht der Hersteller bei Dir!) auch Glasflaschen "zerdruecken" koennen 
Er hat dann noch weiter Flaschen angenommen- aber dann den Betrieb mit einer Fehlermeldung (weiss jetzt nicht mehr genau, was da stand) quitiert. Naja, Bon gedruckt und dem Personal Bescheid gegeben.
Die obligatorische Frage: Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die geschredderte Glasflasche da irgend etwas zerstoeren kann, ODER?
Ich weiß nun nicht, an was für einem Automaten du da gestanden hast oder wie der genau funktioniert. Bei meinem gibt es im Annahmeschacht eine Weiche, die den Schacht entweder nach hinten zum Flaschentisch öffnet oder die Gebinde zur Seite in den Cruncher umlenkt.
Es ist hier durchaus schon passiert, dass Glasflaschen im Cruncher gelandet sind. Vor allem kann das vorkommen, wenn eine Glasflasche aus irgendeinem Grund auf dem Förderband vor der Weiche und außerhalb der Lichtschranken liegengeblieben ist. Das kann zum Beispiel dadurch passieren, dass Getränkereste auslaufen und die Förderbänder rutschig werden.
Nun liegt da also eine Glasflasche vor der Weiche und behindert den Automaten zufällig nicht. Als nächstes wirft der Kunde eine Einwegflasche oder Dose in den Automaten. Die Weiche geht auf und mitsamt des Einweggebindes verschwindet auch die Glasflasche unter marzialischen Geräuschen kleingehächselt im Container.
Zur Frage nach möglichen Schäden kann ich wiederum nur von meinem Automaten reden: "Mal" ist das kein Problem, wenngleich die Technik nicht dafür konstruiert ist. Gehärteter Stahl gegen Glas eben. Allerdings werden die Flaschen mit ein paar rotierenden Blechstreifen dem Walzen des Crunchers zugeführt und genau diese "Paddel" können dabei Schaden nehmen und verbiegen, was zur Folge hat, dass das Gerät nicht mehr optimal arbeitet.
Kurz: Bitte keine Glasflaschen in den Cruncher.
"Quellensicherung" bedeutet, dass in oder an einer Ware bereits bei der Herstellung, Montage oder Verpackung ein Warensicherungsetikett so angebracht wird, dass es gar nicht oder zumindest nicht ohne Schwierigkeiten zu entfernen ist.
Die Etiketten können zum Beispiel in Schuhabsätzen, Einnähetiketten oder Nähten zu finden sein. Teilweise befinden sie sich fest unter den Etiketten einer Verpackung, innerhalb einer versiegelten Verpackung oder sind in das Gehäuse eines Elektrogerätes eingebracht.
Der Nachteil der Quellensicherung besteht darin, dass Händler, die nicht über eine entsprechende Anlage verfügen, Ware mit aktiven Artikelsicherungen verkaufen. Die können dann in einem anderen Laden Alarm auslösen und ggf. für erhebliche Missverständnisse sorgen.
Diesen Beitrag möchte ich als Referenz verwenden, falls ich mal wieder in anderen Beiträgen den Begriff "Quellensicherung" verlinken möchte. Und vielleicht freut sich ja noch der eine oder andere Leser über die Erklärung.
Die Leuchten im Hintergrund (
diese hier) sind schonmal ausgetauscht worden, der Rest der Reihe (über den Tiefkühlschränken) und die komplette Lampenreihe davor sind nun in den nächsten Tagen fällig.
Der Elektriker war hier, hat alles ausgemessen und wird nun die benötigten neuen Leuchten bestellen und dann die Arbeiten durchführen.
Noch viel seltsamer als die kleine Pfingsanzeige war dieses Werbeschild für Smirnoff Ice. keine Ahnung, was uns damals geritten hatte, so ein Schild zusammenzubasteln.
Eine Zeitungsanzeige aus 2001:
Grillzeugs raus, Winterzeugs rein. Vogelfutter und Frostschutzmittel zum Beispiel. Obwohl man hier in der Neustadt Grillanzünder und Kohle auch ganzjährig verkaufen kann.
Eigentlich wollte ich diesen Blogeintrag mit "
Mir ist gerade wieder eingefallen..." beginnen, aber das wäre irgendwie falsch gewesen. Richtig müsste es heißen:
Ich laufe zwar jeden Tag mehrfach daran vorbei und sehe auch immer wieder den dunklen Bildschirm über dem Leergutautomaten hängen, aber inzwischen ist der Anblick (leider) so normal geworden, dass der ursprüngliche Gedanke völlig vergessen wurde.
Aber ich schwöre, dass die Idee mit den "Leergut-Cams" nicht vergessen ist und auch nicht vollkommen in Vergessenheit geraten kann. Wie gesagt: Mehrmals täglich laufe ich daran vorbei. Vielleicht motiviere ich mich mal an einem der mit Sicherheit in den nächsten Monaten folgenden langen Winterabende, an dem Projekt weiterzumachen.
Diese Acrylglasplatte habe ich mir nun im Baumarkt besorgt. Zusammen mit einigen Metern Aluprofil wird sie sich hoffentlich noch im Laufe der nächsten Tage in einen passablen Spuckschutz für den Edelstahltisch verwandeln.
Welchen Edelstahltisch? Achso. Na, den habe ich hier bei einem Großhändler bestellt und bekomme ihn heute Nachmittag noch. Immerhin zwei Meter lang, also ausreichend (Arbeits-)Platz.
Fundstück auf meiner Festplatte, die ich momentan gründlich aufräume und (vor allem) ausmiste:
Björn Harste gewährt N. H. einen Kredit in Höhe von
DM 2.000,00
(in Worten: Deutsche Mark Zweitausend)
Dieser Kredit ist durch N. H. nicht zu verzinsen und ab September 2000 monatlich mit dem Nettomonatsgehalt um jeweils DM 300,00 (Euro 153,39) zu tilgen. Die Schlußrate beträgt DM 200,00 (Euro 102,26) und ist im März 2002 zu tilgen.
September 2000. Da waren wir hier noch total frisch und naiv wie unerfahren. Jemandem, den man (damals) kaum kannte einen Kredit zu geben, der das monatliche (Aushilfen-)Gehalt um ein Vielfaches überstieg und dann noch über einen Zeitraum von rund 1,5 Jahren zurückgezahlt werden sollte. Unglaublich leichtsinnig.
Das Geld hatten wir damals vollständig wiederbekommen. Gelernt habe ich aber trotzdem später noch, dass man einfach nicht mehr oder weniger fremden Leuten Geld leihen sollte.
Würde mich heute jemand nach einem derartigen Kredit fragen, würde ich jedenfalls ohne Diskussion ablehnen. Und sogar Gehaltsvorschüsse gibt es nur ausgesprochen selten und das auch nur dann, wenn der gewünschte Betrag die Summe der bereits geleisteten Arbeitsstunden nicht überschreitet.
Gebranntes Kind...
Eher zufällig geknipst und so wirklich künstlerisch wertvoll ist dieses Foto nun zugegebenermaßen auch nicht. Außerdem hatte ich sowas schonmal.
Ich wollte auch nur darauf hinweisen, dass die Serie "Shop-Art" noch nicht ganz gestorben ist.
Vor ziemlich genau drei Jahren habe ich
einen Teil meiner Leuchten hier im Laden
gegen neue austauschen lassen. Das Problem ist einfach, dass die Teile uralt sind und der Kunststoff, aus dem die Fassungen bestehen, inzwischen spröde und brüchig geworden ist. Damals hatten wir einige zerbröselte Fassungen, so wie die auf diesem aktuellen(!) Foto. Mit den Teilen der getauschen Lampenreihe hatte der Elektriker die defekten Leuchten im Laden wieder repariert und so war die Marktbeleuchtung wieder vollständig.
Aber die Lampenkästen sind alle gleich alt und in gleich schlechtem Zustand. Immer wieder kommt es vor, dass beim Auswechseln der Leuchtstoffröhre die Fassung zerbröckelt, inzwischen haben wir wieder ein halbes Dutzend davon zusammen.
Mit der Kamera in der dunklen Ecke haben wir schon so manchen Ladendieb erwischt. Blickt man mal mit einer anderen Kamera in die dunkle Ecke, erwischt man die Putzfrau.
Eine Kundin kam etwas aufgelöst zu mir und wollte mir erklären, dass ihre 1-Euro-Münze meiner Kassiererin aus der Hand gerutscht war und nun verschwunden ist.
Wohin, wollte ich wissen.
"
Da wo's piept ist die reingerutscht."
Öhhm?
Sie meinte den Scanner. Bei unseren Kassen ist da ein kleiner Spalt neben dem Gehäuse und wie es der Zufall wollte ist genau da die Münze hochkant hineingeschlittert.
Von der etwas
spleenigen Frau Raabe-Schwarz habe ich ja nun inzwischen schon mehrmals berichtet.
Den besagten Joghurtdrink bestellen wir kartonweise für sie und meine Mitarbeiterinnen achten auch darauf, dass immer "ihre" beiden Kartons im Kühlhaus stehen.
Nun hatte Frau Raabe-Schwarz erst am Samstag zwei Kartons (á 16 Flaschen mit jeweils 250g Inhalt) abgeholt. Meine Mitarbeiterin hatte deshalb zu heute noch keinen neuen nachbestellt. Aber natürlich war Frau R.-S. heute hier und wollte Nachschub abholen. Als sie erfuhr, dass sie den Weg umsonst gemacht hatte, wurde sie ziemlich sauer. Und zwar gar nicht so sehr wegen der vergeblich gelaufenen Strecke: "
Jetzt habe ich nichts zu trinken!", beschwerte sie sich.
Mal nachrechnen: Der Joghurtdrink hat 98kcal pro 100 Gramm. In einer Flasche stecken folglich 245kcal. Mal zweiunddreißig Flaschen ergibt insgesamt
7840kcal! Das hat sich diese 1,60m kleine Frau in zwei Tagen einverleibt. Und ganz sicher außerdem auch noch zusätzlich ganz bestimmt ein bis zwei Malhzeiten noch pro Tag dazu.