Wenn jemand herumgeht und Plakate kleben will – warum hat diese Person dann keinen Tesafilmabroller bei sich?!?
Dachbodenfund 2: Eine Titelseite der
Happy Computer aus dem Jahr 1989. Darauf eine Anzeige für einen Nadeldrucker, auf dem mit dem Schriftbild geworben wird. Damit könnte man heute aber nicht mehr die Wurst hinterm Ofen hervorlocken.
Dachbodenfund: Eine große Kassette voller 3,5"-Disketten, darunter viele eigene Arbeiten, viele gekaufte Programme und unzählige "Public-Domain"-Software, die es damals diskettenweise für ein paar Mark zu kaufen gab.
Also mal eben schnell den MEGA-ST4 aus der Ecke gekramt und aufgebaut. Leider nur mit dem winzigen s/w-Monitor, aber dafür mit 40MB-Festplatte – das Ding war damals schier unbezahlbar.
Schade nur, dass der Rechner irgendein Problem hat und wie zufällig mal nach ein paar Sekunden, mal nach ein paar Minuten neu startet. Aber immerhin: Auf einer Diskette (Das PD-Spiel "Mienenfeld", vergleichbar mit dem Windows "Minesweeper") war sogar noch mein alter Highscore gespeichert...

Hoffentlich haben die Disketten im Laufe der Jahre (immerhin 16!) nicht allzu sehr gelitten und mal gucken, ob ich noch ein paar Schätze entdecke.
Sehr sinnig, eine große, tiefgekühlte Frühlingsrolle einfach irgendwo in die Tiefen eines Regals zu legen. Entweder war das ausgesprochen gedankenlos oder sogar schon mutwillig.
Wie auch immer: Ausgesprochen ärgerlich.
Miràcoli Avanti: Zwei getrennte Beutel, die mit einem Aufkleber zusammengehalten werden. Vorgegarte Nudeln im einen, fertige Sauce im anderen Tütchen.
Nun haben wir einen ganzen Haufen der Nur-Nudel-Tütchen gefunden, von denen die Saucen abgerissen waren. Da haben doch echt Leute die kleinen Beutelchen mitgehen lassen. Nicht eine, nicht zwei – nein, fast ein Dutzend.
Wir hatten ja
schonmal Cola-Spritzer an der Ladendecke. Das war in unmittelabarer Nähe zum Cola-Regal in der Getränkeabteilung.
Woher
diese Flecken nun allerdings mitten im Laden kommen, kann ich mir nicht erklären. Da stehen nie Getränke und standen auch noch nie welche.
Das manche Kunden und Kundinnen ihre kleinen "Selbstgestrickten", wie wir diese Miniaturhündchen immer gerne nennen, hin und wieder mal in den Laden mitbringen, kommt fast regelmäßig vor. Dann sind es meistens sehr kleine Tiere, die sie dann aber auf dem Arm oder sogar unter ihrer Jacke tragen.
Dass aber jemand einkauft und dabei seinen ausgewachsenen Hund an der Leine neben sich mitführt, habe ich hier noch nicht erlebt. Den musste er dann aber rausbringen, was der Kunde auch anstandslos getan hat.
Vor einigen Monaten wurde mir folgendes Berichtet:
Hallo Björn,
nachdem im April die letzten Einträge noch angezeigt wurden, geht jetzt garnichts mehr.
Die Feeds werden online nicht vom Apple Safari angezeigt.
Wenn die Feeds lokal geladen werden, ist die Anzeige problemlos.
Da ich die Apfelgeräte zwar toll finde, aber trotzdem nicht ein einziges besitze, konnte ich das leider nie überprüfen.
Kann dazu jemand was sagen? Haben andere auch diese Probleme? Oder diese Probleme gehabt und eventuell eine Lösung für andere Leser parat?
Ständig hatten wir eine grau-schmutzige Schicht in unserem großen
Cola-Kühler. Unter den Flaschen bildeten sich die typischen Ringe und insgesamt waren die Fachböden immer und immer wieder mit einer klebrig-stumpfen Schicht überzogen.
Irgendwann ist ein Kollege hinter das Geheimnis gekommen:
Unter anderem hängt an der Marktbeleuchtung auch das beleuchtete Coca-Cola-Regal dran. Der Einfachheit halber hatten wir damals den Kühlschrank an eine freie Steckdose im Verteiler für das Kühlregal angeschlossen. Schalten wir das Licht aus, kühlt auch der Kühler nicht mehr. Das war eigentlich nie problematisch, denn innerhalb einer Stunde nach dem Einschalten waren die Getränke schon auf angenehme Temperaturen heruntergekühlt.
Während den Jahren der 24-Stunden-Öffnung haben wir das Gerät immer nur einmal pro Woche ausgeschaltet. Aber nun seit Anfang Mai immerhin jeden Abend. Und woher nun die schmutzigen Fachböden?
Nun: Wenn die Luftzirkulation im Kühler ausgeschaltet ist, schlägt sich Kondenswasser an den eiskalten Flaschen nieder und läuft irgendwann runter. Die Etiketten sind mit einem wasserlöslichen Kleber auf den Flaschen befestigt. Und wer eins und eins zusammenzählen kann, kommt auch darauf, wie nun der "Schmutz" in den Kühlschrank kam...
Seit dieser Erkenntnis bleibt das Regal nachts an.
Beim nochmaligen Durchsehen der Fotos vom Freimarktsumzug ist mir dieses Bild eines alten Mannes mit Stock aufgefallen, der scheinbar unbeirrt vom ihm umbegebenden Trubel in aller Ruhe die Straße überquert.
Nur ein Schnappschuss, aber ein sehr schöner.
Von etlichen Leuten wurde ich in den letzten Tagen auf diese Bewerbung angesprochen, die auch auf so ziemlich jeder Fun-Site zu finden ist.
Ich versichere, dass sie nicht an mich adressiert war. Es gibt ja noch ein paar mehr Läden in Bremen. Der Beweis? Wenn ICH die bekommen hätte, wäre sie hier im Blog zu sehen gewesen, bevor irgendjemand anders das Bild auf seine Seite gestellt hätte.
Zur Bewerbung: Das Ding ist sowas von extem übel, das kann doch nur ein Fake sein. Eine dermaßen konzentrierte Ansammlung an Form- und Rechtschreibfehlern
muss doch jemand bewusst konstruiert haben...
Oder?
BITTE!!!
Kurz vor Ende Oktober haben wir noch spontan die vorhandene Halloween-Papierdekoration aufgehängt. Es gibt zwar dieses Jahr kein "Halloween-Shopping" (und auch keine anderen Halloween-Aktion, da der 31. Oktober dieses Jahr auf einen Sonntag fällt), aber zumindest etwas Kürbisdeko darf ja wohl sein...
Eine Journalistik-Studentin hat angefragt, ob sie eine Reportage über die Vorkommnisse hier im Laden in den Nachstunden, also vor allem in der Zeit zwischen 0 und 6 Uhr, schreiben dürfe.
Ich musste sie in diesem Punkt leider enttäuschen. Seit ein paar Monaten sind ja nun
bekanntermaßen genau diese Stunden aus meinen Öffnungszeiten herausgefallen.
Beitrag in der ARD-Mediathek:
Frisch auf den Müll: Die globale Lebensmittelverschwendung
Eine sehenswerte Dreiviertelstunde.
(Jetzt noch schnell angucken, denn lange ist der Film nicht mehr online verfügbar.)