Ältere Kundin zu einer Mitabeiterin: "Bratwürste!"
Mitarbeiterin: "[…]"
Ältere Kundin: "Bratwürste in der Dose."
Mitarbeiterin: "Sie meinen Bockwürstchen in der Dose?"
Ältere Kundin, ungeduldig: "NEIN! Ganz normale. In so 'nem Glas, mit Meica drauf!"
Meine Kollegin führt sie zum Regal mit den Bockwürstchen.
Ältere Kundin: "Genau die meine ich."
Was mir erst Wochen später aufgefallen ist: Der Elektriker, der
Ende Dezember hier war, hatte übrigens auf seinem Stundenzettel notiert: "
UV muss erneuert werden!"
Das Angebot dafür habe ich ja schon, und es wird auch alles seinen Weg gehen – aber sowas tauscht man nicht mal aus wie eine durchgebrannte Glühlampe. Das ist ein sehr komplexer Prozess, in so einem Gebäude die komplette Elektroinstallation zu erneuern. Ihr werdet ja fast live dabei sein.
Die Abkürzung "UV" bezeichnet übrigens die
Unterverteilung hier im Markt und nicht
Udo, der ist nämlich immer noch gut.
Und niemandem ist fünf Wochen lang aufgefallen, dass da noch mitten im Laden eine knapp einen Meter große Papp-Sternschnuppe an einer der Tiefkühltruhen klebte…
Die Kollegin aus dem Markt in der Münchener Straße hat mir ein Bild via WhatsApp geschickt. Als sie den Laden aufschließen wollte, wurde sie durch ein (nur wenig ästhetisches) Foto überrascht, das unbekannte an die Scheibe geklebt hatten.
Die beiden schwarzen Balken sind übrigens von mir nachträglich eingefügt worden, das hier ist schließlich ein anständiges Weblog!
Die Option, hier im Markt auf der gesamten Fläche komplett neue Fliesen zu verlegen, ist schon nicht schlecht, aber das sehr, sehr aufwendig und wäre nur machbar, wenn wir den Laden für mehrere Wochen schließen und komplett ausräumen würden.
Dann hatte ich die Idee, hier mit 2K-Kunststoffbeschichtung zu arbeiten und den Fußboden in überschauberen Einzelflächen damit zu versehen. Diese Beschichtungen sind sehr, sehr widerstandsfähig und werden in Industriehallen mit Staplerverkehr eingesetzt. Ob das eine Alternative für uns hier wäre, weiß ich bis heute nicht. Es gibt nicht so viele Firmen, die solche Fußböden herstellen. Die Firmen, die ich bislang kontaktierte, haben mich beide versetzt. Ich bleibe da aber dennoch am Ball!
Dann kam mir nun die Idee, einfach nur einzelne Flächen (wie z.B. hier in dem
Conard-Markt in Imperia) mit z.B. hochwertigem (in Bezug auf die Abriebklasse) zu versehen und auf den "Hauptstraßen", auf denen wir ständig mit Paletten und Rollbehältern fahren, einfach die alten Fliesen zu behalten. Ist die Frage, ob es im Gesamtergebnis nach Flickwerk oder einer abwechslungsreichen, interessanten Gestaltung aussehen würde. Muss ich sacken lassen…
Gesprächsfetzen an der Kasse zwischen zwei Kunden, den ich quer über die anderen wartenden Kunden aufgeschnappt habe: "
Mit Dir kann man genau zweimal in den selben Laden gehen. Einmal zum Einkaufen und einmal zum…"
Weiter habe ich es leider nicht verstanden. Habt ihr eine kreative Idee, wie der Satz wohl ausgegangen sein mag?
Johannes hat mir diese zwei Bilder aus
Sankt Petersburg geschickt. Da es aus der E-Mail leider nicht eindeutig hervorging, kann ich leider nicht sagen, ob die beiden Fotos tatsächlich zum selben Laden gehören oder ob es zwei verschiedene sind. Den Streifen in der Fassade nach zu urteilen, könnten es aber tatsächlich zwei unterschiedliche Eingänge in das selbe Gebäude sein.
Trotzdem natürlich vielen Dank für die Zusendung!
Wir haben übrigens heute palettenweise leere Gettränkekisten bekommen. Damit die nicht so viel Stellfläche belegen, hat ein Kollege sie bis zur Decke aufgestapelt. Die unterschiedlich gestellten Paletten ergeben im Lager ein sehr kurioses Labyrinth aus neuen Wänden.
Hey, Hoschi, du hast vergessen, die knapp 20 Dosen "Jack Daniels & Cola", "Jim Beam & Cola" und "Cpt. Morgan & Cola" zu bezahlen, die du eingesackt hast.
Komm ruhig wieder, wir kriegen dich. Alle Mitarbeiter hier haben nämlich dein Bild in der Version ohne schwarzen Balken zu sehen bekommen und weil du offenbar ein Profi und kein Gelegenheitsdieb bist, habe ich die interne Fangprämie auf 100 Euro erhöht.
Nebenbei bemerkt: Wir werden diese Artikel aus dem Sortiment verbannen. Gefühlt werden die häufiger geklaut als verkauft und so eine kleine Dose für 3-4 Euro ist schon definitiv nicht mehr notwendiger Bestandteil unseres Sortimentes.
Gerade mit unserem Coca-Cola-Vertreter geredet und überlegt, was wir mit dem riesigen Plüsch-Eisbären machen können, den ich noch im Büro sitzen habe. (Nein, das SPAR-Kind bekommt ihn nicht. Ich will das Teil
nicht zu Hause haben.)
Da plauderte ich etwas aus dem Nähkästchen und dann fiel mir wieder der Ferrero-Hase ein, den ich auch mal irgendwann zugunsten des Tierheims versteigert hatte. Wie lange ist das eigentlich her? Ich grübelte, erzählte was von "auch bestimmt zehn Jahren" und schlug schließlich hier im Blog nach. Wozu hat man das denn sonst? Ich musste lachen – es ist wirklich ziemlich genau
zehn Jahre her. Damals war gerade diese
Geschichte mit dem Sozialgericht Bremen noch ganz aktuell. Irre, wie die Zeit verrennt…
Um zum Bären zurückzukommen: Momentan fehlt es mir noch an Muße, mich darum zu kümmern – aber ich glaube, ich werde den auch mal per Auktion unters Volk werfen. Irgendwann.
Ernsthaft, METRO?
Mal wieder vergessen, dass ich bei euch seit rund 15 Jahren Kunde bin?
Haltet mich nicht auf, ich werde ihn einlösen!
Nach langer Zeit mal wieder ein paar
Webalizer-Statistiken von meinem Server für euch. Da läuft zwar auch ein bisschen Kleinkram drüber, den Löwenanteil des Traffics beansprucht natürlich definitiv das Blog für sich. Sind (auch nach 11 Jahren shopblogger.de) noch beeindruckende Zahlen für eine Website von diesem Format:
Nachem der Halogenstrahler über unserer Lagertür trotz seines geringen Alters schon die ersten Ausfallerscheinungen zeigt (geht, geht nicht, geht, geht nicht…), habe ich beschlossen, dass im Rahmen der neuen Elektroinstallation hier im Gebäude auch eine komplett neue Außenbeleuchtung fällig ist.
Das könnte man dann mit mehr Leuchten gleichmäßiger gestalten. Über einen Dämmerungssensor wäre es zwar eine schöne Lösung, aber ich denke, dass ein oder zwei Bewegungsmelder deutlich zweckmäßiger sind. Das wird dann aber noch detailliert mit dem Elektriker durchgesprochen.
Ein Kunde mit dunklerer Hautfarbe erkundigte sich in gebrochenem Deutsch bei meinem Mitarbeiter an der Kasse nach einem bestimmten Artikel. Nomalerweise laufen wir mit zum Regal und zeigen den Kunden direkt die gewünschte Ware – was natürlich nicht geht, wenn man gerade an der Kasse sitzt und noch andere Kunden darauf warten, bezahlen zu dürfen. So musste in diesem Fall eine grobe Wegbeschreibung reichen, dazu die Bitte, ggf. einen anderen Kollegen zu fragen. Der Mann bedankte sich und verschwand zwischen den Regalen.
Kommentar der älteren Kundin dazu, die unmittelbar als nächste dran war: "Immer dasselbe mit diesen Ausländern. Haben keine Ahnung."