Bei der "Shopseeing"-Tour vor ein paar Wochen hatte ich auch diesen Aufsteller mit Guthabenkarten und Geschenkgutscheinen aller Art entdeckt. Da war von
Amazon bis
Zalando so ziemlich alles dabei. Angeboten wurde mir sowas schon häufiger, Kunden fragen auch immer wieder danach. Momentan haben wir hier "nur" die ganzen Handy-Guthabenkarten, den Rest erachtete ich bislang als nicht wirklich notwendig. Aber diese Säule fand ich schon irgendwie beeindruckend und das Foto hatte ich auch nicht ganz grundlos gemacht – immerhin könnte ich mir das Sortiment mittlerweile tatsächlich bei uns ganz gut vorstellen.
Schon mal darüber nachgedacht? Der stationäre Handel verkauft Gutscheine für dominierende Onlinehändler. Da wird der Bock zum Gärtner…
Kuriose Notiz an unserer Von-Kunde-zu-Kunde-Wand.
Man staunt doch sehr, wie viele Dinge es in so einem Laden gibt, die einem (zukünftig mal) vollwertigen Mitarbeiter beigebracht werden können. Alleine erst mal alle Themenbereiche zum "mal gehört haben" anzureißen und die für die tägliche Arbeit notwendigen Grundlagen zu vermitteln, ist echt schon eine Hausnummer. Dazu kommen außergewöhnliche Dinge, wie letzte Woche der Freimarktsumzug und ein Ladendieb mit Polizeieinsatz.
Wenn man sich nicht gerade einen Auszubildenden ins Haus geholt hat, der gerade mal fehlerfrei drei Schritte geradeaus laufen kann und den man im ersten Jahr am sinnvollsten mit Leergut sortieren und Lager aufräumen beschäftigt, sollte er auch von Anfang an in jedes Gebiet eingeführt werden. In vielen Betrieben dürfen Azubis z.B. erst ab dem zweiten Lehrjahr an die Kasse. Warum sollten wir das tun? Unser neuer Kollege hat vom ersten Tag an ein vollständiges Kassentraining bekommen und auch, wenn er nicht als billige Kassenkraft dienen soll, ist es doch sinnvoll, wenn er da einerseits mit einspringen kann, andererseits aber auch die Abläufe an der Kasse detailliert kennt und entsprechend mitreden oder bei zum Beispiel Problemen auch qualifiziert an einer Lösung mitwirken kann.
Das gleiche gilt natürlich für alle Bereich: Sortiment, Bestellwesen, Lager, Leergut, Warenwirtschaft usw. Wir hauen dem armen Kerl gerade Input ohne Ende um die Ohren, aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben.
Anruf einer Mitarbeiterin der "
Buten un Binnen"-Redaktion. Sie wollte wissen, ob in diesem Jahr wieder unser Halloween-Event hier im Laden stattfindet. Ich musste leider verneinen, da die Erfahrung gezeigt hat, dass
Scary Shopping nur dann wirklich Spaß macht, wenn Halloween auf einen Freitag oder besser sogar Samstag fällt. Das ist erst in vier Jahren wieder der Fall.
Liegt jetzt bei Buten&Binnen im Ordner "2020" auf Wiedervorlage.
Die Kollegen haben von mir den Auftrag bekommen, den Laden mit unserer vorhandenen Herbst-, bzw. Halloween-Deko aufzuhübschen. Ist ihnen auch gelungen, auch wenn der Gesamteindruck auf einem Foto nicht annähernd zur Geltung kommt.
Hatte einem Bekannten davon berichtet, dass manche Leute einfach nicht lesen können. Lesen schon, aber an irgendeiner Stelle setzt dann wohl der Verstand aus. Wie ist sonst wohl zu erklären, dass
dieser Blogeintrag von Mitte 2006 noch solche Reaktionen auslöst:
Kunde: "Ich hätte gerne eine Pizzaschnecke, Hawaii."
Warm oder kalt?
"Egal."
"Egal ist kalt."
"Dann doch warm."
Kundin: "
Bekommen Ihre Mitarbeiter heute Lärmzulage?"
Nö, das ist höhere Gewalt. Der Ausgleich ist, dass man auch immer mal wieder draußen steht und sich den Freimarktsumzug (zumindest in Fragmenten) mit ansehen kann. Quasi während der Arbeitszeit. Ist ja auch nicht schlecht.
Allesamt Kaffee, Pizzaschnecken, Donuts und Berliner verkaufend.
Momentan im Dauereinsatz: Die Kaffeemaschine.
Sieht fast aus wie immer. Statt der Donut-Backstraße haben wir diesmal allerdings die dreistöckige Verkaufsvitrine und einen kleinen Backofen auf dem Tisch stehen:
Die "Back-Technik" ist perfekt. Sollten wir aber noch optimieren. Backpapier dürfte reichen, um zu verhindern, dass die Pizzaschnecken beim Backen am Backblech anbacken.
Geschmacklich sind sie aber nicht verkehrt.
In dem großen Karton befand sich übrigens eine kleine ("klein", immerhin einen Meter breit) Acrylglas-Vitrine mit drei Böden. Da drin wollen wir morgen die Donuts, Berliner und Pizzateilchen präsentieren.
Schönes Teil:
Björn hat mal wieder was gekauft.
Tipp: Es ist für morgen für den Außenverkauf. Es ist empfindlich und es war nicht ganz günstig… Gleich mal auspacken, sobald unser Edelstahltisch aufgebaut und gereinigt ist.