Eigentlich wäre dieser Beitrag ja der nächste in Reihe nach dem Ostergruß gewesen, aber der SPAR-Markt aus Griechenland kam automatisch rein und die angetüterten Kinder sind ja im wahrsten Sinne des Wortes eben hier reingestolpert…
Samstag Abend nach Feierabend haben wir noch einmal wieder den Fußboden in dem Bereich vor dem Leergutraum gestrichen. Diesmal sah er nicht ganz so schlimm aus wie zu
Weihnachten 2010 und inzwischen hoffen wir darauf, dass regelmäßiges Überstreichen (jede Möglichkeit mit zwei hintereinanderliegenden freien Tagen werden wir nutzen) auf Dauer etwas bringt.
Im Kreis sämtlicher heute Morgen anwesender Kolleginnen und Kollegen haben wir gemeinsam festgestellt, dass eine Gruppe angetrunkener Jugendlicher in Partylaune an einem Montagmorgen (auch, wenn heute lt. Kalender schon Dienstag ist) einfach nicht zu ertragen ist.
Jasmin und Uwe haben mir dieses Foto eines EUROSPAR-Marktes auf Rhodos zukommen lassen. Vielen Dank dafür.
Blogleser werden's sicherlich verstehen und ein bisschen hat der Frust ja auch bei der Entstehung dieses Fotos mitgemischt.
In diesem Sinne euch allen ein frohes Osterfest.
…und dann war da noch die Kundin, der am Ostersamstag um kurz nach 21 Uhr einfiel, dass sie noch unbedingt eine Auswahl an Ostersüßwaren braucht – und dann ein langes Gesicht machte, als im Supermarkt kaum noch Ware vorrätig war.
Eine Gruppe angetrunkener Jugendlicher wollte um 0:20 Uhr noch in den Laden. Aus mehreren Gründen lehnten wir ab, vor allem, weil wir selber Feierabend machen wollten.
Der Dank dafür war, dass die Typen wie blöde gegen die Scheiben hämmerten, um ihre Wut darüber zu demonstrieren.
Erinnert ihr euch noch
an dieses Video, in dem ich euch Anfang Februar vorgeführt habe, wie ein bestimmter Trickbetrüger vorgeht?
Nun hat der selbe Mann mit der selben Masche bei einer meiner Mitarbeiterinnen erfolgreich einen kleinen dreistelligen Betrag erbeutet. Auch, wenn's gerade gemein klingt: Selber Schuld.
Bislang hat keiner meiner Mitarbeiter freiwillig gestanden, die Telefonnummer von der Filiale in Findorff unter einem recht eigenartigen Namen in einem unserer schnurlosen Telefone gespeichert zu haben.
Witzbolde.
Vorhin kam (nach mittlerweile wirklich langer Zeit) mal wieder eine E-Mail mit dem Betreff "Ich will Chips" und einer anhängenden Postadresse.
Wieso lesen die Leute eigentlich nie bis zum Ende, wenn sie irgendwo im Web
auf diesen alten Beitrag von mir stoßen? Oder ist "verschenken" ein Schlagwort (So wie "gratis" und "billiger"), das zur sofortigen Entknüpfung jeglicher Synapsen im Hirn führt?
Wir nähern uns knallhart den Feiertagen, die Schokokäfer werden nicht nur
durchbohrt, sondern im Laden zerfleddert und angefressen.
Werden die Assitypen von Tag zu Tag mehr?
Ein ziemlich heruntergekommener Mann versuchte, eine leere Kiste, die er hier in der Getränkeabteilung eingesammelt hatte, am Leergutautomaten zu versilbern. Das funktionierte natürlich nicht (wir wissen schon, warum der Automat die Rahmen in leerem Zustand nicht annehmen soll) und so wurde ich auf ihn aufmerksam.
Seine Ausrede war der Hit: "ich wusste nicht, dass das nicht erlaubt sein soll."
Mit unserer Ware haben wir einen Karton "Wanderhilfen" von Oettinger-Bier bekommen. Ich bin mir zum einen nicht ganz sicher,
warum wir die Teile bekommen haben, zum anderen auch nicht, ob ich mich nun darüber freuen (oder als bekennender Oettinger-Verabscheuer) ärgern soll.
Die Pakete bestehen aus einem Oettinger-Rucksack (mit Kompass), Oettinger-Basecap, singendem Flaschenöffner mit Oettinger-Logo, einem Regenponcho, zwei Flaschen Oettinger und mehreren Mini-Fläschchen Nordbrand-Likör.
Und ich vermute, dass ich die Dinger sogar selber bestellt habe. Als "Nordbrand-Wanderhilfe" sind sie jedenfalls bei uns im Warenwirtschaftssystem eingepflegt und ich vermute, dass sie in den Vorbestellunterlagen genauso hießen. Pah, Vortäuschung falscher Tatsachen.
Naja, sind ja nur 6 Stück (für jeweils 12,99€), die sollten sich schon irgendwie verkaufen lassen.
Ein etwa achtjähriger Junge hat sich (
allerdings absichtlich) ausgiebig mit irgendeiner Sorte Axe eingesprüht. Stellenweise hat er seine Klamotten regelrecht mit dem Zeugs getränkt.
Naja, so wird ihn seine Mutter zumindest bis zur nächsten Dusche sogar im Dunkeln wiederfinden.
Niedliches Erlebnis am Rande: Gestern Abend war ich noch in der Notaufnahme einer Augenklinik, um vorsichtshalber nochmal alles überprüfen (und mir vor allem ein schriftliches Attest über die Art der Schädigung geben) zu lassen.
Die junge Ärztin sprach relativ gut Deutsch, benutzte aber einige Wörter verkehrt. So fiel irgendwann der folgende Satz:
"Ihre Bindehaut ist ziemlich verärgert."
Wie süß.