"Viven Porter – The art of Belgian brewing"
Recht gehaltvolles (7% vol.) Bier von
viven.be, das hier den Weg in unseren Leergutautomaten gefunden hat. Naja, das Bier eigentlich nicht, sondern nur der Behälter.
Es gab hier noch nie einen Adventskalender. Vor ein paar Tagen hatte ich die Idee, euch einfach nochmal zum Jahresabschluss täglich ein Foto aus dem Laden zu schicken. Nächstes Jahr sieht es hier im Idealfall schon ganz anders aus.
Leider habe ich keinen aktuellen Ladenplan und so werde ich einfach beschreiben, wo ich da gerade mit der Kamera stehe und in welche Richtung ich sie halte. Die Fotos kommen täglich um 12 Uhr und auch diesen habe ich heute Morgen (vor der Fahrt nach Köln) schon vorbereitet.
Hier der Blick direkt vom Eingang gerade in den Laden. Links ist die Gemüseabteilung, rechts das Regal mit den Spezialtäten. Geradeaus ganz hinten und ziemlich genau in der Bildmitte ist die
mit Folie abgeklebte "Tür" des Tiefkühlschrankes zu
sehen erahnen:
Für heute bin ich raus und das buchstäblich. Gleich geht es nämlich mal wieder in Richtung Rheinland, da ich bei einem Notar in Köln noch ein paar wichtige Unterschriften für den Kauf hier leisten muss. Melde mich vielleicht noch danach oder sonst morgen wieder.
(Wobei ich mir dringend Gedanken bzgl. der Tür vom Tiefkühlschrank machen müsste. Ich habe da eine Idee, wie man das möglicherweise reparieren kann.)
Was gestern Abend hier passiert ist, kam mehr als ungelegen. Von unserem großen Tiefkühlkschrank ist vom Scharnier ein kleiner Zapfen wortwörtlich weggerostet und so hing die schwere Glastür gestern schon leicht schief. Zunächst dachten wir uns nichts weiter dabei, rückten sie wieder zurecht und hofften darauf, dass nur irgendjemand etwas zu schwungvoll daran gerissen hatte.
Weit gefehlt. Das untere Lager war quasi nicht mehr existent und so war die Tür letztendlich doch recht entgegenkommend. Bezüglich der Tür wäre es mir egal, aber der Schrank ist nicht dafür ausgelegt, offen zu laufen. Da sich so schnell auch kein Techniker finden ließ (Was hätte der auch machen sollen?), musste eine andere Lösung her. Vorzugsweise eine, mit der das Gerät zumindest noch ein paar Monate durchhält. Der Schrank ist schon rund 25 Jahre alt und hat schon so gut wie ausgedient, aber ein paar Monate soll er noch – mehr will ich doch gar nicht…
So improvisierten wir eine mehrlagige Schicht aus Folie vor das Loch, was natürlich für die Kunden richtig blöde ist. Aber eine andere Alternative gab es nicht. Ich habe schon eine Idee, wie man die Tür reparieren kann, aber dazu werde ich wohl erst heute Abend kommen.
Aus einer Spam-Mail für irgendeinen dubiosen Windows-"Support".: "
…wenn bestimmte Systemdateien verloren gehen oder korrupt werden."
Prima automatisch übersetzt. Drücken wir der Registry doch einfach ein paar Euro in die Hand und schon hat sie uns wieder lieb und verschlankt sich vollautomatisch.
Etwas irritiert war ich auf dem Weg ins Büro. Aus dem Augenwinkel war mir aufgefallen, dass bei unserer Weihnachtsdekoration doch tatsächlich jemand eine der Papp-Weihnachts"kugeln" nicht an die Decke, sondern
in einen der Präsentkörbe auf dem Kühlregal gehängt hatte. Was soll denn so ein Blödsinn?
Sah mit beiden Augen aus einem anderen Winkel dann zum Glück wieder anders aus. Die Deko hängt an dem kleinen Haken an der Decke.
Hier eine Frage aus den
Blogeintragswünschen. Ulf wollte wissen:
Angesichts der vielen neuen Produkte in großen Supermarktketten würde ich mich über einen Eintrag freuen, wie eigentlich kleine Supermarktbetrieber von neuen Produkten erfahren. Gibt es Wünsche von Kunden? Gibt es von der Edeka regelmäßige Schreiben über neue Artikel? Oder schauen regelmäßig Vertreter des Herstellers vorbei?
Außerdem wäre es interessant, ob der seit Januar geltende Mindestlohn Auswirkungen hatte? Mussten die Stundenlöhne angehoben werden? Gibt es jetzt weniger Personal? Oder lagen die Stundenlöhne eh schon auf Mindestlohnhöhe? In alten Blogbeiträgen bzw. Stellenanzeigen war mal ein niedrigerer Stundensatz genannt, allerdings ist das auch schon etwas her.
Die erste Frage nimmt die richtigen Antworten schon vorweg: Einerseits gibt es immer wieder Kundenwünsche, teilweise stellen Vertreter ihre neuen Artikel vor und überwiegend bekommen wir Hinweise von der Großhandlung entweder in schriftlicher Form oder bei regelmäßigen Veranstaltungen ("Börsen") mit Verkostung etc.
Der Mindestlohn hat sich schon auf das gesamte Betriebsergebnis ausgewirkt. Zu einem großen Teil lagen die Löhne sowieso schon darüber, aber die Aushilfen haben grundsätzlich weniger bekommen. Trotz der Erhöhung habe ich hier den Mitarbeiterstamm nicht gekürzt, im Gegenteil sogar: Ich habe hier sehr hohe Personalkosten, aber das ist in Bezug auf Kundenservice (und meine eigene Freizeit) einfach vollkommen okay und notwendig.
Bei uns zu Hause bin ich über den Aufdruck der Mengenangabe auf einer Flasche Maggi-Würze gestolpert. Was zum Geier soll
das denn..?
Hat mir natürlich keine Ruhe gelassen und die Auflösung war dann letztendlich ganz einfach: Die Flaschen haben 125
Gramm Inhalt und werden auch so beworben. Da das Produkt aber flüssig ist, kann man die Menge auch mit dem Volumen angeben. Unsere private Flasche ist schon etwas älter, da wir das Produkt nur in ausgesprochen homöopathischen Mengen verwenden. Mittlerweile steht die Gramm-Angabe groß auf dem Etikett und die Milliliter klein darunter. Nun wissen wir aber zumindest, dass die Würze eine Dichte von 1,24kg/l hat, also knapp ein Viertel schwerer als Wasser ist.
Die akustomagnetischen Sicherungsetiketten, die in vielen Geschäften und auch bei mir hier verwendet werden, dürfen nicht verbogen werden. Eine ganz geringe Toleranz haben sie, aber sobald die Metallstreifen im Inneren des Etiketts nicht mehr frei schwingen können, ist es vorbei. Ich habe schon immer meine Mühe, das stets allen neuen Mitarbeitern dauerhaft einzutrichtern.
In der Drogeriekette mit dem Zentauren leidet man offenbar unter den selben Problemen. Sieht natürlich immer toll aus, die stark haftenden Etiketten den Kurven von gebogenen Verpackungen anzupassen. Hilft aber ungefähr nichts, außer dass vielleicht der eine oder andere Gelegenheitsdieb abgeschreckt wird…
Ich glaube es nicht. Nach dem
der dazugehörige Blogeintrag inzwischen schon rund 9,5 Jahre alt und mit einem fetten Hinweis auf das Ende der Aktion versehen ist, habe ich nun doch tatsächlich schon wieder mal eine Mail mit dem Betreff "Ich will Chips! zugeschickt bekommen.
Da müsste man ja fast schon aus Mitleid irgendwas hinschicken.
Martin hat mir dieses Bild eines SPAR-Marktes geschickt, den er im winzigen Ort
Fanø Bad auf der Insel
Fanø entdeckt hat.
Vielen Dank für die Zusendung!
Juhu, ich habe heute zum ersten Mal den neuen 20€-Schein in der Hand gehalten. Die sehen schon cool aus, vor allem das "Porträt-Fenster" im Hologrammstreifen ist ein tolles Sicherheitsmerkmal. Ich find's gut.
Zusendung von Monika. Vielen Dank dafür.
Die Rewe hat ihrem "ja!"-Schmand einen Kochlöffel in den Strichcode geschnitten:
Blogleserin Inge hat mir dieses Foto eines SPAR-Marktes aus der Küstenstadt
Llantwit Major in
Wales geschickt. Vielen Dank dafür!