Noch zwei Strichcodes von Falk, der mir auch schon das Quietscheentchen vom Bio-Prosecco geschickt hatte. Diese beiden sind vom Weiß- und Rosé-Wein des selben Herstellers:
Im Vorbeigehen auf einer weißen Pappe eines fast leeren Aufstellers ein abgerissenes Warensicherungsetikett gefunden. Selten, dass wir die Dinger so auffinden, dass sie deutlich erkennbar mitten im Blickfeld einer der Kameras liegen. So lief ich zwar mit einem grummeligen Gefühl im Bauch, aber auch mit der Gewissheit, herausfinden zu können, wer da eventuell etwas geklaut hat, ins Büro.
Die Aufzeichnung endet leider in der Nacht zu Donnerstag, aber bis dahin (resp. seit dem, ich habe ja rückwärts gesucht) liegt das schwarze Etikett da unverändert herum. Tzja, ist dann also irgendwann vor Mittwoch Abend passiert. Mist. Wäre ja auch zu schön gewesen…
Wir haben momentan einen Aufsteller mit Mini-Kabanossi hier im Laden stehen. Immer drei Packungen sind zu einer großen zusammengefasst. Verkaufspreis: 1,98€ pro Packung.
Nun kam ein Mitarbeiter zu mir und meinte, dass der Artikel für 99 Cent in der Kasse sei. Großes Rätselraten: Wie soll das denn gehen, zumal der Preis im Warenwirtschaftssystem korrekt hinterlegt ist. Noch mehr Rätselraten und ein dickes Fragezeichen über meinem Kopf.
Irgendwann kamen wir dann drauf: Die einzelnen Kabanossi-Packungen sind ebenfalls in der Kasse hinterlegt – und zwar für 99 Cent. Und wenn die Packungen etwas unglücklich in der großen Packung liegen, taucht (und das ist gar nicht mal so ein großer Zufall gewesen, sondern ganz leicht zu reproduzieren) der Strichcode der einzelnen Packungen im Sichtfenster der großen auf. Gleich mal in der Warenwirtschaft entsprechend anpassen. Das würde mir doch auf Dauer zu teuer werden…
Vor allem irgendwelche Sammelmagazine (Figuren, Modelle, Handarbeiten, basteln etc.) sind meistens so unförmig, dass man sie nur schlecht zu Paketen für die Remission zum Pressegrossisten bündeln kann.
Weil wir dieses Mal besonders viele hatten, sollten meine Mitarbeiter die Dinger ganz pragmatisch in einen Karton stecken und den dann mit dem Remissionsbeleg versehen. Der Karton war dann doch "etwas" größer:
Ein Kunde, dem es an der Kasse nicht schnell genug ging, betitelte uns alle pauschal als "behindert" und außerdem würde es hier ja für ihn bei je-dem Einkauf wie Urlaub sein, weil wir ja allesamt so langsam und träge wären.
Fundstück unter dem Toilettenpapier. Ist natürlich ärgerlich für die Kunden, wenn ein wichtiges Produkt wie Klopapier alle ist, allerdings sollten die Kollegen ihren "Ich bestelle besser als du"-Kleinkrieg nicht gerade auf diese Weise mitten im Laden austragen.
Ich meckere nicht oft mit meinen Leuten. Diesmal schon.
Die Pappe, die unsere Kleine vorhin nicht nur zur, sondern auch in die Papppresse befördert hat, stammte übrigens von einer riesigen (über 2000€ Einkaufswert!) Zotter-Schokolade, vor allem die 70g-Tafeln. Damit ist das Regal wieder schön voll.
Auf Dauer werde ich das komplette Sortiment wohl nicht behalten, spätestens mit den geplanten Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen werde ich die Fläche wohl deutlich eindampfen. Wie das im Detail aussehen könnte oder wird, kann ich momentan aber noch nicht sagen. Da ist noch alles offen…
Der Bürgerverein Findorff hat ein eigenes kleines Blatt, in dem Termine und Veranstaltungen bekanntgegeben werden und das sich über die geschaltete Werbung finanziert. Dieses Blatt hatte immer ein Freund von mir herausgegeben. (Ich frage mich gerade, warum wir da nie für eine Anzeige zusammengekommen waren…) Nun hat er die Zusammenarbeit mit dem Verein aufgegeben und kümmert sich um ein neues Magazin. Und was macht der Bürgerverein Findorff? Gibt das alles an einen größeren Verlag hier in Bremen ab, der auch eine der Werbezeitungen vertreibt, und die haben mich als Kunden natürlich prompt kontaktiert.
Naja, zumindest einmalig haben wir nun diese kleine Anzeige drin gehabt. Ob ich das noch mal mache, weiß ich nicht. Irgendwie habe ich ja jetzt auch ein schlechtes Gewissen damit…
Habe in den letzten Wochen mal meine gesamten (vor allem auch privaten) Versicherungen überarbeitet und dabei auch mal meinen dicken "Versicherungen"-Ordner hier im Büro gründlich ausgemistet. Dabei fiel mir noch der Schriftverkehr mit unserer geschäftlichen Haftpflichtversicherung in die Hände. Da war 2001 mal ein schwerer Iso-Rollbehälter von unserer Rampe auf die Motorhaube eines darunter parkenden BMW (hihi, Klischees und so…) von einem der Moscheebesucher gefallen. Die Fallhöhe betrug etwa einen Meter, so ein Container wiegt etwa zwei Zentner. Der Sachschaden belief sich damals auf rund 5000 D-Mark, was von der Versicherung aber anstandslos reguliert wurde.
Oben die Fragen der Gesellschaft, unten unsere Antworten. Ist ja mal ganz interessant, sowas nach rund 15 Jahren mal wieder zu lesen.