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Eichamt

Meine Check-Out-Waagen (Das sind die in den Scanner integrierten Waagen an der Kasse) sind "geeicht bis 2005" - und genau dieses Jahr ist ungefähr morgen Abend zuende.

Also habe ich eben erstmal besorgt beim Eichamt angerufen und mich erkundigt, ob ich solche Fälle selber melden muß oder ob die Waagen nicht sowieso regulär regelmäßig von den Kontrolleuren überprüft werden würden.
Die Antwort war sehr beruhigend: In der Behörde haben sie zu wenig Personal, so daß sehr viele fällige Eichungen ins nächste Jahr rübergeschoben werden müssen.

Fehlen eigentlich nur noch ein paar Kunden, die sich am 2. Januar über unsere "ungeeichten" Waagen beschwerden. ;)

Für heute habe ich aber echt die Nase voll von Behörden...

Fisch

Es kommt wirklich selten vor, daß ich, nachdem ich Leergut angefaßt habe, das Gefühl verspüre, mir dringend die Hände waschen zu müssen.

Ein Kunde hatte eine Plastiktüte voller Bierflaschen. Das ganze Behältnis inkl. Inhalt roch sehr nach altem totem schon lange totem schon sehr lange totem Fisch. :puke:

Sozialgericht, Nachtrag

Das Schreiben war übrigens echt und ernst gemeint.
Ich habe gerade mit der Direktorin des Sozialgerichtes telefoniert.

"Wenig einsichtig", bezeichnet es ganz gut.

Schwangerschaftsanzeige

Lobte ich nicht erst kürzlich den tollen Service der Stadt Bremen, auf www.bremen.de alle möglichen Formulare zum Download anzubieten?

Richtig genial wäre es, wenn die gedruckte "Schwangerschaftsanzeige" nicht aus völlig sinnfrei durchlöcherten Texten bestehen würde. Warum das so ist, habe ich nicht herausfinden können. Auf dem Bildschirm wird's korrekt angezeigt und auch ansonsten habe ich keine Probleme mit dem neuesten Acrobat-Reader. Auch nicht beim Druck.

Hier findet man die Originaldatei übrigens. Vielleicht kann mir ja irgendjemand sagen, woran der Fehler liegt...


Behördenpost

Von der Stadt Bremen, genauer gesagt vom S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*), bekam ich heute folgendes Schreiben:
Sehr geehrter Herr Harste,

Sie betreiben eine Homepage, mit dem Header "S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*)" auf der Seite www.shopblogger.de, womit Sie den Tatbestand der Namensanmaßung im Sinne von § 12 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) erfüllen. Der Namensschutz des § 12 BGB gilt auch für Behörden. Eine Namensanmaßung im Sinne von § 12 BGB liegt vor, wenn der Verletzer diesen Namen unbefugt gebraucht und dadurch schutzwürdige Interessen des Berechtigten verletzt.
Eine Verletzung solcher schutzwürdigen Interessen ist gegeben, wenn durch die unbefugte Namensverwendung eine Zuordnungsverwirrung entsteht (vgl. Urteil des LG Hannover vom 12.09.2001 - 7 O 349/01). Eine solche Zuordnungsverltzung liegt vor, da, wenn man unter Google den Namen "S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*)" eingibt, Ihre Internetadresse unter den ersten zehn Treffern erscheint. Es wird suggeriert, dass es sich um eine offizielle Seite des S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*) handelt. Da erst die Überschrift erscheint und dann die Seite aufgebaut wird, bleibt dieser Eindruck zunächst bestehen.
Hiermit fordere ich Sie auf, den Namen S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*) auf Ihrer Seite (im Archiv) zu beseitigen.

Anderenfalls muss ich gerichtliche Schritte einleiten.

Eine umgehende Erledigung meines berechtigten Verlangens bitte ich vorzunehmen.
Ahja. Das hat jetzt erstmal gesessen.

Es geht übrigens um einen Blogeintrag vom 27. Mai 2005. Dieser Eintrag hieß bis eben noch S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*) und wurde von mir gerade eben sicherheitshalber in "Volle Ladung" umgetauft.

Im Urteil 7 O 349/01 geht es übrigens darum, daß eine Privatperson sich die Domain eines Ministeriums reserviert und benutzt hat, dazu noch ohne konkret die möglichen Besucher der Site darauf hinzuweisen, das sie nicht beim entsprechenden Ministerium gelandet sind.
Bei mir ist es so, daß ich lediglich den Begriff S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*) als Überschrift für einen Blogeintrag verwendet habe. Es gelingt mir beim besten Willen nicht, in meinem Verhalten eine "Namensanmaßung" zu erkennen.

Lesen hier zufällig irgendwelche Juristen mit, die sich dazu äußern möchten?

(*) Die S-c-h-r-e-i-b-w-e-i-s-e mit den Strichen stammt von mir, um nicht weiteres Futter für Google zu produzieren. ;)

Nachtrag: Google findet offenbar auch falsche Schreibweisen...
Der Brief vom Sozialgericht in hoher Auflösung

Bestell-Info

Oh, gerade zufällig noch rechtzeitig gefunden:
WICHTIG
Bitte senden sie ihre Obst & Gemüse- und Frisch- dienst-Bestellung für Samstag bis spätestens 11 Uhr !!!
Okay, bis später. :)

Gutschriften von Gubor

Schokoladen- und Pralinenhersteller Gubor hat ein paar Hilfswillige Außendienstmitarbeiter im Einsatz, die von Laden zu Laden fahren und die übriggebliebene Weihnachtsware für anteilige (50%, damit man die Ware zum halben Preis verkaufen kann) Gutschriften registrieren.

Um möglichst wenig Reste zu haben und die Verluste generell gering zu halten, reduziere ich hier grundsätzlich schon am Heiligabend, spätestens ab mittags. Die aufgeschriebenen Mengen der externen Lieferanten (Lindt, Hachez, Niederegger und eben auch Gubor) halte ich dabei fest, so daß sie später gutgeschrieben werden können. Bislang hat das auf Vertrauensbasis immer ganz gut funktioniert.

Nun war dieser Gubor-Mensch hier und erzählte irgendwas von "es dürfen nur die tatsächlich im Markt vorhandenen Mengen gutschrieben werden". Das hätte man einem ja auch mal vorher sagen können. Er hat freundlicherweise, beide Augen zudrückend, die Gutschrift trotzdem notiert.

Wenn nicht, hätte ich ganz spontan einem anderen Schokoladen- und Pralinenhersteller einen kompletten Regalmeter zur Verfügung gestellt. Momentan stehen dort übrigens noch Gubor-Pralinen.

Vorzählen

Eine Kundin drückte mir vier leere Bier- und eine Bionade-Flasche in die Hand. Nachdem ich sie verräumt hatte, hielt sie mir noch zwei leere Bionade-Flaschen entgegen und erzählte irgendetwas von "insgesamt neun leeren Flaschen".

"Nein!", sagte ich. "Es waren nur sieben. Mit denen hier drei mal Bionade und die vier Bier..."

Sie fing an, mit ihrer Bekannten ziemlich lautstark darüber zu diskutieren, daß sie "nächstes mal die Flaschen vorzählt" und sich völlig empört und betrogen zu fühlen.

Ich hatte natürlich beim ersten Laufen keine sieben Flaschen in der Hand und kann über solche Kunden nur den Kopf schütteln. Da reden sich die Leute irgendeinen "Betrug" ein und denken daraufhin schlecht über den Laden und erzählen diese Unwahrheit im schlimmsten Fall sogar noch weiter.

Vielleicht war ihre etwas benebelnde Alkoholfahne daran Schuld, daß ich mich ja doch möglicherweise verzählt habe... ;)

Anzeige nach §14 des Sprengstoffgesetzes

Als ich hier in Bremen zu Silvester 2000 zum ersten Mal Feuerwerk verkaufen wollte, hatte ich das beim Gewerbeaufsichtsamt Bremen angezeigt. Danach nicht wieder, da die Behörde davon ausgehen kann, daß sich der Feuerwerksverkauf jährlich wiederholt.

Zum Markt nach Achim habe ich das Feuerwerk am Wochenende wie selbstverständlich gebracht ohne dran zu denken, daß ich für den Laden dort einen eigenen Gewerbeschein habe, da das Niedersachsen und nicht mehr Bremen ist.

Die Anzeige dort habe ich heute Nachmittag nachgeholt. Hey, wir haben dort heute immerhin den halben Tag illegal Knaller verkauft. 8)

Kommentar-Spam

Geht's mir eigentlich nur so oder schwappen auch bei anderen momentan riesige Wellen Kommentar-Spam an? S9Y filtert zum Glück sehr effektiv aus, aber nerven tut's trotzdem gewaltig. :(

Madame Lothar -> Freikarten zu verschenken!

Für den Aushang eines Plakates hier im Markt hatte ich vor einiger Zeit drei Freikarten für die aktuelle Revue in Madame Lothar's Travestie Theater im Schnoor bekommen, die ich an dieser Stelle verschenken möchte!

Die Karten gelten nur für heute Abend! (Einlaß ab 20 Uhr!)

Veranstaltungsort ist mitten in der Bremer City und problemlos auch von auswärts mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der reguläre Preis einer Karte beträgt übrigens 16 Euro! Sollten sich mehrere Interessenten bei mir melden, entscheidet das Los.
Anfragen bitte ausschließlich per E-Mail!



(Bild: Madame Lothar)

Plastikgabel-Stapler

Natürlich nur ein Spielzeug, was wir da bei der Metro entdeckt haben.
Aber vielleicht reicht's ja tatsächlich aus, um ein paar leere Gemüsekisten übereinander zu stellen. ;)


Zahlungsziel: Ewig

Ich habe von Wincor-Nixdorf die Rechnungen für die Wartungsverträge aller Warenwirtschafts- und Kassensysteme bekommen. Das Zahlungsziel ist interessant: Bis zum 01.07.2006 ohne Abzug.

Soll ich die Rechnungen jetzt bis Ende Juni liegenlassen oder gleich bezahlen? Ich werde mich wohl für's Liegenlassen entscheiden. Mehrere tausend Euro ein halbes jahr auf dem Konto liegen zu haben ist für mich jedenfalls eine ganz nette Aussicht. Nett genug, um dafür eine dezente Zahlungserinnerung zu riskieren. ;)