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Krimi

Ein mittelständischer Hersteller von Fertiggerichten und Lieferant von mir teilt mir per Post folgendes mit:

Der Geschäftsführer wurde abgelöst und wurde mitsamt seiner Ehefrau fristlos entlassen. Das Paar versucht, trotz eines bestehenden Wettbewerbverbotes, die gleiche Produktpalette anzubieten. Zusätzlich blockierten die beiden mit Hilfe des Vermieters wochenlang den Zugang zur Produktionsstätte des Unternehmens, weshalb viele Händler, mich eingeschlossen, wochenlang nicht beliefert werden konnten.

Apfel-Bananenauflauf mit Mandeln

Für 4 Portionen

4 Äpfel waschen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben in eine Auflaufform schichten und mit 100g Mandelblättchen bestreuen. 2 große, reife Bananen schälen, in Stücke brechen und zusammen mit 2 Eiern, 1 Msp. gemahlene Vanille, 1 Msp. Zimt und 250ml Sahne verquirlen. Bei Bedarf etwas süßen. Diese Masse über die Apfelscheiben gießen.
Den Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 15 Minuten backen und mit einigen Kugeln Vanilleeis noch warm servieren.

Nahrungsergänzungsmittel

Der Vertreter unseres Arzneimittellieferanten hat eben auf alle Packungen mit sogenannten "Nahrungsergänzungsmitteln" kleine Aufkleber gepappt. Die Angabe ist seit dem 1. Dezember vorgeschrieben, damit niemand auf die Idee kommt, sich ausschließlich von derartigen Mittelchen zu ernähren.

Willkommen, Europa. Nimm deinen mündigen Bürgern das Denken vollends ab. Wir nähern uns den USA.

Damit ist dann auch der Beitrag "350 Milligramm" im Lawblog erklärt.


Doppelte Zahlung

Eine Kundin wollte am Samstag ihren Einkauf mit ec-Karte bezahlen. Im unpassendsten Moment hat sich im ec-Terminal das Papier für die Belegdrucke vertüdelt, so daß ein beinahe nicht lesbarer Beleg ausgedruckt wurde. Meine Mitarbeiterin deutete dies als eine nicht erfolgte Zahlung und bat die Kundin darum, sofern möglich, ihre Ware bar zu bezahlen. Da sie genügend Geld dabei hatte, war dies kein Problem.

Später, bei der Kassenabrechnung, stellte sich heraus, daß die Kartenzahlung sehr wohl funktioniert hat. Nur leider hatten wir keine Daten über die Kundin - nur eine Kontonummer, den gebuchten Betrag und ein Fragment einer Bankleitzahl. Auf dem Beleg konnte man erkennen, daß die BLZ auf "0030" endet. Mehr Informationen hatten wir nicht vorliegen.

Nachdem ich mich eben durch diverse BLZ-Verzeichnisse wühlte, kam ich darauf, daß es sich wahrscheinlich um die Postbank Hannover handeln dürfte. (BLZ 25010030)
Dort habe ich auch sofort angerufen und mein Problem geschildert. Ich habe jedenfalls die richtige Bank gefunden: Die Kontonummer war dort gültig und die Kundin wird nun von der Bank angeschrieben und gebeten, sich mit mit in Verbindung zu setzen.

Das hätte sie zwar sicherlich auch früher oder später von alleine getan, denn einen Betrag von über 20 Euro läßt man nicht einfach unter "kann ja mal vorkommen" verfallen. Doch war es mir sehr wichtig, mich zuerst bei ihr gemeldet zu haben. Sie soll sehen, daß wir den Fehler bemerkt haben und uns für die Kunden einsetzen und nicht stattdessen den Eindruck bekommen, daß wir uns irgendwie an ihr "bereichern" wollen.

Diät. Woche 4

Neues Jahr, weniger Masse.
Naja, nicht viel weniger - aber immerhin doch "nur" 103,9kg. Diät hin, Diät her - man muß sich ja nun wirklich nicht "zwischen den Jahren" und zu Silvester unnötig quälen. Von nun an geht's wieder konsequenter abwärts. ;)

(104,0kg in der Vorwoche)

Dazu paßt irgendwie dieses Schild, das ich hier vor ein paar Tagen an einer Haustür hier in der Nachbarschaft entdeckt habe... :)


Bis nächstes Jahr...

Ich verabschiede mich nun für dieses Jahr und wünsche allen Lesern, Bloggern, Freunden, Bekannten, Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und natürlich G. & Bella T. ;) einen guten Rutsch ins Jahr 2006.


Lange fälliges Dankeschön

Noch bevor das alte Jahr zuende geht, möchte ich mich unbedingt noch ganz herzlich bei Cornelia de Vos bedanken, die mir vor Wochen schon eine CD mit einem Nietzsche-Hörbuch aus ihren eigenen Verlag (auditorium maximum) geschenkt hat.

Das Foto ist übrigens heute erst entstanden, die CD ist noch nicht einmal ausgepackt. Mir fehlt einfach die Zeit und Ruhe, um in "Das Böse ist des Menschen beste Kraft!" hineinzuhören.

Cornelia - bleib am bloggen, auch wenn die Zeit nicht immer ausreicht. Mir hilft mein Blog, viele Dinge aus meiner Firma zu verarbeiten und zu archivieren. Und wenn du nicht ausgerechnet am anderen Ende von Deutschland wohnen würdest, könnten wir ja sogar glatt mal bei 'nem Kaffee etwas fachsimpeln. ;)


Mehr Toleranz

In der heutigen Ausgabe des Weser Kurier, der größten und auch einzigen reellen bremer Lokalzeitung, wurden vier Promis jeweils acht Fragen gestellt. Mit von der Partie: Renate Holst, Direktorin des Sozialgerichts. Ach, kennen wir die nicht schon irgendwo her? :)

Jedenfalls wurde sie vom Weser Kurier gefragt: "Wenn Sie außer Frieden und Gesundheit drei Wünsche frei hätten, welche wären das?"

Und so lautete ihre erste Antwort:
"Mehr Toleranz auf allen Ebenen und in allen Ländern."

Danke, Frau Holst. You made my day YEAR!! :laola:

Wirklich voll!

Ich kenne doch meine Kunden. Trotz drei und damit aller geöffneten Kassen türmten sich die Leute gerade im wahrsten Sinne des Wortes durch den gesamten Laden. Die Schlange ging (und geht momentan immer noch) bis zur Leergutannahme an der Lagertür - kein Witz!




Tote Lampen

Schreck, laß nach... Mir ist gerade aufgefallen, daß insgesamt 15 Lampen meiner Marktbeleuchtung ausgefallen sind. 15 tote Röhren - und nicht einen einzigen neuen Starter im Haus. :(

Ruhe vor dem Sturm

Noch ist es relativ ruhig im Laden. Noch...

Silvester ist (zumindest bei mir hier) der Tag im Jahr mit der höchsten Kunden- und Umsatzdichte. Es gibt sicherlich umsatzstärkere Tage (Gründonnerstag z.B.) - aber an denen haben wir auch bis abends und nicht nur bis zum Nachmittag geöffnet. Schlangen durch den ganzen Laden, trotz dessen, daß alle Kassen besetzt sind, sind hier ein sehr typisches Silvester-Phänomen.

Falls ich dazu komme, gibt's später noch Fotos. ;)

Alte Zeitschriften

Vielleicht sollte ich doch wieder dazu übergehen, das Lesen von Zeitschriften, die noch ungebündelt für die Remission bereitliegen, generell zu verbieten.

Oft genug werden die Hefte von Mitarbeitern mit in den Aufenthaltsraum genommen und nach Gebrauch eben nicht wieder ordentlich zurückgelegt, sondern im Personalraum vergessen - idealterweise voller Krümel und Flecken. Der nächste legt sie dann beim "Aufräumen" auf irgendeinen Stapel und irgendwann, wenn man sie zufällig wiederfindet, ist die Remissionsfrist längst abgelaufen.

Danke, aber solche Verluste möchte ich zukünftig gerne vermeiden. Vor allem Fachzeitschriften können ziemlich hochpreisig sein.

Feuerwerks-Reste am Samstagmorgen

Viel ist von dem großzügigen Aufbau nicht übrig geblieben. Und uns steht noch der komplette Samstag bevor.
Mehr Feuerwerk, als auf diesem Foto auf den drei Tischen zu erkennen ist, habe ich tatsächlich nicht mehr. Sogar sämtliche Schinken China-Böller "D", insgesamt rund 250 Stück, wurden innerhalb der ersten beiden Tage verkauft.


"Die Sparsamen"-Banner

Im Markt in Achim hängt ein 3 Meter langes Banner mit dem Hinweis auf unsere (Noch-)Eigenmarke "Die Sparsamen" an der Wand.

Ich glaube, selbst wenn es diese Handelsmarke mit ihren wirklich relativ hochwertigen Produkten endgültig nicht mehr geben wird, werde ich das Ding als Mahnmal hängen lassen...