Kleiner nächtlicher Lichttest im Leergutraum. Ein paar Kunden haben zwar erstaunt und verwundert geguckt und überlegt, was wir da machen und warum – haben wir aber nicht verraten. Nur so viel: Wenn der komplette Laden in dunkelblaues Licht gehüllt ist, dürfte die Wirkung noch viel beeindruckender sein.
Geduldet euch. Die Auflösung kommt erst nächsten Monat.
Die kleine Nachbarskatze ist echt zu süß. Und wenn in den Nachtstunden schon ansonsten nichts Aufregendes passiert, dann sei mir dieser "Cat Content" gegönnt.
Rennt in aller Katzenseelenruhe hier herum, während wir die Ware in den Laden ziehen. Guckt einen mit großen Augen an, als würde sie fragen wollen, was wir da machen. Einfach nur niedlich, die weißbraunschwarze Miezmau.
Schon das ganze Jahr habe ich sehnsüchtig darauf gewartet. Schokoladenweihnachtsmänner. Endlich. Hier bei mir im Laden.
Nein, mal ehrlich: Von mir aus hätte es deutlich später sein können, aber die stehen nunmal auf diesem bunt gemischten Aufsteller eines Schokoladenherstellers drauf. Soll ich die Männer bis zum Dezember ins Lager sichern? Eben.
So ein Leergutautomat kann einem schon Leid tun: Was dort alles versucht wird, um ein paar Cent zu ergattern: Es werden nasse oder noch halb gefüllte (aber nicht verschlossene) Flaschen eingelegt. Dass an den Flaschen teilweise noch zentimeterdicke Schichten an Schmutz kleben, ist manchen Leuten anscheinend vollkommen egal. Vielleicht merken sie es auch einfach nicht. Genauso, wie manche nicht merken, wenn Flaschen stark beschädigt sind. Böden, oder Köpfe fehlen oder Glasflaschen sogar Brüche aufweisen oder aus mehreren Teilen bestehen. Erstmal rein in die Maschine, hauptsache, man hat die Chance, acht Cent zu ergattern.
Und wenn der Automat dann streikt, weil er durch Scherben und Schmutz blockiert, jaaaa, dann ist er wieder das altbekannte "Scheißding". In solchen Momenten möchte man ja manchmal...
Zusammen mit dem "Kopfschüttler" Bernd Günter werde ich in den nächsten Tagen im Radio-Bremen-Fernsehen in der Sendung Ansichten zu Gast sein.
Die Aufzeichnung findet am Dienstag Mittag statt, aber einen genauen Sendetermin habe ich leider noch nicht. Infos wird es natürlich rechtzeitig geben. Bin gespannt, wie es wird.
Was regen sich die Leute denn über so eine kleine Fliege auf? Ist doch eine Konserve und damit wenigstens keimfrei. Außerdem ist es nur eine halbe Fliege, die zudem tot ist. Wenngleich ich vermute, dass das in starker Abhängigkeit voneinander ist.
War ein Witz. Zum Glück ist uns das nämlich selber aufgefallen. Keinem Kunden wurde das Essen verdorben und wir haben die Pepperonis ungeöffnet mitsamt den Leichenteilen entsorgt.
Wenn ein Kunde im Onlineshop in einer Adresse "Uppertal" angibt – dann ist es doch wohl durchaus angemessen, eigenmächtig auf "Wuppertal" zu korrigieren, oder?
Immerhin passt dann auch die Postleitzahl wieder.
In unserer Gemüse-Bestellliste befindet sich auch eine Seite mit Eiern. Da wir hier allerdings von einem anderen Lieferanten mit Eiern versorgt werden, habe ich diese Seite noch nie beachtet. Im Gegenteil: Um die gesamte Liste etwas handlicher zu machen, entferne ich die nicht benötigte Eierseite sogar jede Woche.
Ob die gefärbten Eier also regelmäßig darauf zu finden sind, kann ich demnach gerade gar nicht sagen. Aber als ich eben "Oster-Eier" gelesen habe, stutze ich zunächst und überlegte, ob ich gerade Weihnachten verpasst habe.
Auf der Straße wird gearbeitet, Blätter werden aufgefegt, Maschinen, mit denen Bitumen verarbeitet wird, werden vorgeheizt. Und das trotz der immer wieder einsetzenden Regenschauer.
Ich hoffe jedenfalls, dass das Wetter mitspielt und unsere Straße heute doch noch fertig wird. Spätestens Dienstag werden wir wieder größere Mengen Ware bekommen und dann muss der LKW hier vor der Tür stehen können.
Zwei Aufkleber für die Seiten des Anhängers habe ich jetzt bestellt. Mal gucken, wann sie geliefert werden und wie es hinterher aussieht.
(Weil's ja sowieso irgendjemand anmerken würde: Die Schreibweise der Telefonnummer ist in dieser Form zwar nicht nach DIN 5008, aber dafür meiner Meinung nach deutlich flüssiger zu lesen.)
Da blättert man fünf Minuten in einer Personalmappe, um ein Dokument zu finden, von dem man weiß, dass es da immer drin war und immer noch drin sein muss – um dann festzustellen, dass man die Mappe eines ganz anderen Mitarbeiters in der Hand hält.
Ich bekomme hier gerade die Krise: Menschen sind faul. Und statt um die Baustelle herumzulaufen, wird einfach der Bauzaun geöffnet und der direkte Weg verwendet. Durch den frischen Asphalt.
Und wir wundern uns hier gerade über die vielen schwarzen Flecken auf dem Fußboden...