Für unsere Hauslieferungen haben wir vor längerer Zeit mal einen Fahrradanhänger gekauft, den man Dank der Griffe an der Deichsel auch bequem als Handwagen benutzen kann. Das Ding war mal relativ teuer, ist aber von guter Qualität und leistet mittlerweile seit einigen Jahren seinen Dienst. Auf dem Foto sieht der, Blitz sei Dank, schlimmer aus, als er tatsächlich ist.
Nun kam uns die Idee, dass wir die Seitenwände mal mit Aufklebern versehen sollten, um auf den Lieferdienst aufmerksam zu machen. Die Kleber sollen keine künstlerischen Meisterwerke werden, aber vielleicht noch den einen oder anderen Kunden auf uns bringen. Mal sehen, wie lange die Druckerei braucht, um die vier Bildchen herzustellen.
Blogleser, Nachbar und Kunde Robin hat mich noch einmal mit Bildern und einem Video von der Baustelle vor unserem Haus versorgt. Der Endspurt läuft, die oberste Asphaltschicht wird aufgebracht. Heute wurden sämtliche Anschlüsse an die Seitentraße erstellt und morgen wird der große Rest erledigt.
Dann fehlen nur noch die Markierungen und schon kann der Verkehr wieder fließen. Wenn das Wetter so bleibt wie heute, sollte der Freigabe am Montag Morgen nichts mehr im Weg stehen...
...sonst hätte der Dschinni möglicherweise wohl eine spannende Reise durch den Cruncher vor sich.
Nachdem mich so viele auf den Cartoon hingewiesen hatten, habe ich eben darum gebeten, ihn hier mit verewigen zu dürfen. Vielen Dank an das Nicht-Lustig-Team für die Genehmigung.
Nicolas hat mir ein Foto eines SPAR-Marktes in Portsmouth zukommen lassen. Dazu schreibt er:
Hallo Björn,
dieser Spar-Markt befindet sich im „University Quarter“ der University of Portsmouth (an der ich gerade mein Auslandssemester mache), genauer in der Winston Churchil Avenue. Drin war ich bisher noch nicht, habe nur vorhin schnell ein Foto von der anderen Straßenseite aus gemacht.
Macht nichts. Ich wollte den Blogeintrag sowieso zunächst schon "Bäume und ein großer, gelber Behälter vor einem unscheinbaren SPAR-Markt in Portsmouth, England" nennen.
Vielen Dank für das Foto und wenn der in der Victoria Road noch folgt, wäre es nett. Die Veröffentlichung des Fotos kann dann aber noch etwas dauern.
Wir haben gerade unsere große Warenlieferung erhalten. Die hoffentlich letzte während der Baustelle, wenngleich die Anlieferung deutlich weniger problematisch war, als ursprünglich angenommen. Da die Asphaltarbeiten momentan noch nicht in vollem Gange sind, konnten und durften wir mit dem LKW bis vor die Tür fahren.
Währenddessen schlich uns die ganze Zeit eine kleine Miezmau in Form von Nachbarskatze Lilly um die Füße. Dabei ist mir aufgefallen, wie die kleine Mieze anscheinend vollkommen sorglos über die Straße lief. Von einer Seite auf die andere und wieder zurück.
Ich mache mir jetzt ernsthaft Sorgen um das kleine Fellknäuel. Wenn ab Montag hier auf der Straße nämlich wieder so gerast wird, wie zu Zeiten vor dem Umbau, dann sind die sieben Leben schnell aufgebraucht.
Eine Glasflasche aus Venezuela, deren Annahme mein Leergutautomat zu Recht verweigert hat. Ich habe keine Idee, was sich in der Flasche mal befunden haben könnte. Der Alkoholgehalt ist interessant: "52 Grad GL" – das ist schon ordentlich viel.
Ganz subjektiv bleibt mir deshalb nur zu sagen, dass ich das Etikett sehr hübsch finde.
Die letzten Bauarbeiten auf der Gastfeldstraße sind in vollem Gange ruhen aufgrund der ständigen Regenschauer derzeit fast vollständig. Ich hoffe inständig, dass es bei der Freigabe am Montag Morgen bleibt.
Hier noch ein Video und ein paar Bilder, dir mir Blogleser, Nachbar und Kunde Robin zur Verfügung gestellt hat. Sind leider schon einen Tag alt. Ich wäre ja froh, wenn die Bauarbeiter heute auch so rege arbeiten würden.
Stefan hatte mich darauf aurmerksam gemacht und eigentlich hätte ich sogar schon vorgestern davon berichten wollen, bin dann aber leider davon abgekommen: Am Montag vor zwanzig Jahren gab es hierzulande den ersten "Langen Donnerstag", auch als SchLado (Scheiß Langer Donnerstag) bekannt.
Ich habe die Zeit noch während meines Aushilfsjobs im Supermarkt um die Ecke selber mitbekommen: Mitarbeiter langweilten sich demonstrativ, nach 18:30 Uhr einkaufende Kunden wurden wie seltene Tiere argwöhnisch beobachtet. Es war einfach keine große Motivation unter den Mitarbeitern zu sehen. "Kein Mensch muss nach 18:30 Uhr einkaufen." hieß es damals.
Und heute, zwanzig Jahre später: Öffnungszeiten bis 22 Uhr sind hier in Bremen relativ normal, ein paar Geschäfte haben bis 24 Uhr geöffnet und dann gibt es da noch einen gewissen SPAR-Markt im Stadtteil Neustadt, der sogar rund um die Uhr geöffnet hat.
Mal wieder ein Fundstück aus dem Mülleimer vor meinem Leergutautomaten. Langsam wird's ernsthaft langweilig.
Aber immer die selbe Masche, wenngleich ich dabei allerdings auf einen ganz großen Zufall tippe. Den "Tipp" haben die Leute jedenfalls nicht hier aus dem Blog, dann würden sie so einen Unsinn ja erst gar nicht mehr ausprobieren...
Am Vorabend rief ein Kunde an und hat darum gebeten, dass ich ihm einen Träger mit sechs Flaschen Cola kalt stelle. "Aber bitte ins Tiefkühlhaus, damit die schnell kalt werden. Ich hole die nachher ab!"
Gesagt, getan. Später habe ich an den Kollegen übergeben, der die Nachtschicht macht, aber dabei vergessen, die kaltgestellten Getränke zu erwähnen.
Zum Glück hat er die dort von alleine gefunden. Das wäre schon eine ziemliche Sauerei geworden, wenn die gefrorenen Flaschen geplatzt wären.
Hier ein Foto von einem (vermutlich) relativ kleinen SPAR-Markt in der Kleinstadt Radstadt in Österreich. Der Einsender möchte anonym bleiben, zu dem Laden hat er auch nichts geschrieben, also gibt's das Foto ohne weiteren Kommentar...
Ein Mann aus Nordafrika, der dieses Glas Geflügelwürsten bei uns gekauft hat, brachte es wieder zurück und hat darum gebeten, es umtauschen zu dürfen.
Auch wenn bei der Geflügel-Deklaration ein Anteil von 20% Schweine- oder Rindfleisch enthalten sein darf, fühlte sich der Kunde sich – zu Recht – veräppelt.
Ich war am Freitag schon überrascht darüber, dass so viele Kunden nicht wussten, dass Samstag ein Feiertag ist. Am häufigsten stolperten die Leute über unsere Öffnungszeiten und die Tatsache, dass wir am Freitag Abend um 24 Uhr die EIngangstür abgeschlossen haben.
Am Samstag Nachmittag habe ich hier ein paar Stunden gearbeitet. Dabei hatte ich auch immer wieder den Eingangsbereich im Auge. Erstaunlich, wie viele Leute da immer wieder an der Tür klopften und rüttelten...
Wenn mir ein Kunde erzählt, dass er seinen Gästen frisch geschossenen Hirschbraten servieren möchte, dann glaube ich das erstmal. Warum auch nicht?
Aber dazu einen lieblichen Billig(st)rotwein (immerhin schon aus der Flasche und nicht aus dem Tetrapak) anzubieten, wirkt irgendwie grotesk. Vielleicht schmeckt ihm der Wein ja. Trotzdem...