Haake-BeckMaibock - ich hoffe, daß ich dieses Jahr genug von diesem Frühjahrsbier (vor)bestellt habe.
Ich erinneremich nur zu gut an die letzten Jahre, in denen es mitunter schon Mitte April keinen Maibock mehr gab. Zumindest eben nicht mehr das von Haake-Beck - und da Haake-Beck nunmal das Bremer Bier ist, kann sich bestimmt jeder vorstellen, wie gerne die Bremer zu angebotenen Alternativen greifen, oder? ;)
Manche Leute haben die grausige Angewohnheit, andere in der dritten Person anzusprechen. "Kann er mal die Ware vergleichen?", "Schön warm hat er es hier im Büro" etc. Ich hatte vor 15 Jahren mal einen Augenarzt, der hat das auch andauernd gesagt - und es ging mir schon damals auf die Nerven.
Man kann mich ganz persönlich mit "Du" anreden. Dann "duze" ich einfach ohne Diskussion zurück und der Drops ist gelutscht. Fertig. Oder man bleibt beim förmlichen "Sie" und auch das ist okay. Aber dieses "Ich weiß nicht, wie ich ihn anreden soll"-"er" ist eine blöde Angewohnheit und regt mich einfach nur auf.
Wir wünschen übrigens, künftig nur noch im Plural Majestatis angesprochen zu werden. ;)
Mit der Post kam eine gewaltige Keule: Die Achimer Stadtwerke haben mir für den Laden in Achim die Stromrechnung für 2005 zugestellt. Für mich gilt zwar nur der Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Dezember - und dennoch darf ich über 6000 Euro nachzahlen.
Wir hatten uns beim geplanten Verbrauch und den damit verbundenen Abschlagszahlungen an unserem Vorgänger orientiert. Da wir ganz optimistisch davon ausgingen, daß ein Selbständiger bewußter mit solchen Dingen umgeht, als es in einem reinen Filialgeschäft geschieht, sind unsere monatlichen Raten deutlich geringer ausgefallen als bei unserem Vorgänger - und tatsächlich haben wir im entsprechenden Zeitraum auch deutlich weniger Strom verbraucht als es bisher in dem Markt üblich war.
Woran allerdings vor einem halben Jahr noch kein Mensch dachte: "Mein" kwh-Preis ist zwar - verglichen mit Privathaushalten - relativ günstig aber dennoch höher als bei einem Konzern, der tausende Filialen betreibt. Und diese doch relativ winzige Differenz wirkt sich bei über 50MWh schon beachtlich aus.
Die Konsequenz ist nun, daß die monatlichen Zahlungen mehr als verdoppelt werden mußten und ich die nächsten vier Monate sogar noch rund 1500 Euro zusätzlich zahlen muß. :(
Eintrag geringfügig überarbeitet.
MW/h oder MWh... Naja. ;)
Über unseren Bio-Großhändler haben wir zwei Kisten Brot einer Demeter-Bäckerei aus Richtung Hamburg bekommen. Sehr überraschend und vor allem kostenlos - nämlich ganz unverbindlich zum probieren. Wir haben probiert - und müssen zugeben, daß die Produkte durchaus sehr lecker sind. Diverse Mehr-, Viel- und Vollkornbrote aber auch Baguette, Ciabatta, Aufbackbrötchen und sogar Fladenbrot war dabei.
Das Problem ist, daß die Ware wohl nicht unbedingt für den Verkauf in Selbstbedienungsläden gedacht ist. Die Brote kommen unverpackt daher und müßten von uns erstmal eingepackt und etikettiert werden, damit wir sie hier anbieten können. Eine relativ aufwendige Vorgehensweise, die wir schon seit längerer Zeit mit Broten einer regionalen Bioland-Bäckerei praktizieren. Die Erfahrungen, die wir damit sammeln, soll eventuell irgendwann dazu dienen, die Bioland-Brote auch anderen Einzelhändlern anbieten zu können. Aufgrund dieser engen Zusammenarbeit würde es mir schwerfallen, einen direkten Konkurrenten mit ins Sortiment aufzunehmen.
Mal sehen, was wir daraus machen. Die Brotsorten können sich wirklich sehen lassen und das Baguette ist superlecker!
Eine Stammkundin erkundigte sich, ob wir drei Kisten Bier zurücknehmen würden, die ihr Nachbar in den letzten Wochen bei uns gekauft hatte. Natürlich kann ich die Ware zurücknehmen. Andere Kunden kaufen Getränke sogar in wesentlich größeren Mengen auf Kommission. Diesmal war's dann eben nur nicht vorher ausdrücklich vereinbart.
Der Hintergrund ist einfach, aber nicht schön: Ihr Nachbar, ebenfalls ein Stammkunde von mir, konsumiert seit Jahren Bier und liegt seit einigen Tagen im künstlichen Koma im Krankenhaus und darf, sofern er überhaupt die Klinik jemals wieder lebend verläßt, auf jeden Fall zukünftig keinen Alkohol mehr zu sich nehmen.
Ich sollte dringend zur Kasse kommen. Mit dem ec-Terminal wäre etwas nicht in Ordnung. Der "Fehler" war schnell gefunden: Das Papier war alle.
Sowas regt mich echt auf! Diese häßliche, störende rote Markierung auf dem Papierstreifen ist doch nicht aufgedruckt, weil's so schön bunt aussehen soll. Nein, mal Bescheid sagen, wäre nett. Damit nämlich nicht genau in dem Moment Panik aufkommt, wenn zwei Kunden mit Karte zahlen wollen. :(
4 Kohlrabi schälen, halbieren und aushöhlen. Die Kohlrabihälften in etwas Salzwasser oder Brühe garen. 500g gemischtes Hackfleisch anbraten und mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Paprikapulver würzen. Die ausgehöhlten Kohlrabistückchen mitbraten. Wenn das Fleisch gar ist, die Pfanne vom Herd nehmen. 400g Hüttenkäse unter die Fleisch-Kohlrabimasse rühren. Wenn die Kohlrabihälften gar sind, abtropfen lassen und in eine Auflaufform legen. Die Fleischmasse auf den Hälften verteilen, anschließend 250g geriebenen Emmentaler-Käse drüberstreuen.
Das ganze bei 200°C überbacken, bis der Käse goldgelb ist.
Janina arbeitet schon seit Monaten bei uns als Aushilfe und hat uns gefragt, ob wir ihr einen Ausbildungsplatz als Einzelhandelskauffrau bieten können. Leider haben wir bereits vier Auszubildende und daher keine Möglichkeit, Janina zu helfen. Sie bewirbt sich schon seit fast einem Jahr in allen möglichen Branchen, leider erfolglos. Dabei wäre sie echt flexibel in ihrem Ausbildungswunsch. Am liebsten würde sie mit Tieren arbeiten, als Tierpflegerin oder Tierarzthelferin. Für einen Job mit Tieren würde sie sogar den Wohnort wechseln, wenn es nicht zu ländlich ist (noch kein Führerschein). Sie hat sich auch beworben in Dienstleistungsberufen wie Einzelhandelskauffrau oder Hotelfachfrau, als Stewardess bei der Bahn hat sie bereits gearbeitet. Einen Handelsschulabschluss kann sie vorweisen. Auch vielseitige Berufe wie Tischlerin, Fotografin, Bestatterin oder Schornsteinfegerin kämen in Frage.
Ich habe Janina gefragt, ob sie damit einverstanden wäre, ihr Foto zu veröffentlichen und sie hat zugestimmt. (Das Foto ist übrigens von mir.)
Wer also im Bremer Raum einen Ausbildungsplatz zu vergeben hat, möge sich bitte mit einer E-Mail unter Angabe der Bewerbungsadresse und Telefonnummer an uns wenden. Wir leiten die Infos dann an Janina weiter. Aus Datenschutzgründen können wir hier keine weiteren Angaben (Nein! Auch nicht ihre Handy-Nummer! ;) ) machen, aber weitere Fragen können ja ernsthaften Anbietern von Ausbildungsplätzen gerne beantwortet werden.
Mit dieser Lieferung steht fest: Noch gibt es auf jeden Fall das altbekannte SPAR Haushaltsjournal. Die Anlieferung über einen bekannten Paketdienst finde ich zwar ungewöhnlich, da wir die Magazine sonst immer direkt über unsere Großhandlung bekamen - aber Hauptsache, die Kunden haben wieder neuen Lesestoff.
Diese Hinweisschilder werden dann wohl auch so nach und nach mit unseren Eigenmarken verschwinden. Aber für "gut & günstig" werden sicherlich ähnliche Werbematerialien existieren.
Aus gegebenem Anlaß habe ich heute mal recherchiert, ob das Anziehen der Arbeitsbekleidung als Arbeitszeit anzurechnen ist oder nicht. Mir war nämlich vor einigen Tagen aufgefallen, daß eine Mitarbeiterin als erstes ihre Stempelkarte benutzte und danach erst anfing, sich umzuziehen - ein Vorgang, der bei manchen Leuten doch mitunter einige Minuten dauern kann.
Tatsächlich ist es so, daß die berechnete Arbeitszeit erst in dem Moment beginnt, in dem ein/e Arbeitnehmer/in fertig umgezogen und einsatzbereit ist!