Das Dach über unserem Feinkostregal hat hier schon für manchen Blogeintrag gesorgt. Vor allem im Zusammenhang mit der Umbauaktion, bei der es einen halben Meter verschoben werden musste.
Hier sind wir noch ganz am Anfang: Heute wird das Das (zum ersten Mal) montiert; die Einzelteile dafür wurden bereits von der Tischlerei angeliefert und warten nun darauf, über dem zukünftigen Standort des Regals montiert zu werden.
Hier habe ich die Teile für das Foto mal richtig positioniert. Immer ein Dach und ein kleines Teil sollen sich abwechseln.
Dann werde ich mal das Feld für die Handwerker räumen.
Ein paar Stunden später: Das Dach ist aufgebaut. Inzwischen auch schon ein Teil des Stahlregals darunter. Langsam müssen wir uns sputen, denn schon bald wird die erste Warenlieferung kommen.
Ich denke, die Verwendung von Smileys hat nun wirklich nichts mit dem Alter eines Autoren zu tun. Sie gehören meiner Meinung nach zur Netzwelt einfach dazu, allerdings gibt es drei wesentliche Gruppen von –öhm– "Anwendern":
Gruppe 1, Massenverwender: Geradezu inflationäre Smileyverwendung auf privaten Websites Homepages, in E-Mails und in Forenbeiträgen. Alles ist bunt und flackerig. Immer beliebter dabei sind Bildchen mit (deutlich) mehr als 100 Pixeln Bildbreite.
Gruppe 2, Gewohnheitsverwender: Hinter jedem Text, Absatz oder sogar Satz wird prinzipiell ein einzelner Smiley platziert. Sinn und Zweck sind nicht zu erkennen.
Gruppe 3, Emotionenausdrücker: Mit dem Smiley wird das Gefühl übermittelt, das der Autor beim Schreiben eines Textes hatte oder eine Aussage, die möglicherweise missverstanden werden kann, in eine bestimmte Bahn gelenkt.
Zur letzten Gruppe zähle ich mich. Und jetzt guckt euch doch einfach nochmal die letzten Beiträge hier im Blog an und urteilt selber.
In meinem Markt in Findorff haben wir einen kleinen Fahrradständer aus dem Baumarkt. Das Ding stellen wir dort jeden Morgen vor den Laden und holen den Ständer zum Feierabend wieder herein.
Nun hat jemand sein Fahrrad an den Fahrradständer angeschlossen, befindet sich aber nicht mehr als Kunde im Laden. Da das Risiko, dass der Fahrradständer gestohlen wird, zu groß ist, steht der Ständer nun mitsamt Fahrrad im Laden, Unmittelbar hinter der Tür, damit der Besitzer des Rades sieht, dass es nicht abhanden gekommen ist.
Nicht, dass es zur Gewohnheit wird, auf diese Weise nachts einen sicheren Standplatz für das Fahrrad zu bekommen.
Laut den Arbeitsverträgen sind die Gehälter bis spätestens "1. des Folgemonats" zu zahlen. Meistens schaffe ich es inzwischen deutlich früher, der Rekord lag mal beim 21. des Vormonats.
Nun ist der 24. und meine Leute fangen doch tatsächlich an zu drängeln. Verwöhnte Bagage.
Unsere Weinabteilung sollte mit diesen halbrunden Spiegeln auf ebenso halbrunden Holzplatten dekoriert werden. Irgendwie war mir in der Eröffnungshektik nicht klar, wie teuer diese Dinger sein würden. So eine Platte mit aufgeklebtem Spiegel hat rund 500 D-Mark gekostet.
Hier hängen schon zwei dieser Spiegel an der Wand. Darunter soll mal unser Wein- und Spirituosenregal stehen, aber davon ist noch nicht viel zu sehen.
Ich versichere euch: Ab einem bestimmten Zeitpunkt geht alles rasend schnell. Wenn die Handwerker erstmal alles erledigt haben und die gesäuberten Regale ordentlich an den für sie bestimmten Plätzen stehen, braucht im Grunde nur noch die Ware eingeräumt zu werden. Das hält zwar auch auf, aber von dem Moment an sieht es endlich wie ein Supermarkt aus.
Blick auf die linke Ladenseite: Drei kleine Regalgondeln stehen schon an den richtigen Plätzen. Sie müssen nun nur noch gesäubert und mit Fachböden versehen werden.
Im Hintergrund, links von den beiden Pfeilern, wird schon bald der neu angelieferte Kassentisch stehen.
Ein Typ, gerade mal zehn Tage älter als ich, betrat den Laden. Erster Gedanke: Verdächtige Person, irgendwie wirkte er so. Aber er ging mit seiner Tasche in der Hand zunächst zielstrebig nach hinten. "Der will nur Leergut abgeben", dachte ich noch. Da drehte er um und ging in den Kaffeegang.
Sofort eilte ich ins Büro, aber da war der Mann tatsächlich schon auf dem Weg zur Leergutannahme. Aber warum hat er den Umweg genommen? Ich sah mir schnell die Videoaufzeichnung an: Bingo. Ein Glas Instantkaffee (sind ja nicht alle Sorten in der Vitrine) hat er im Vorbeigehen aus dem Regal genommen und sich in die Innentasche seiner Jacke gesteckt.
Nachdem er seine Flaschen in den Automaten gesteckt hatte, ging er zur Kasse, legte den Leergutbon auf den Tisch und ließ sich sein Geld auszahlen.
In dem Moment kam ich dazu, und gaaaaanz zufällig fiel ihm in dem Moment ein, dass er ja noch eine Packung Kaffee dabei hat und nur vergessen hat, diese zu bezahlen. Ich glaubte ihm kein Wort. Die anwesenden Kollegen glaubten ihm kein Wort und auch die Polizei glaubte ihm kein Wort. Komisch, dabei war die Geschichte doch so glaubwürdig.
Aber er glänzte mal wieder mit dem typischen Ladendieb-Halbwissen, das uns hier schon so oft in solchen Situationen begegnet ist: "Ich habe keinen Diebstahl begangen, ich war noch nicht aus dem Laden, ich war noch an der Kasse..." Und so weiter und bla, bla, bla...
Hier seht ihr die gerade frisch gelieferten Preiskassetten für meine Getränkeabteilung. Diese werden schon bald an Aluminiumrohren aufgehängt werden, die uns im Laufe der kommenden Jahre noch viel Ärger machen werden. Öhöm.
Die Regale standen bei unserem Vorgänger wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten so, wie sie uns überlassen wurde. Zum Streichen und Saubermachen haben wir sie von den Wänden weggezogen und nicht nur so manche Überraschung dahinter gefunden:
Staub und Dreck, Pappe, alte Ware, Preisschilder und vermutlich noch viele mehr ist da aufgetaucht. Das hat unsere Putzwut aber nicht ein Stück bremsen können. Erst mit dem Besen und dann mit der Wischmaschine hinterher und schon glänzten die Stellen wieder.
An dieser Stelle steht heute das "normale" Chipsregal. Von einem Supermarkt mit "Wohlfühlatmosphäre" und Gemütlichkeit sind wir zu diesem Zeitpunkt noch weit entfernt.
An dieser Wand stand gestern noch das große, alte Kühlregal. Jetzt ist es eine leere Fläche, die rundherum erstmal von den Malern bearbeitet wird und die es sauberzumachen gilt.
Bei näherer Betrachtung kam ein Gebäudeschaden zum Vorschein, den wir nicht nur zum Spaß mit der Kamera festgehalten haben: Großflächig hatte sich der Putz an der Wand hinter dem Regal regelrecht aufgelöst und lag in großen Haufen in pulverisierter Form auf dem Fußboden.
In der Ecke hinter dem Kühlregal haben wir übrigens noch mehr entdecken können: Dort lag nicht nur haufenweise Kalk, sondern sowohl leere als auch teilweise sogar noch ungeöffnete Verpackungen. Das bemerkenswerteste Stück war eine Packung Corned Beef in Scheiben. Die Wurst war inzwischen schwarz angelaufen, sah aber von der Struktur her noch relativ normal aus. Eigentlich wollte ich sie damals ja noch öffnen, weil ich neugierig war, wonach sie riechen würde – aber leider ist mir jemand zuvorgekommen und hat sie schlicht und einfach entsorgt. Wäre wohl auch keine allzu spannende Erfahrung gewesen.
...ist nächste Woche unser Außendienstmitarbeiter bei Ihnen in der Nähe und ich würde gerne einen Termin vereinbaren, damit er Ihnen auch einmal unser interessantes Angebot vorstellen kann.
Ich bedankte mich, lehnte jedoch ab. Hier ist schon jeder Millimeter genutzt und "fertig verpackte Präsente" sind nicht so bedeutend, dass ich dafür irgendetwas anderes aus dem Sortiment verbannen würde.
Oh, warum nicht, wenn ich fragen darf?
Kein Platz.
Da empfehle ich Ihnen das Gespräch mit unserem Mitarbeiter. Der hat schon so viele Märkte gesehen und findet eigentlich immer eine passende Fläche...
Das erzählt erstaunlicherweise jeder. "Wir finden schon einen Platz." heißt es und dann soll ich irgendeinen Ausfsteller und ein kleines ("ganz schmal, sehen Sie!") Regal am besten mitten in den Gang unmittelbar vor die Kasse stellen. Voll ist voll. Punkt.
Der Fußboden im Eingangsbereich nimmt langsam Form an. Hier bereitet der Fliesenleger gerade das Tiefbett für die Platten vor.
Noch mehr Verschönerungen: Die Maler sind dabei, die Decke zu streichen. Dadurch, dass sie den Fußboden und die Regale mit Papier, bzw. Folie abgedeckt haben, blieb immerhin ein Großteil der Einrichtung ohne Farbflecken. Die übergemalten Lichtschalter auf den Toiletten erinnern heute noch an das Pfuschwerk dieser "Landstreicher".
Die alten Einkaufswagen haben wir in einer langwierigen Prozedur mühsam Stück für Stück mit dem Hochdruckreiniger bearbeitet. Danach sahen sie sogar tatsächlich wieder halbwegs ansehnlich aus. Immerhin. Im Hintergrund auf dem Anhänger liegt der Fußbodenbelag aus dem Eingangsbereich und dahinter mein schöner Audi 90 mit Sportfahrwerk und in Dunkelblaumetallic-Lackierung mit Chromteilen. Leider war der Motor von dem Wagen k.o., denn an sich hat das Auto echt Spaß gemacht.
Eine Kundin wollte wissen, ob ich ihr eine "Kleingeldsammlung" eintauschen könnte. "Könen Sie doch immer gebrauchen?"
Können wir, sicher. Und noch bevor ich wusste, was mich erwartete, schlug ich vor, das Kleingeld auf dem Deckel einer meiner Tiefkühltruhen zu sortieren. Die benutze ich sehr gerne als Arbeitsfläche, da sie groß sind, eine angenehme Höhe haben und freie Sicht in den Laden bieten.
Keine zwei Minuten, ich kam gerade mit zwei Zählbrettern aus dem Büro, türmte sich ein knapp zehn Zentimeter hoher Schüttkegel aus den verschiedenen Euro- und Centmünzen auf. Das Kupfergeld hatte den deutlich größten Anteil.
Nachdem alles wegsortiert war, wurde auch klar, was in der Sammlung auch einen großen Anteil hatte: Staub, Haare, eine Büroklammer, Krümel und etliche einzelne unbenutze Heftklammern...
Blogleser Benjamin hat mir ein Foto eines SPAR-Marktes in Okahandja, Namibia zukommen lassen. Dazu schreibt er:
Hallo Shopblogger,
ich war jüngst in Namibia, kam am Donnerstag wieder und wollte deinen Blog mit den ersten Namibia-Spar-Bildern bereichern, da lese ich den Eintrag vom Freitag.
Da du bisher keine Außenansicht drin hast, sende ich dir hier ein Bild vom Spar in Okahandja.
Die Sparläden sind echt klasse, wie bereits im Blog-Eintrag vom 7. August 2009 erwähnt, gibt's viele deutsche Produkte, gerne auch ohne Übersetzung. Gut und Günstig Bohneneintopf zum Beispiel.
Das beste sind aber die Bäckereien, die deutsche Backwaren mit deutschen Namen verkaufen, ein Relikt der Kolonialzeit.