Wir müssen unbedingt noch darauf achten, neuen Kassiererinnen beizubringen, die Banknoten in einer bestimmten Ausrichtung in den Kasseneinsatz zu sortieren.
Es nervt ungemein, wenn man ich bei der Abrechnung erstmal anfangen darf, alle Scheine zu ordnen.
Eine Bewerberin, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen war, hat telefonisch abgesagt, weil ihr gestern eine Schwangerschaft diagnostiziert wurde.
Hätte dann ja sowieso keinen großen Sinn gemacht, sie einzuarbeiten.
Zwischen meinen Leergutvorräten ist gestern eine einzelne Flasche besonders aufgefallen. Es handelt sich dabei um eine 1,5l-PET-Flasche, in der sich einst ein Energy-Dink mit der Bezeichnung "T 400 Energy" befand. Da die Flasche im Rahmen eines Leerguttrainings besonders begutachtet wurde, stellten wir fest, daß es sich um eine aus dem PET-Cycle-System handelt. (Hat ja neuerdings z.B. auch Bionade.) Zumindest steht es so auf dem Etikett:
So weit, so gut. Zu einer ordentlichen PET-Cycle-Flasche gehört aber außer dem aufgedruckten Logo noch ein anderes Merkmal: Der achteckige "Neckring", der breite Rand unter dem Flaschenverschluß. Der in diesem Fall allerdings kreisrund ausfällt:
Ich war mir ziemlich sicher, daß der 8eckige Ring ein sicheres Erkennungszeichen für das PET-Cycle-System ist und so habe ich kurzerhand bei der PETCYCLE E.A.G GmbH & Co.KG angerufen und mich erkundigt. Und siehe da: Ich hatte mich nicht getäuscht. Der Neckring ist ein sicheres Erkennungsmerkmal für PET-Cycle und gehört ausnahmlos dazu.
Aber was ist nun mit dieser T400-Flasche? Das konnte mir die Mitarbeiterin am Telefon auch nicht sagen. Hat sich aber von mir sämtliche Daten über das Produkt, den Hersteller und die Flasche durchgeben lassen, um die Angelegenheit zu überprüfen. Sie war dankbar für meinen Anruf, denn irgendetwas scheint tatsächlich nicht in Ordnung zu sein. Ich bin jedenfalls gespannt, was dabei herauskommt. Sie hat zumindest angeboten, mich darüber zu informieren.
Ich persönlich tippe einfach mal darauf, daß entweder irgendein Getränkeproduzent und -exporteur aus dem Ausland das Logo illegal auf seinen eigenen Flaschen verwendet hat oder daß der Flaschendesigner schlicht und einfach noch nicht ganz wach war. Warten wir's ab...
Nachdem ich Samstag Abend schon inzwischen zum zweiten Mal das Gefühl hatte, einfach ausgesperrt worden zu sein, habe ich gestern mal mit mit dem Betriebsleiter des METRO-Großmarktes hier in Bremen geredet.
Lange Rede, kurzer Sinn: METRO, zumindest hier in Bremen, hat Wochentags bis 21:30 Uhr und Samstags bis 19:30 Uhr geöffnet. Und eben nicht bis 22 Uhr, bzw 20 Uhr, wie ich bislang immer dachte. Die halbe Stunde Differenz bis zum offiziellen "Kassenschluß" dient ausschließlich dazu, den im Markt befindlichen Kunden noch genügend Zeit für ihren Einkauf zu geben. Ausnahmen gibt es keine.
Diesen DIN-A1-Deckenhänger habe ich von unserem Fachberater bekommen. Erwähnte ich schonmal, daß ich quasi grundsätzlich allergisch auf Schilder reagiere, die von der Decke hängen?
Ob ich diesmal eine Ausnahme machen werde, weiß ich noch nicht. Ich habe absolut nichts gegen FRoSTA (Im Gegenteil! FRoSTA ist einer der sympathischsten Lebensmittelproduzenten überhaupt!), aber von dieser Brigitte-Diät halte ich ungefähr... nix.
Beim Aufräumen der alten Unterlagen der Fleischerei, die ich noch in meinem zukünftigen Büro gefunden hatte, ist mir eine Zutatenliste für Schinkenröllchen in die Hände gefallen.
Ursprünglich wollte ich den Inhalt des Zettels hier unter der Kategorie Rezepte veröffentlichen, doch davon hat mich abgehalten, daß das "Rezept" auf dem Zettel vor allem nur eine Zutatenliste ist. Was man genau mit den einzelnen Zutaten anfangen soll, bleibt der Fantasie überlassen:
36 Scheiben Kochschinken
2 Pfund Mett
4-5 große Zwiebeln
2 Fl. Chili-Sauce
2 Fl. gr. Pfeffer-Sauce (groß? grün?)
2 Becher Sahne
2 Becher Schmand
Ketchup o. Tomatenmark als Farbverstärker
200 Grad - 1 Stunde
Reis-Spätzle-Salat als Beilage.
(1 Tag vorher zubereiten, im Kühlschrank ziehen lassen.)
Traut sich jemand zu, daraus etwas zu improvisieren?
Erfahrungsberichte nehme ich gerne entgegen. :)
1. Are you sure you have typed the correct user/password?
2. Are you sure that you have typed the correct hostname?
3. Are you sure that the database server is running?
Mit der Post kam ein "Eintragungsangebot zur Empfehlung Ihres Hauses" vom "Deutschen Gewerbeverzeichnis". Mal wieder so ein dubioses Angebot für eines dieser Verzeichnisse, die auf "amtlich" gestaltet sind und niemanden interessieren.
Normalerweise kostet die Eintragung bei solchen Verzeichnisse richtig viel Geld (Mitunter gut vierstellig), doch diesmal sind's "nur" 67 Euro pro Jahr. Sofern ich nicht irgendwo in dem Schreiben etwas übersehen habe, soll das heißen.
www.gewerbeerfassung.de wäre mir, selbst wenn die Eintragung kostenlos wäre, im Übrigen nicht einmal die Arbeitszeit zum Ausfüllen des Vordruckes, geschweige denn die Telefoneinheit für das Fax wert.
Das Projekt mit dem zweiten Laden war leider nicht einmal annähernd so erfolgreich, wie ich gehofft hatte. Um Geld zu sparen, nicht zuletzt durch die unerwartet hohen Energiekosten, haben wir uns nun entschlossen, die Öffnungszeiten zu reduzieren. Jeden Tag eine Stunde später auf und eine Stunde früher zu, also insgesamt 12 Stunden weniger pro Woche. Das spart Personalkosten und natürlich auch Strom, da zum einen die Marktbeleuchtung weniger brennen muß, zum anderen die Vorhänge vor den Kühlregalen länger geschlossen bleiben können.
Da sowieso kein Mensch wichtige Hinweise zur Kenntnis nimmt, haben wir ohne Vorankündigung die Schilder sozusagen "von heute auf morgen" aufgehängt und setzen diese Öffnungszeiten in Achim auch ab sofort um. Mal sehen, ob die Aktion halbwegs Erfolg zeigen wird.
In Bremen wird natürlich alles so bleiben, wie es ist. Im Gegenteil sogar: Seit rund zwei Wochen spiele ich mit dem Gedanken, Samstags nicht schon um 18, sondern auch erst um 20 Uhr zu schließen. Zwei Stunden, die in anderen Märkten hier in der Umgebung sehr erfolgreich sind - und mir das Wochenende verderben würden.
Jan-Christian Schneider, der das Einkaufswagen-Motiv für die neuen Trainingsanzüge der von mir gesponserten Damenfußballmannschaft meiner Auszubildenden kreiert hatte, hat heute von mir als Dankeschön ein "Überraschungspaket aus meinem Laden" bekommen. Naja, bekommen wird er es heute eigentlich noch nicht haben, aber immerhin ist es schonmal in der Post.
Ich hatte das zwar nie als offiziellen, bezahlten Auftrag ausgeschrieben, aber trotzdem haben sich damals alle angestrengt und Ideen und Motivvorschläge eingebracht - und dann gebrauche ich eines der Motive einfach für meine kommerziellen Zwecke. Immerhin hatte ich sogar meine eigene Idee zurückgestellt und fühlte ich mich deshalb natürlich auch irgendwie in Jan-Christians Schuld...
In dem Paket befindet sich übrigens die komplette Auswahl an Zotter-Schokolade aus meinem Laden. Oops, damit ist jetzt ja Überraschung dahin. :biggrin:
Mitte letzter Woche hatte sich ein Kunde ein halbes Dutzend Toastbrote zurücklegen lassen. Samstag sollten sie eigentlich abgeholt werden. Wie allgemein üblich bekommen wir Brot auf Kommission geliefert, so daß das Risiko vollständig beim Lieferanten liegt, weshalb ich die sechs Packungen ohne weitere Diskussion zurückgelegt hatte. Nachdem das Brot also vier Tage hier im Lager lag, habe ich es Samstag Abend wieder Richtung Brotregal gebracht. Schließlich ist frisches Brot nicht ewig haltbar.
Gestern Nachmittag rief der Kunde an und wollte mich an die Brote erinnern und daß er sie auf jeden Fall noch haben möchte. Er hatte es nicht geschaft, seine Einkaufshilfe herzuschicken, aber er wird die Toasts auf jeden Fall noch abholen.
Na, wie soll man das denn ahnen? Normalerweise werden zurückgelegte Artikel, die nicht bis zum vereinbarten Termin abgeholt wurden, nämlich gar nicht mehr abgehholt.
Mein Faxgerät bescherte mir gerade ein kleines Rätsel: Jemand hat mir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zugeschickt.
Das Problem ist nur: Im absendenden Faxgerät wurde keine Kennung und keine Faxnummer hinterlegt und vom "gelben Schein" ist selbst mit viel Fantasie absolut gar nichts zu entziffern.
In aller Seelenruhe hat sich ein Mann, gerade mal etwas jünger als ich, die Taschen mit verschiedensten süßen Produkten aus dem Kühlregal vollgestopft: Milchschnitte, Müllermilch, Exquisa-Käsekuchen usw. Man glaubt gar nicht, wo man das Zeugs überall verstecken kann: Hosenbund, Jackentaschen, Ärmel. Ich war erstaunt, was der Typ alles auspackte, nachdem ich ihn mit ins Lager gebeten hatte.
Vom 12. bis zum 14. Februar findet hier in Bremen die 10. fish international, eine Messe, auf der sich alles rund um das Thema Fisch dreht, statt.
Für die fish international habe ich vor einiger Zeit schon zwei Einladungen bekommen, an die ich gestern Abend wieder durch Felix Ahlers' Blogeintrag im FRoSTA-Blog erinnert wurde.
Zuerst der Schreck: Anmeldeschluß war der 13. Januar. Doch beim Weiterlesen kam die Erleichterung: "Sollten Sie diese Einladung nicht rechtzeitig zurückschicken können, bringen Sie den ausgefüllten Abschnitt bitte zur Messe mit. Hier erhalten Sie dann Ihren kostenlosen Messeausweis." Glück gehabt.