Kleenex Balsam Taschentücher in der 80er-Spenderbox sind die besten Taschentücher, die ich jemals benutzt habe. Ich erwähnte ja schon einmal hier im Blog, dass sie nicht zum Brille putzen taugen - aber als Taschentücher sind sie genial.
Durch die Benetzung mit Ringelblumensalbe wird die Nase nicht wund. Oder zumindest deutlich weniger als bei allen anderen Taschentüchern, die ich je benutzt habe. Küchentücher sind dagegen das reinste Schleifpapier. Die Kleenex Balsam sind zwar nicht für Unterwegs geeignet, aber hier im Büro oder zu Hause sind sie für mich die erste Wahl!
Heute Vormittag hat eine Kundin angerufen, die sich mit Ware beliefern lassen wollte. Ich fragte sie, ob es ihr Recht wäre, dass unsere Botin am Nachmittag zurückruft und die Bestellung selber entgegennimmt, da so Fehler vermieden werden können. Die Kundin stimmte zu.
Knapp zehn Minuten später rief sie erneut an und drängelte, dass sie da nun am Telefon warten würde und eigentlich zurückgerufen werden sollte. Ich betonte noch einmal deutlich, dass die Botin am Nachmittag zurückrufen würde.
Ein paar Stunden später, es war inzwischen gegen 15 Uhr, rief die Kundin zum dritten Mal an. Ich weiß nicht, ob sie Angst haben könnte, vergessen zu werden, aber sie bestand darauf, ihre Bestellung jetzt sofort durchgeben zu wollen und nicht darauf zu warten, dass wir zurückrufen. Die Erklärung, dass die Botin heute aber erst später kann und sich dann auch wirklich noch bei ihr melden wird, wollte sie nicht hören.
Es vergingen rund 1,5 Stunden, bis sie wieder anrief. "Kommt meine Ware heute noch?", wollte sie wissen. Ich erklärte ihr, dass wir sie nicht vergessen haben und die Botin, sobald sie Zeit hat, zu ihr kommen würde.
Rund eine Stunde später rief sie wieder an und versuchte es mit einem resignierten "Meine Ware kommt heute wohl nicht mehr."
Was sie damit bezwecken wollte, weiß ich nicht - ich glaube, sie telefoniert einfach nur gerne. Und ihre Ware hat sie - natürlich - auch noch bekommen... :)
Von einer Firma, mit der ich schon seit Jahren einen Servicevertrag laufen habe, bekam ich eine Mahnung für eine nicht bezahlte Rechnung.
Ich versuchte, mich daran zu erinnern, wie ich den Überweisungsvordruck ausgefüllt habe. Ich erinnere mich noch gut daran. Das "Kaufmanns-Und" im Firmennamen schreibt man doch eher selten. Wieso dann die Mahnung? Also mal eben Kontoauszüge checken:
Wenn man sich (beispielsweise nach Unstimmigkeiten) über eine Stunde lang die Mühe machen muss, die Journale unserer Kassen durchzusehen, sieht das mitunter so aus, wie auf diesem Foto.
Für die Kritiker dieser Papierflut: Ich gebe zu, dass ich dieses (gestopft gerade in einen Bananenkarton passende) Chaos mit einem elektronischen Journal nicht gehabt hätte, aber so modern ist mein Kassensystem hier nun auch nicht.
Heute habe ich meinen Drucker zurückbekommen. Das Problem war, dass das gesamte Innenleben mit Toner aller Farben völlig verstaubt war. Vor allem an Stellen, an denen sich gar kein Toner befinden sollte.
Die Bilanz der Reparatur: Das gesamte für den Druck verantwortliche Innenleben des Druckers, unter anderem alle vier Belichtungseinheiten, wurde ausgetauscht. Das soll mir eine Lehre sein und das Gerät zukünftig wesentlich freistehender zu betreiben.
Dieses Bild hat der Techniker während der Arbeiten aufgenommen. Man sieht sehr deutlich, dass das Gehäuse von oben bis unten leer ist.
Ich habe gerade noch in einer Ablage einen Lieferschein gefunden. Bis Ende 2004 hat uns eine türkische Bäckerei mit Fladenbrot beliefert. Der Schein ist jedenfalls vom 27. August.
Ich glaube, den kann ich inzwischen bedenkenlos vernichten. ;)
Wie wäre es, wenn alle Konsumwütigen sich einfach mal ein paar Monate darauf beschränken, Filme ausschließlich aus der Videothek zu leihen und vielleicht mal wieder öfter Radio zu hören - immer bereit, reaktionsschnell auf "Record" zu drücken. Und sich nicht die neuesten Hits stapelweise auf CD zu kaufen.
Welchen Nachteil hat denn die Musikindustrie dadurch, dass von einem kopiergeschützten Werk eine Sicherungskopie für den privaten Gebrauch erstellt wird? Verstehe ich nicht.
Die von mir beauftragte Wach- und Schließgesellschaft hat mir Werbung für ein Programm geschickt, mit dem ich mir hier auf dem PC alle relevanten Daten in übersichtlicher Form aufrufen kann, z.B. die "Umfassende und detaillierte Auswertung aller Alarme und Meldungen".
Zu den Meldungen gehören auch die Schließzeiten (scharf/unscharf).
Danke, aber ich weiß auch so, dass ich zu viel arbeite. :)
Vor ein paar Tagen hatte ich eine interessante Idee:
Um eine bessere Kundenbindung zu erreichen, kam mir der Gedanke, dass Kunden quasi Pate von einzelnen Regalböden werden könnten und dies am jeweiligen Fachboden auch ausgeschildert ist. Diese Ausschilderung könnte z.B. so aussehen: "Dieser Regalboden wird durch eine Patenschaft von Max Mustermann betreut.")
Max Mustermann kann dann bei jedem Einkauf nach dem Rechten sehen, kurz aufräumen, evtl. auf Mißstände hinweisen - alles in allem nichts Großes, aber doch eben ein bißchen Verantwortung.
Als Gegenleistung würde der/die entsprechende Kunde/Kundin z.B. eine Kundenkarte bekommen, mit der dauerhaft mit einem bestimmten Prozentsatz Abschlag hier eingekauft werden könnte.
Die Idee ist auf jeden Fall faszinierend. So etwas gab es meines Erachtens nach in der Form noch nie und ich wäre auch generell bereit, dies tatsächlich mal auszuprobieren. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein "eigenes" Stück Regalfläche die Beziehung eines Kunden zu (m)einer Firma verstärken kann.
Wie seht ihr das aus Verbrauchersicht? Wäre es sinnvoll, so einen Versuch zu starten oder ist das Projekt aufgrund bestimmter Umstände von vornherein zum scheitern verurteilt?