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Überraschung!

Eine ältere Kundin wunderte sich:
Ich weiß auch nicht, was hier los ist. Immer, wenn ich abends komme, sind hier ganz andere Leute als morgens.
Welch Überraschung. Bei einer täglichen Ladenöffnungszeit von immerhin 18 Stunden geht es nunmal nur mit 2-3 Schichten, die sich gegenseitig ablösen. :-)

SPAR-Markt in Puerto de la Cruz, Teneriffa (3)

Silvia hat mir Fotos eines SPAR- und eines "SPAR Express"-Marktes auf Teneriffa, genauer aus Puerto de la Cruz, zugemailt. Nun hatte ich diese Märkte inzwischen sogar schon mehr mals hier im Blog. Daher war mein erster Gedanke, als ich die Mail las, wie ich Silvia am vorsichtigsten mitteilen kann, dass die Bilder es nicht ins Blog schaffen werden.

Ein paar der Fotos habe ich jetzt aber verwendet, denn irgendwie fühlt man sich doch bei dem Anblick der ersten beiden Bilder nicht gerade wirklich so, als wenn man gerade in einem rund 3500km entfernten Supermarkt stehen würde, oder? :-)





Originell fand ich in der Obsttheke die Kennzeichnung der einzelnen Obstsorten mit farbigen Punkten: Süße, sehr süße, saure und speziell für Diabetiker geeignete Früchte sind mit gelben, grünen, blauen und roten Punkten markiert:


Der intensive Geschmack

Ein Kunde suchte Rinderhack. Er stand vor der Fleischtruhe, wühlte sich durch die unterschiedlichsten Packungen und wirkte etwas verzeifelt, als er mir schließlich sein Problem schilderte. Ohne zu zögern griff ich in die Truhe und drückte ihm eine Packung "Hackfleisch vom Jungbullen" in die Hand. Das wollte er aber nicht.
"Das ist aber reines Rinderhack", erklärte ich.

"Nee, das will ich nicht."

"Häh? Wieso das jetzt?"

"Jungbulle… Was soll das sein?"

"Eine männliche Kuh, nicht sehr alt."

"Nee, das nehme ich nicht."

"Aber D-A-S ist normales Rindfleisch. Sehr gutes dazu."

"Nee, das ist mir zu intensiv."
Dann eben nicht. :-O

Die Stammkundin

Eine ältere Frau kam an die Lagertür und wollte unbedingt "mit dem Chef" sprechen.

Sie erklärte mir, dass sie ja eine "treue und langjährige Stammkundin" wäre und momentan gerade "etwas knapp bei Kasse" sei und ob sie deshalb ihren Einkauf für ca. 2 Wochen hier anschreiben lassen könnte. Ich lehnte ab. Vor allem deshalb, weil ich sie noch nie hier gesehen hatte und damit der Punkt "treu und langjährig" auf jeden Fall wegfiel. Sie bedankte sich für's Zuhören und ging.

In dem Moment kam gerade eine Kollegin ins Lager. Die alte Frau hielt sie an und erkundigte sich: "Oh, könnten Sie mir wohl sagen, wo es hier zur Kasse geht?"

So viel zum Thema "langjährige Stammkundin"… :-|

Maße des Briefs

Liebe Leute von der Deutschen Post, wenn ein Großbrief maximal 500g schwer, 353mm lang, 250mm breit und 20mm hoch sein darf – warum bekomme ich ihn dann mit dem Hinweis zurück, dass das von mir für den Transport dieses Briefes entrichtete Entgelt in Form eines 145ct-Postwertzeichens nicht ausreichen würde, weil entweder das Entgelt, die Gewichtsstufe oder die Maße nicht eingehalten wurden? Nur zur Info: Der Umschlag hat die Maße 353x200mm, ist ca. 1cm dick und wiegt 490 Gramm.

Kopfschüttelnd werde ich ihn nachher mal persönlich bei der nächsten ("nahegelegenen" trifft's ja heutzutage nur noch in Ausnahmefällen) Postfiliale abgeben. :-|

Shavers' Day

Rasierklingen sind bei uns ein eher schwergängiger Artikel. Da sie vor allem nicht im Laden stehen, sondern wir die Klingen nur auf Anfrage aus dem Lager herausgeben, verkaufen wir nur alle Jubeljahre mal ein Päckchen.

…und dann gibt es Tage wie heute: Gerade eben hat nämlich sogar schon der zweite Kunde dieses Morgens Klingen haben wollen. War am Wochenende irgendeine besonders bartwuchsfördernde Mondphase oder sowas? :-)