Eine ältere Kundin suchte eine Flasche Likör. Die Kassiererin empfahl ihr eine Flasche Baileys, die die Kunden auch mitnahm. Sie bezahlte an der Kasse ihre Ware, insgesamt für gut 15 Euro, verlangte den Kassenbon und verließ den Laden. Ein an sich völlig harmloser Vorgang.
Ein paar Minuten später stand diese Kundin mit fast den selben Artikeln wieder an der Kasse. Diesmal wieder mit einer Flasche Sahnelikör und noch ein paar mehr Artikeln als beim Einkauf zuvor. Meine Mitarbeiterin nannte ihr den zu zahlenden Betrag in Höhe von nun fast 20 Euro und wies sie mehrmals darauf hin, daß sie diese Artikel doch eben schon eingeholt hätte. Die Kundin bestand darauf, daß sie die Sachen bezahlen mußte, tat dieses, ließ sich abermals den Bon aushändigen und ging fort.
Eine etwas tüdelige alte Dame, die zweimal zum Einkaufen geht und nun alles doppelt im Schrank stehen hat - könnte man meinen. Seltsam nur, daß da wirklich nur eine Flasche Baileys in der Vitrine fehlt.
Beim FEGRO-Großmarkt habe ich etwas lustiges entdeckt: Einen großen Stapel mit ziemlich kleinen Krombacher-Kisten, die gerade so groß sind, daß man 6 kleine Bierflaschen, wahlweise als Sixpack, hineinstellen kann.
Dafür sind die gar nicht gedacht gewesen? Ach, so: Das sind CD-Ständer. Aber witzige, das muß ich ja mal zugeben... ;)
Bei der METRO gibt es derzeit auffällig viele Produkte mit passendem Aufbewahrungsbehältnis zu kaufen: Wer 2 Stück Galbani Mozzarella kaufen möchte, bekommt diese in einer "hochwertigen Frischebox", ebenso beim Exquisa Frischkäse. Die Berentzen Minis kommen dagegen in einer kleinen Kühltasche daher:
Flyer heißen Flyer, weil sie überall herumfliegen. Und manchmal fliegen sie auch gleich kartonweise in einen Müllcontainer. Zum Beispiel dann, wenn ein Verteiler keine Lust auf seinen Job hatte und der Meinung war, auf diese Weise 'nen schnellen Euro verdienen zu können.
Mal gucken, ob wir herausfinden können, wer die verteilen sollte. :(
Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, von der YPS-Neuauflage die Remissionsfrist zu verpassen und auf dem einen bislang nicht verkauften Exemplar sitzen zu bleiben - und schon kommt eine Nachlieferung, so daß ich diesbezüglich schonmal eine Sorge weniger habe.
Der Fensterputzer hat eben angerufen: Es geht ihm nicht so gut und er würde gerne in einer Stunde kommen. Also rund zwei Stunden nach dem vereinbarten Termin. Aber wenigstens hat er sich überhaupt gemeldet.
Mit Glasflächenkosmetikern habe ich ja nun schon die dollstenDinger erlebt - und ich muß ehrlich zugeben, daß ich mich über nichts mehr wundern würde.
Zum Glück ohne Personenschäden ist ein Malheur mit der Stromversorgung unserer Tiefkühltruhen ausgegangen. Das Kabel kommt genau unter den Truhen durch ein Loch im Fußboden aus dem Keller nach oben. Beim Verschieben einer Truhe ist das Kabel dummerweise unter einen der Hartgummifüße geraten. Da die Truhen komplett bestückt recht schwer sind und man einiges an Kraft und idealerweise 2-3 Mann braucht, um sie zu verschieben, fiel es nicht weiter auf, daß wir unfreiwillig an einem etwa 5cm langen Stück des Kabels alle drei Adern vollständig abisoliert haben.
Es gab zufälligerweise bei der Aktion keinen Kurzschluß, so daß wir erstmal die Sicherung suchen mußten, denn bleiben konnte das offene Kabel so natürlich nicht. Der Rest war dann ein Job für den Elektriker...
Als das Foto entstanden ist, floß der Strom übrigens noch durch die freiliegenden Adern:
Gerade eben war der STERN-Fotograf Harald Schmitt hier im Laden und hat ein paar Fotos für einen Bericht über Weblogs geschossen. In einer der nächsten Ausgaben wird der Beitrag erscheinen. Wie umfangreich dieser ausfallen wird, kann ich leider nicht sagen. Noch nicht einmal, über welche Blogs noch berichtet werden werden soll. Da heißt es also: Abwarten und STERN lesen... ;)
Liebe Kunden,
ich weiß ja, daß der nächste Altglascontainer leider etwas weiter entfernt steht. Aber dennoch bitte ich darum, keine leeren Flaschen irgendwo in unsere Regale zu legen.
Bei Penny gibt oder gab es zumindest in den letzten Wochen Vollkornbrot in einzeln verpackten Scheiben zu kaufen. In jedem Karton befinden sich von fünf Brotsorten jeweils zwei Scheiben.
Der Verpackungsaufwand ist natürlich erheblich, aber für den Gelegenheitsbrotesser ist das sicherlich mal eine interessante Sache. Man soll ja eigentlich nicht die Konkurrenz loben, aber das Produkt finde ich spaßig. :)
Über meinem Geschäft befindet sich rund ein Dutzend Mietwohnungen. Der Eingang zu den Wohnungen befindet sich genau neben der Eingangstür zum Laden.
Jahrelang standen im Eingangsbereich die aktuellen Obst- und Gemüse-Angebote, damit die Kunden sie schon gleich beim Betreten des Marktes wahrnehmen. Wie gesagt: Standen. Derzeit steht die Ware nämlich erstmal sicher hinter der Tür. Wir sind nämlich eher zufällig darauf gekommen, daß mindestens eine Bewohnerin (Vielleicht auch die ganze Familie oder WG) aus einer der Wohnungen über uns sich ständig am Außenaufbau bedient hat. Ohne zu bezahlen, versteht sich. Die Methode war ganz simpel: Haustür auf, mit dem Arm um die Ecke fassen und das Gemüse einsammeln. Wirklich beweisen kann es keiner, weshalb auch niemand konkret beschuldigt oder angezeigt wird, aber dennoch bin ich mir ziemlich sicher, daß da "krumme Dinger" gelaufen sind.