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Der HSM 125.2, Sonderausführung "Glubschi"

Eine Folge des Girls' Days: Mein Aktenvernichter im Büro hat nun zwei große Kulleraugen.

Unsere Praktikantin, aka meine Tochter, machte nur kurz Pause und saß bei mir im Büro. Ich musste zwischendurch mal kurz weg, weil ein Kunde ein paar Fragen hatte und als ich zurückkam, starrte mich das Gerät mit einer Mischung aus kindlicher Neugier und krümelmonsterartigem Wahnsinn an. Zwei große Kulleraugen kleben nun über dem Papierschlitz, als hätte sich das Gerät entschlossen, nicht mehr nur still und passiv in der Ecke neben meinem Expedit-Regal herumzustehen, sondern aktiv in den Büroalltag einzugreifen. Ich kann nur vage Vermutungen darüber anstellen, wer dafür während meiner Abwesenheit verantwortlich war.

Ich habe wirklich versucht, die strengen Blicke zu ignorieren. Aber es ist gar nicht so leicht, einen Aktenvernichter nicht zu beachten, wenn er einen anguckt wie ein Minion nach zwei Dosen Monster Energy. Den zuckerfreien mit der hellblauen Schrift.

Das SPAR-Kind wollte dann, dass wir ein paar Bilder mit Obst ausdrucken, die unser neuer "Schreddi", wie sie ihn getauft hat, hinterher verspeisen sollte. Auch das war natürlich gar kein Problem und so verschwanden diverse ausgedruckte Äpfel, Gurken und Bananen in der Maschine.

Vielleicht ist es an der Zeit, ein ernstes Gespräch über seine Ernährung mit dem Gerät zu führen. Oder einfach den nächsten Girls' Day abzuwarten. Wer weiß, was dann neue Augen bekommt – der neue Drucker? (BTW: Gestern ganz unspektakulär getauscht worden, sieht genauso aus und funktioniert genauso wie der alte, trägt nur eine andere Modellnummer) Der Kühlschrank? Der Leergutautomat? Hm, bei letzterem wäre es tatsächlich witzig, der "frisst" ja schließlich auch was. ;-)


Frostiger Leergutautomat

Vielen Dank an Steffen, der mir dieses Bild eines Leergutautomaten in einem Netto-Markt geschickt hat. Die Tür des von Markt abgetrennten Raumes, in dem der Automat steht, war wohl defekt und so zog die frostige Winterluft ins Gebäude und hat den Automaten gleich mit runtergekühlt.

Dabei kommt Tomra doch aus Norwegen, die müssten das doch ertragen können. :-)


Was huscht denn da?

Was auch immer dem komplett heruntergekommenen Flaschensammler aus seiner versifften Tüte gekrabbelt und nur Augenblicke später unter unserem Leergutautomaten verschwunden ist – ich bin wirklich froh, dass wir mit einem Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung nicht nur bei akuten Problem zusammenarbeiten, sondern regelmäßige Kontrollen mit einem ausgearbeiteten Monitoring-Programm haben.

Auch unser Leergutautomat bekommt im Rahmen dieses Vertrags eine spezielle Überwachung. Da drin ist es warm, dunkel, feucht und aus Schabensicht vor allem sehr lecker. Solange die Kontrollfallen leer sind, braucht es keine spezielle Behandlung mit Fraßködern (Gift!) und bislang klappt das auch alles ganz gut. Wenn das da auf dem Video tatsächlich eine Schabe war (könnte ja auch irgendein anderes Krabbeltier gewesen sein) und es sich bei dieser nicht ausgerechnet um ein Weibchen mit Eiern gehandelt hat, besteht hier jetzt keine große Gefahr und auch kein weiterer Handlungsbedarf. Klopf, klopf, klopf!


Die Freundin vom SPAR-Kind

Unser Mädchen ist inzwischen schon über 11 Jahre alt. Unfassbar eigentlich, was in der Zeit alles passiert ist. Die beruflichen Ereignisse sind überwiegend hier im Blog festgehalten, was man privat erlebt hat, überschreitet dies natürlich noch erheblich. Wer selber Kinder hat, weiß, was ich meine. Angefangen bei den greifbaren Aktivitäten wie Urlaube, Ausflüge und Familienfeiern, aber noch um einiges komplexer bei den vielen Kleinigkeiten und Entwicklungsschritten, die einfach da sind und unbemerkt wachsen, die man aber im Grunde nie direkt bemerkt. Und nun ist die Kleine schon gar nicht mehr so klein und hat schon ihr eigenes Handy und natürlich eine BFF.

Diese war nun zum ersten Mal mit bei uns im Laden zu Besuch. Während unsere Tochter hier im Laden quasi aufgewachsen ist und viele Dinge vollkommen normal für sie sind, war das für ihre Freundin ein unfassbares Erlebnis. Angefangen damit, dass man einfach überall hingehen konnte. Vom Laden ins Lager, dann in die Nebenräume bis in die Tiefen unseres Gebäudes. Dazu die ganze Technik: Die Videoanlage, Leergutautomat, Papppresse und was es ansonsten hier noch an weiterer spannender Technik gibt.

Der ganz große Kulturschock erfolgte schließlich, als wir uns einfach was aus dem Laden genommen haben. Unsere Tochter hatte sich eine Tüte Chips und eine Flasche Wasser geschnappt, Ines und ich haben uns ebenfalls mit Getränken eingedeckt. Des SPAR-Kinds Freundin fragte mit groß aufgerissenen Augen, ob wir uns das einfach so nehmen können und nicht bezahlen müssen. Wir haben ihr dann natürlich erklärt dass das ja alles schon bezahlt ist und dass das hier im Laden allesamt unsere Sachen sind. Sie staunt noch einmal: "Das gehört alles euch?" – "Ja, das gehört alles uns, der komplette Laden und auch alles, was da noch so steht. Die Regale, die Kasse, der Leergutautomat etc."

Ich glaube, ein noch faszinierteres Kind gibt es nur, wenn die langersehnte Modelleisenbahn endlich zu Weihnachten unterm Baum liegt. :-D

Feuer im Ascher

Eine Kollegin rief mich ins Lager. "Schnupper mal, das riecht hier doch verbrannt!", äußerte sie mir ihre Bedenken. Ich schnüffelte mich einmal quer durchs Lager, irgendwie brenzlig roch es ja, aber ich konnte es nicht lokalisieren.

Der Drucker? Nein.

Die Kühlräume? Nein.

Der Netzwerkschrank? Nein.

Der alte Stromverteiler? Nein.

Der Leergutautomat? Äh. Ja, irgendwie schon. Zumindest war der Geruch dort wesentlich intensiver. Als ich aufsah, fiel mir auf, dass Qualm draußen vor den Glasbausteinen vorbeizog. Panik. Entwarnung. Irgendjemand hatte seine brennende Zigarettenkippe in den übervollen Ascher gestopft, so dass der gesamte Inhalt langsam wegkokelte. Mit einer Gießkanne ließ sich der Brand in wenigen Augenblicken löschen.

Ich hätte wirklich kein Problem damit, wenn niemand mehr rauchen würde. :-(


Die vierwöchentliche Sammlung

Seit über 15 Jahren steht dieser große Container schon hier auf dem Hof und unverändert ist er rund alle vier Wochen einmal voll. Inzwischen ist das für uns völlig normal, aber wenn man mal genauer darüber nachdenkt, was für Massen an Abfall, da erzeugt werden … Wie weit das Material recycelt wird, kann ich überhaupt nicht sagen. Wenn der LKW hier vom Hof fährt, ist der Zugriff für uns beendet. Keine Ahnung, wie es damit weitergeht.

Übrigens, allerdings kann ich da nur für uns reden, das große Thema "Milchflaschen" ist durch ihre Bepfandung gar nicht so dramatisch geworden, wie befürchtet. In der Masse ist der Anteil relativ gering und die paar Produktreste scheinen von den anderen Produktresten in Bier-, Limo- und Saftflaschen einfach weggespült zu werden. Bei uns war es jedenfalls bislang noch nicht so, dass der Leergutautomat auch nur annähernd nach ranziger Milch roch oder irgendwelche Oberflächen mit Fett und Eiweißresten verklebt waren.


Neues Förderband für den Flaschentisch

Seit vorhin läuft unser Leergutautomat auch wieder vollumfänglich.

Noch strahlt das neue Förderband auf dem Flaschentisch in frischem Weiß, aber das wird sich in den nächsten Tagen wohl bereits wieder ändern. Aber egal, es kommt auf die Funktion an und die ist nun zumindest wieder hergestellt. :-)


Einwegflasche mit neuem Etikett

Ein Bekannter hatte mir dieses Bild geschickt und wollte wissen, warum der Leergutautomat seine Flasche nicht annimmt.

"Ernsthaft?" – "Ja. Wieso?"

War zwar in dem Fall nicht böse gemeint, das verlorengegangene Etikett mit dem Pfandlogo durch ein eigenes aus dem heimischen Drucker zu ersetzten, führte aber aus unterschiedlichen Gründen nicht zum gewünschten Ergebnis.

Die 25 Cent konnte er dann abschreiben. :-P


Der Grund für den umwerfenden Sielaff

Der Grund dafür, dass unser Leergutautomat derzeit mal wieder besonders umwerfend ist, wurde von einem Techniker entdeckt. In der Einheit, in der die angenommenen Mehrwegflaschen auf den Flaschentisch gestellt werden, hier zu sehen, ist ein Stück Kunststoff abgebrochen. Im verlinkten Video fehlt das Stückchen übrigens auch schon.

Diese "Mulde" in der Bildmitte wird eigentlich von einem Stück Kunststoff abgedeckt. Die beiden schwarzen Reste davon sind rechts und links noch befestigt, das mittlere Stück fehlt. Besser kann ich es an dieser Stelle nicht beschreiben. Wenn es repariert ist, kann ich mal den unmittelbaren Vorher-Nachher-Vergleich hier festhalten.

Das Ersatzteil ist nun auf jeden Fall bestellt. :-)


Vielen Dank von den Elis

Hier noch einmal ein kleines Video zur Spendenfunktion an unserem Leergutautomaten. Hat man sein Leergut abgegeben, kann man auf den Button "Bon drucken" drücken, um den Leergutbon sofort zu erhalten. Kann man sich nicht entscheiden und wartet zu lange, wird der Bon nach 20 Sekunden automatisch gedruckt. Dies wird auch optisch durch den sich gegen den Uhrzeigersinn verkleinernden grauen Rand um den Button signalisiert. Wenn man es dennoch schafft, auf "Spenden" zu drücken und danach nicht auf "Spende bestätigen" drückt, läuft erneut ein Countdown ab, dieser ist 10 Sekunden lang, der zu einem Ausdruck des normalen Leergutbons führt. Mit Druck auf "Spende bestätigen" ist die Spende jedoch getätigt, es wird abschließend noch ein kurzer Spendenbon ausgedruckt:



"Das ist Idiotensicher", waren wir uns alle einig. Haha … lol … ROTFL …

Zwei junge Männer kamen an die Lagertür und wedelten mit besagtem Spendenbon herum. Der Grund dafür war, dass ihnen an der Kasse der Leergutbetrag nicht ausgezahlt wurde. Einer regte sich darüber lautstark auf, der andere stand etwas stieselig daneben. Zu dritt versuchten wir, ihnen zu erklären, dass er für die Spende diese zweimal mutwillig bestätigen musste, wir diesen Vorgang ausdrücklich nicht rückgängig machen können und dass das jetzt einfach Pech für ihn wäre. Aber vielen Dank im Namen der Elefanten, immerhin reden wir von 15,50 €.

Der, der sich aufregte, wurde immer lauter. "Der kann nicht so gut Deutsch", erklärte er, "der konnte das nicht lesen." Das ist dann aber dennoch Pech. Wenn ich irgendwo bin und die Sprache nicht kann und deswegen was verbocke, ist das ausschließlich mein eigenes Problem.
Die beiden mopperten noch etwas herum, der Rädelsführer drohte noch an, den Gegenwert des unfreiwillig gespendeten Betrags hier als Ware einfach mitzunehmen, aber dann trollten die beiden sich.

Auswertung Leergutautomat Februar 2024

"Mitleser" hatte in diesem Beitrag vor einer Woche nach den Zahlen aus unserem Leergutautomaten gefragt. Die dürft ihr hier einsehen – und ich gebe zu, dass ich selber staune. Das sind alleine vom finanziellen Wert her mal eben knapp eine halbe Million Euro, die da durch den Automaten geschoben worden sind.

Das alles hat das Gerät bislang ohne großes Murren und Knurren geschluckt. Wie ich im verlinkten Artikel schon geschrieben habe: "ich würde ihn (resp. irgendwann mal einen Nachfolger) ohne zu zögern neu kaufen" – das kann ich an dieser Stelle nur noch einmal bestätigen.


3 Jahre Sivario 2020

Kleine Notiz am Rande: Seit inzwischen drei Jahren Läuft der Leergutautomat von Sielaff hier und er macht bis heute einen ausgezeichneten Job.

Der Sivario wirft zwar auch immer wieder Flaschen auf dem Flaschentisch um, aber das ist nur etwas lästig und sorgt nicht gleich für komplette Ausfälle und nachhaltige Funktionsstörungen.

Ab und zu verklemmt sich mal eine Flasche, da muss man dann ran. Manchmal hängt sich die Software auf, was mit einem 5 Sekunden dauernden Warmstart zu beheben ist. In der Summe betrachtet macht der Sivario erfreulich wenig Scherereien und ich würde ihn (resp. irgendwann mal einen Nachfolger) ohne zu zögern neu kaufen. Das ist ein ganz tolles Gerät, wirklich.

Kleinerer Hinweis auf die Spendenfunktion

Als wir Anfang Dezember unseren Leergutautomaten mit der Spendenfunktion ausgestattet haben, hatte ich parallel dazu die Beschriftung auf der Spendenbox modifiziert und einen fetten Störer mit einem Hinweis auf eben jene Funktion über das ursprüngliche Bild gedruckt.

Seitdem ist die Anzahl der Spenden zurückgegangen. Ich wunderte mich eine Weile darüber, dann kam mir der Gedanke in den Sinn, dass die Kunden den roten Pinselstrich mit der gelben Schrift für einen Hinweis darauf halten könnten, dass die Aktion beendet ist. Immerhin ist das Bild mit den Elefanten kaum noch zu sehen gewesen.

Jetzt habe ich das Bild noch einmal überarbeitet und den Hinweis etwas kleiner gedruckt. Ganz darauf verzichten möchte ich nicht, denn je mehr Kunden die Spendenfunktion nutzen, desto besser. Einerseits spare ich mir Arbeit für das Zusammenrechnen, andererseits lockt die Box dann auch nicht mehr so viele Idioten an, die ihre Finger nicht davon lassen können.


Leerer Rahmen von Flaschenpost

Ich kann einzig aufgrund der unfähigen und rücksichtlosen Fahrer den Lieferdienst Flaschenpost nicht ausstehen. Daher wurmt es mich umso mehr, dass entweder unser Leergutautomat oder irgendeiner meiner Mitarbeiter diesen leere Getränkekiste von denen angenommen hat.

Ob Flaschenpost darin eigene Produkte ausliefert oder diese Rahmen für den sicheren Transport von Einzelflaschen verwendet, kann ich nicht sagen – und wie wir sie wieder loswerden sollen, leider genauso wenig. Berechnen die dafür auch 1,50 € Pfand?


Leergutautomat mit Spendentaste

Seit heute ist unser Leergutrücknahmegerät mit einer Spendenfunktion ausgestattet. So können unsere Kunden den Betrag einfach per Tastendruck spenden und brauchen den Bon nicht mehr in die Spendenbox zu stecken.

Die Box bleibt dennoch hängen, denn einerseits stellen wir ja nach wie vor immer wieder mal Bons manuell an unserer Leergutkasse aus, andererseits können wir so auch gefundene Leergutbons eingeworfen werden. Und dann gibt es ja noch Kunden, welche die auf dem Display eingeblendete Funktion einfach übersehen werden. ;-)



Die Beschriftung auf unserer Elepfandspendenbox habe ich mal um einen entsprechenden Hinweis erweitert. Vielleicht bringt das ja noch den einen oder anderen Euro mehr für den David Sheldrick Wildlife Trust.

Ein Kollege hatte Bedenken wegen der neuen Funktion: "Da kommen bestimmt etliche Kunden an, die ihr Geld doch ausgezahlt haben wollen und nur versehentlich auf die Spendentaste gedrückt haben."

Wie im Video zu sehen ist, muss man für eine Spende ausdrücklich zweimal auf den entsprechenden Button auf dem Bildschirm drücken. Selbst wenn man sich zu viel Zeit lässt, wird ein normaler Leergutbon ausgedruckt. Wer da also tatsächlich "versehentlich" spendet, sollte auch nicht alleine einkaufen gehen.