Bunt statt gruselig!
In ein paar Wochen ist ja auch schon wieder Halloween. Im Handel heißt das, wir können entsprechend dekorierte Produkte, vor allem Süßwaren und Schokolade bestellen. Aber seit einer Weile ist es nicht nur Halloween – der mexikanische "Día de los Muertos" wird auch bei uns immer sichtbarer. Bunte Totenköpfe, Blumen, Skelette und reichlich Dekoration stehen inzwischen ganz selbstverständlich neben Kürbissen, Spinnweben und Plastikfledermäusen. Manche finden das vielleicht einfach nur "süß", so wie vor einigen Jahren die Subkultur der Emos auch mit "verniedlichten" Symbolen (Totenköpfe mit Schleifchen, pinkfarbene Totenköpfe etc.) aufgetreten ist.
Aber dabei ist der Tag der Toten eigentlich keine Art "mexikanisches Halloween". Während wir (inzwischen, das war vor einigen Jahren ja auch noch weniger) am 31. Oktober mit Gummispinnen und schlecht sitzenden Vampirzähnen das Gruseln üben, erinnern Familien in Mexiko am 1. und 2. November liebevoll an ihre Verstorbenen. Mit geschmückten Altären, Essen, Musik und der Vorstellung, dass die Toten für kurze Zeit zu Besuch kommen.
Dabei ist das sogar eine ausgesprochen sympathische Art des Gedenkens: Farbenfroh, lebensbejahend und ohne die bei uns übliche Verpflichtung, dabei möglichst betroffen auf einen moosüberwucherten Grabstein zu schauen. Natürlich ist jeder Verlust hart, aber man kann ihn auch nicht wieder umkehren – warum nicht also das Beste daraus machen? Man muss ja nicht, man kann, dazu soll deswegen ja niemand weniger trauern oder seine Trauer verbergen. Es muss ja bei den Feierlichkeiten nicht gleich wie das Ma'Nene-Fest der Toraja enden.
Natürlich haben "wir" ("wir" Nicht-Mexikaner) daraus inzwischen vor allem Dekoware gemacht. Andere Kulturen feiern ihre Ahnen und wir kaufen hier Totenköpfe mit Glitzer um so zu tun, als würden wir unsere Ahnen feiern. Aufgrund der Nähe zu Halloween gibt es natürlich die passenden Grusel-Süßwaren und genau die (in Halloween und auch Dia-de-los-Muertos-Optik) habe ich nun einfach selber mal aufstellerweise bestellt.
Bin gespannt, ob es funktioniert – in ein paar Wochen wissen wir mehr.
Aber dabei ist der Tag der Toten eigentlich keine Art "mexikanisches Halloween". Während wir (inzwischen, das war vor einigen Jahren ja auch noch weniger) am 31. Oktober mit Gummispinnen und schlecht sitzenden Vampirzähnen das Gruseln üben, erinnern Familien in Mexiko am 1. und 2. November liebevoll an ihre Verstorbenen. Mit geschmückten Altären, Essen, Musik und der Vorstellung, dass die Toten für kurze Zeit zu Besuch kommen.
Dabei ist das sogar eine ausgesprochen sympathische Art des Gedenkens: Farbenfroh, lebensbejahend und ohne die bei uns übliche Verpflichtung, dabei möglichst betroffen auf einen moosüberwucherten Grabstein zu schauen. Natürlich ist jeder Verlust hart, aber man kann ihn auch nicht wieder umkehren – warum nicht also das Beste daraus machen? Man muss ja nicht, man kann, dazu soll deswegen ja niemand weniger trauern oder seine Trauer verbergen. Es muss ja bei den Feierlichkeiten nicht gleich wie das Ma'Nene-Fest der Toraja enden.
Natürlich haben "wir" ("wir" Nicht-Mexikaner) daraus inzwischen vor allem Dekoware gemacht. Andere Kulturen feiern ihre Ahnen und wir kaufen hier Totenköpfe mit Glitzer um so zu tun, als würden wir unsere Ahnen feiern. Aufgrund der Nähe zu Halloween gibt es natürlich die passenden Grusel-Süßwaren und genau die (in Halloween und auch Dia-de-los-Muertos-Optik) habe ich nun einfach selber mal aufstellerweise bestellt.
Bin gespannt, ob es funktioniert – in ein paar Wochen wissen wir mehr.









