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Nicht mein Tesla vor der Einfahrt

Es gibt schon so Leuchten unter den anderen Verkehrsteilnehmern. Dass es ein Tesla ist, den er oder sie dort so dämlich parkt, macht es auch nicht besser. Seit ein paar Tagen stellt hier jemand konsequent und immer wieder sein Auto so ab, dass etwa ein Drittel unserer Einfahrt damit blockiert wird.

Da passt zwar noch ein Auto durch, aber dass diese auch einen gewissen Wendekreis haben, sollte er gerade als Tesla-Fahrer wissen. (So geil die Autos von Tesla sind, sie haben einen Wendekreis wie ein Kreuzfahrtschiff – man merkt die USA-Herkunft der Fahrzeuge, wo Platz einfach keine Rolle spielt …)

In die Einfahrt REIN ist dann ja notfalls auch mit zwei Zügen zu schaffen, RAUS geht im Grunde gar nicht mehr, da wegen der rechts neben der Einfahrt legal parkenden Autos der Bogen auf die Straße überhaupt nicht mehr zu schaffen ist.

Mal gucken, ob es nun besser wird, nachdem ich "unseren" Ansprechpartner beim Ordnungsamt darüber informiert habe. Ich weiß ja, dass die Parksituation hier echt übel ist, aber Einfahrten zuparken ist dann auch nicht toll. Zumal morgen planmäßig auch mal wieder eine Containerleerung ansteht. Wenn man schon mit einem PKW hier nicht mehr reinkommt, wie soll das mit einem Achtzehntonner funktionieren?


Einkaufswagen in Hamburg

In Hamburg hatte Eric dieses künstlerisch nur bedingt wertvolle Arrangement gefunden. Wo genau, wusste er selbst nicht mehr, mutmaßlich "in der Nähe des Bahnhofs", wenn es einer von euch besser weiß, darf er oder sie eine genaue Ortsangabe gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Zu sehen ist offenbar ein einzelnes Exemplar eines verwilderten Einkaufswagens in seinem natürlichen Lebensraum. Nachdem das possierliche Kerlchen vermutlich aus einem nahe gelegenen Supermarkt ausgebrochen waren, hat es sich schließlich an einem stillen Gewässer niedergelassen und dort erfolgreich der amphibischen Lebensweise angepasst.

Gut getarnt zwischen Algen und Entengrütze wartet das Wägelchen nun auf arglose Passanten. Vermutlich ernährt es sich von von Pfandflaschen, weggeworfenen Einkaufszetteln und vereinzelten Ein-Euro-Münzen, die noch in den Münzpfandsystemen an den Griffen stecken.

Wie der Wagen dort genau hingekommen sind, bleibt wie immer ungeklärt. Erfahrungsgemäß dürfte aber jemand zu faul gewesen sein, seinen Einkauf die letzten 300 Meter ohne fremdes Eigentum nach Hause zu tragen. Für den Rückweg reichte die Energie dann offenbar nicht mehr.


Das Tor zum Hof ist konsequent zu!

Dass die Moschee-Besucher nicht mit Autos kommen und den Hof blockieren sollen, meinten meine Nachbarn bei ihrem Einzug Anfang 2025 durchaus genau so. Das ziehen sie auch konsequent durch und wir hatten auch noch nie wirklich Stress mit den Leuten, weil alles zugeparkt ist und wir nicht rein- oder raus kamen. Und wenn mal einer blöde irgendwo parkt, wird sich sofort darum gekümmert.

Als ich gestern am Feiertag kurz in der Firma war, musste ich erst einmal das Tor öffnen und dem Leitkegel mit dem Halteverbot-Schild zur Seite räumen, als ich auf den Hof fahren wollte. Sie achten wirklich darauf, dass die Masse da nicht mit Autos angerollt kommt. Finde ich wirklich gut – und die Nachbarn aus der Seitenstraße übrigens auch.

Ich kann es nur immer wieder sagen: Es sind tolle und liebe Nachbarn und machen es so viel besser als ihre Vorgänger. :-)


Finales Angebot für Epoxidharzboden im Leergutraum

Ich hatte an dieser Stelle ja vor ein paar Tagen geschrieben, dass das aufgrund der aufwändigen und vielen Arbeitsschritte nicht kompatibel mit den Abläufen hier in der Firma ist. Dafür ist der "Leergutraum", wie wir ihn immer nennen, einfach zu stark frequentiert.

Ganz lieb ist, dass sich der Chef der Firma noch mal die Mühe gemacht hat, eine Lösung zu finden. Aufgesplittet auf noch mehr und kleinere Arbeitsschritte, die vor allem auch nach unseren Öffnungszeiten und an den Wochenenden stattfinden sollen. So kamen dann allerdings auch rund 6400 Euro netto zusammen – für einen Raum von beeindruckenden 10 Quadratmetern Fläche.

Da stehen die Kosten natürlich in überhaupt keinem Verhältnis mehr zum Ergebnis. Da können wir lieber auch weiterhin alle paar Jahre mal einen Eimer graue billige Fußbodenfarbe aus dem Baumarkt auf dem Boden verteilen, das ist dann zwar nie dauerhaft schön, aber durch das gesparte Geld wird es mir vermutlich selbst im schlimmsten Zustand noch schön vorkommen werden. :-P

Nicht von hinten.

Dies ist die Vorderseite eines Aufstellers mit Wintertee aus dem Hause StickLembke:



Dies ist die Rückseite. Der Spruch kam bestimmt nur aus irgendeiner Laute heraus. Aber wenn man sich einfach kurz daran erinnert, dass jeder Hinweis seine Geschichte hat, bleibt viel Luft für freie Interpretationen. ;-)


Kippen und Köder

Eine der Rattenköderstationen hier auf dem Hof. Wenn die Kollegen da noch mehr Zigarettenkippen hinwerfen, könnte man eine Wette starten: Sterben die Ratten zuerst am verwendeten Gift in der Box oder bekommen sie doch noch Lungenkrebs?


Wozu macht man eigentlich Termine?!

Durch einen externen Dienstleister, der von der Edeka-IT beauftragt wurde, sollte der neue Server an seinen endgültigen Standort oben im Regal im Büro umgesetzt werden. Dazu musste der alte Server weg und alles neu verkabelt und wieder funktionsfähig gemacht werden.

Da ich bei sowas einerseits ohnehin grundsätzlich gerne dabei bin, um die Arbeiten etwas zu überwachen, ich aber auch die ganze Technik hier besser kenne, als alle anderen, habe ich den Termin für den Umbau auf einen Tag gelegt, an dem ich definitiv in der Firma bin.

Einen Tag vorher rief mich am Nachmittag mein Mitarbeiter an. Er erklärte, dass da jemand sei, der da was mit den Computern umgebaut hätte und nun sei eine Sicherung rausgeflogen und wir müssten wissen, wo die ist.

Meine Laune sank augenblicklich auf den Nullpunkt.

WARUM MACHT MAN TERMINE, WENN SICH KEINER DARAN HÄLT???

Zum Glück war ein zugänglicher Schlüssel zum Raum mit dem Sicherungskasten greifbar. Welche Sicherung da nun rausgeflogen ist, konnte ich ihm durchs Telefon nicht sagen. "Der Techniker soll mal alle Felder absuchen, irgendwo wird ja wohl eine einzelne Sicherung aus sein."

Ansonsten war es so, wie ich befürchtet hatte: Ein paar Stromkabel hingen quer vor dem Regal im Büro als Affenschaukel und führten zu einer Steckdose, die eigentlich gar nicht mehr aktiv ist. Da war zwar noch Strom drauf, aber der alte Sicherungskasten soll ja nach und nach komplett außer Betrieb genommen werden. Darum bin ich bei sowas gerne dabei. Ich kenne meine Technik hier, ich habe jedes einzelne Netzwerkkabel (Verlegekabel) selbst zusammengebaut (oder Ines, der habe ich das auch beigebracht) und eingezogen und wenn irgendjemand hier sich mit der Technik auskennt, dann ich.

Ich hasse sowas. :-|

Links 833

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Andere Länder, andere Läden – 16

Dieses kleine Schild stand in einem SPAR-Markt in Norwegen vor einem komplett leeren Regalplatz. Auf Deutsch übersetzt sagt es: "Dieser Artikel ist leider bei unserem Lieferanten ausverkauft."

Ob das "ausverkauft" für "temporär nicht lieferbar" oder knallhart "Produktion eingestellt" steht oder ob es auch in Norwegen langfristige Lieferengpässe wegen der berühmt-berüchtigten Preisverhandlungen hiesiger Handelsketten gibt, ist nicht überliefert.

Aber schön, so muss der Kunde nicht immer wieder ins leere Regalfach gucken und sich dabei denken, dass der Laden zu doof für die Bestellung ist.

Natürlich nur, sofern das Schild überhaupt gelesen wird. ;-)


Halloween-Kürbisse

Heute früh kam mit der Lieferung der Frischware auch eine halbe Palette voller Halloween-Kürbisse hier an. Der Kollege war nur so semibegeistert, Ines und ich fanden die Kürbisse richtig cool, als sie auf der letzten Edeka-Veranstaltung vorgestellt wurden und letztendlich entscheiden wir natürlich im Zweifelsfall, was hier in den Laden kommt oder was nicht. Die Kürbisse wollten wir beide haben. Punkt.



Aber die sehen auch wirklich cool aus. Offenbar handbemalt und eher in "Día de los Muertos"-Gestaltung als in "echter" Halloween-Gruseloptik, die die üblichen Kürbisschnitzereien imitiert. Aber sie sehen trotzdem gut aus. Oder vielleicht auch gar nicht "trotzdem" sondern eher "gerade deswegen". Schön bunt und auffällig.

Mir gefallen sie zumindest. Und nun kauft sie, solange der Vorrat reicht. Nachbestellen können wir die (bemalten) Kürbisse nämlich augenscheinlich nicht.


Fundstücke in Mietbekleidung?

Seit Anfang an, also seit inzwischen über 26 Jahren, haben wir gemietete Arbeitskleidung im Einsatz. Anfangs etwas verspielter, dann irgendwann unsere roten Westen und seit einigen Jahren die schwarzen Westen.

Worüber ich nie nachgedacht habe: Stehen bei den Unternehmen, die solche Mietbekleidung anbieten, eigentlich irgendwelche Kisten Wannen Container für die (zumeist eher wertlosen) Fundsachen in der Arbeitskleidung, die durch unaufmerksame Mitarbeiter wieder zum Waschen zurückgesendet wird?

Ich denke da vor allem an die üblichen Materialien, die man immer so in den Taschen hat: Kugelschreiber, Packmesser, Feuerzeuge, Zigaretten, Notizblock, Preisschilder, Kleingeld, aber vielleicht auch Schlüssel, MDE-Geräte, Handys (die dann natürlich auf jeden Fall zurückgehen sollten).

Liest hier zufällig jemand mit, der in einer solchen Firma arbeitet (gibt ja sehr viele davon) und kann dazu mal was sagen? Ich weiß aus der jahrzehntelangen Praxis, wie schnell solche Gegenstände als Tascheninhalt mit in der Wäsche landen, daher finde ich den Gedanken mit dem großen Behälter gar nicht so abwegig. :-)

SPARW

Heute neu im Sortiment: SPARW.

Schmecken erstaunlicherweise genauso wie Wraps. Man muss sie nur vor dem Essen einmal um 180° drehen.

(Man kann die Wraps so ins Regal packen, dass die Kunden die Packungen überkopf sehen, man muss nicht.)


Erst im Korb, dann im Rucksack: Fleisch

… und dann war da noch der Typ, der sich für knapp 80 Euro SB-verpackte Rinder-Entrecote-Stücke aus dem Kühlregal genommen hat und diese unbezahlt mitnehmen wollte.

Den Vorgang, als er die Fleischpackungen in seinen Rucksack umgepackt hat, ist leider in keiner Kameraansicht gut zu sehen. Man sieht seine Bewegung und dass er hinterher den leeren Korb in der Hand hielt. Also gibt es diesmal kein Video davon fürs Protokoll.

Er ist dann einfach durch die Schranke rausmarschiert. Einer meiner Mitarbeiter ist geistesgegenwärtig von der Kasse aufgesprungen und hinter ihm hergerannt. Der Täter ist zwar flüchtig und uns auch nicht von vorherigen Taten bekannt, aber den Rucksack mitsamt Diebesgut konnte der Kollege dennoch einsammeln. Guter Mann. :-)